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ichwillkeinOpfersein
Gast
Hallo,
ich bin eine Frau, 38 Jahre, deutsch. Ich habe zwei Kinder. Die Kleine (5) aus meiner 10jährigen Ehe mit einem sehr tyrannischen Mann, 42, Syrer, Arzt.
Ich weiß nicht mehr weiter. Die Scheidung läuft seit zwei Jahren und kein Ende in Sicht. Ich bin trotz Hochschulausbildung und Wissen um den Teufelskreis: Gewalt und emotionale Abhängigkeit da hinein geraten. Ich habe lange gebraucht, um mich daraus zu befreien. Mehr noch als körperliche Gewalt habe ich psychische Gewalt erlebt. Ich war am Ende unserer Ehe komplett isoliert und habe nur noch auf meine Instinkte reduziert darauf geachtet, dass, wenn er da war, ich einen Fluchtweg für mich und die Kleine hatte. Mein großer Sohn aus erster Ehe hat sich von mir entfernt und lebt bis heute lieber bei den Großeltern. Wenn er zu Hause ist, merke ich, wie er mich hasst, weil ich ihm diesen Stiefvater so lange zugemutet habe. Er mag leider keine Therapie mit mir machen...
Ich habe ihn angezeigt, damals, 2008. Wegen Körperverletzung an mir und versuchter gefährlicher Körperverletzung an meinem damals 13jährigen Sohn (er hat mit Messern nach ihm geworfen), sowie wegen versuchter Körperverletzung an mir. Die Polizei hat ihn aus der Wohnung geholt. Glücklicherweise gibt es Fotos von meinen Verletzungen. Aufgrund dieser Fotos und der Aussagen aller Beteiligten wurde er im schriftlichen Verfahren verurteilt. Er legte Einspruch ein und es kam zur Hauptverhandlung. Er ist zweimal nicht erschienen, beim zweiten Mal unentschuldigt. Er wurde abermals verurteilt. Nun hat er den Richter für befangen erklärt und beantragt, das Verfahren wieder aufzunehmen. Tatsächlich ist er damit durchgekommen. Es steht nun wieder eine Verhandlung an. Wieder müssen wir, mein Sohn und ich, als Zeugen dahin, wieder alles erleben und die Lügen dieses Menschen ertragen.
Ich kann echt nicht mehr. Ich habe zurück in meinen Beruf gefunden, ich glaube manchmal, dass ich wieder dazugehöre. Ich habe sogar ein Haus gebaut. Ich will eine schöne Zukunft. Wenn der Goße möchte - meine Tür steht ihm immer offen und der Kleinen geht es endlich richtig gut. Sie hat erst angefangen zu sprechen, nachdem ich mich getrennt hatte, da war sie schon über zwei. Und sie war so ängstlich, hat immer an mir geklammert. Sie war so verstört, dass sie einen Förderplatz in der Kita bekommen hat.
Der Vater hat mir damals schon gedroht, dass er im Falle, dass ich mich trenne, die Kleine zu seinen Eltern nach Syrien verbringen lässt. Er hat auch der Polizei gegenüber gesagt, dass er sie sich holen werde. Im Moment läuft der Umgang betreut durch das Jugendamt. Aber bald soll er sie auch alleine haben dürfen. Wenn ich daran denke, drehe ich innerlich durch.
Wie kann ich es schaffen, wieder normal zu leben? Ich hab keine richtigen Freunde mehr, hab mich in die Arbeit und das Hausprojekt gestürzt. Das Verhältnis zu meinen Eltern ist sehr gespannt wegen meines Sohnes. Diese ganzen Probleme fressen mich auf. Warum kann dieser Mensch immernoch als Arzt praktizieren? Warum kann er ein Verfahren solange in die Länge ziehen, bis er die Einbürgerung hat? Warum darf er dafür sein Kind missbrauchen? Und warum hilft mir niemand? Selbst das JUgendamt setzt mich unter Druck, dass ich endlich unbeschwert die Umgänge zulassen soll. Hallo? Wie denn, nach allem, was ich erlebt habe?
Ich will endlich aus dieser Opfersituation raus, aber irgendwie gelingt mir das nicht, irgendwie scheint das kein Ende zu nehmen. Ich versuche, alles emotionslos abzuarbeiten, die Gänge zum Gericht und diese sinnlosen Elterngespräche ohne jede Stringenz und Agenda, ich zermartere mir das Hirn, welcher Schachzug der strategisch klügste sein könnte - aber irgendwie renne ich gegen Wände.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen, hat jemand einen Tipp oder Hilfe für mich? Bitte!
ich bin eine Frau, 38 Jahre, deutsch. Ich habe zwei Kinder. Die Kleine (5) aus meiner 10jährigen Ehe mit einem sehr tyrannischen Mann, 42, Syrer, Arzt.
Ich weiß nicht mehr weiter. Die Scheidung läuft seit zwei Jahren und kein Ende in Sicht. Ich bin trotz Hochschulausbildung und Wissen um den Teufelskreis: Gewalt und emotionale Abhängigkeit da hinein geraten. Ich habe lange gebraucht, um mich daraus zu befreien. Mehr noch als körperliche Gewalt habe ich psychische Gewalt erlebt. Ich war am Ende unserer Ehe komplett isoliert und habe nur noch auf meine Instinkte reduziert darauf geachtet, dass, wenn er da war, ich einen Fluchtweg für mich und die Kleine hatte. Mein großer Sohn aus erster Ehe hat sich von mir entfernt und lebt bis heute lieber bei den Großeltern. Wenn er zu Hause ist, merke ich, wie er mich hasst, weil ich ihm diesen Stiefvater so lange zugemutet habe. Er mag leider keine Therapie mit mir machen...
Ich habe ihn angezeigt, damals, 2008. Wegen Körperverletzung an mir und versuchter gefährlicher Körperverletzung an meinem damals 13jährigen Sohn (er hat mit Messern nach ihm geworfen), sowie wegen versuchter Körperverletzung an mir. Die Polizei hat ihn aus der Wohnung geholt. Glücklicherweise gibt es Fotos von meinen Verletzungen. Aufgrund dieser Fotos und der Aussagen aller Beteiligten wurde er im schriftlichen Verfahren verurteilt. Er legte Einspruch ein und es kam zur Hauptverhandlung. Er ist zweimal nicht erschienen, beim zweiten Mal unentschuldigt. Er wurde abermals verurteilt. Nun hat er den Richter für befangen erklärt und beantragt, das Verfahren wieder aufzunehmen. Tatsächlich ist er damit durchgekommen. Es steht nun wieder eine Verhandlung an. Wieder müssen wir, mein Sohn und ich, als Zeugen dahin, wieder alles erleben und die Lügen dieses Menschen ertragen.
Ich kann echt nicht mehr. Ich habe zurück in meinen Beruf gefunden, ich glaube manchmal, dass ich wieder dazugehöre. Ich habe sogar ein Haus gebaut. Ich will eine schöne Zukunft. Wenn der Goße möchte - meine Tür steht ihm immer offen und der Kleinen geht es endlich richtig gut. Sie hat erst angefangen zu sprechen, nachdem ich mich getrennt hatte, da war sie schon über zwei. Und sie war so ängstlich, hat immer an mir geklammert. Sie war so verstört, dass sie einen Förderplatz in der Kita bekommen hat.
Der Vater hat mir damals schon gedroht, dass er im Falle, dass ich mich trenne, die Kleine zu seinen Eltern nach Syrien verbringen lässt. Er hat auch der Polizei gegenüber gesagt, dass er sie sich holen werde. Im Moment läuft der Umgang betreut durch das Jugendamt. Aber bald soll er sie auch alleine haben dürfen. Wenn ich daran denke, drehe ich innerlich durch.
Wie kann ich es schaffen, wieder normal zu leben? Ich hab keine richtigen Freunde mehr, hab mich in die Arbeit und das Hausprojekt gestürzt. Das Verhältnis zu meinen Eltern ist sehr gespannt wegen meines Sohnes. Diese ganzen Probleme fressen mich auf. Warum kann dieser Mensch immernoch als Arzt praktizieren? Warum kann er ein Verfahren solange in die Länge ziehen, bis er die Einbürgerung hat? Warum darf er dafür sein Kind missbrauchen? Und warum hilft mir niemand? Selbst das JUgendamt setzt mich unter Druck, dass ich endlich unbeschwert die Umgänge zulassen soll. Hallo? Wie denn, nach allem, was ich erlebt habe?
Ich will endlich aus dieser Opfersituation raus, aber irgendwie gelingt mir das nicht, irgendwie scheint das kein Ende zu nehmen. Ich versuche, alles emotionslos abzuarbeiten, die Gänge zum Gericht und diese sinnlosen Elterngespräche ohne jede Stringenz und Agenda, ich zermartere mir das Hirn, welcher Schachzug der strategisch klügste sein könnte - aber irgendwie renne ich gegen Wände.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen, hat jemand einen Tipp oder Hilfe für mich? Bitte!