ninalaetitia
Neues Mitglied
Hey 🙂
Ich heiße Nina und bin vor kurzem 19 geworden. 2017 habe ich mein Abitur mit der Note 2,2 bestanden. Anschließend begann ich ein Studium (Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaften). Ich musste jedoch leider schnell feststellen, dass mir meine Fächer und das Studieren an sich überhaupt nicht gefielen. Nach 3 Monaten habe ich es dann aufgegeben und mich jetzt erstmal für Ausbildungen beworben bzw Praktika organisiert. Ich hätte jetzt immerhin schon mal einen Platz für eine Ausbildung zur Ergotherapeutin, allerdings ist die Schule relativ teuer und ich bin mir irgendwie nicht wirklich sicher mit dem Beruf. Die Fächer in der Ausbildung finde ich gar nicht schlecht, aber Ausbildungskosten und Lernaufwand sind hoch und die Verdienstmöglichkeiten nachher gering. Außerdem habe ich Angst, mich im Beruf zu langweilen. Daher weiß ich auch nicht, ob es moralisch und logisch sinnvoll ist, so viel Geld für etwas auszugeben, dass mich nur zu Hälfte interessiert. Ich weiß nicht, es ist sehr schwer zu erklären: Generell würde ich schon sagen, dass ich klug bin und auch gerne neue Dinge lerne. Aber eben irgendwie nur das, was mich auch interessiert. Ich schaue gern sehr unterschiedliche wissenschaftliche Videos (über Medizin, Psychologie, Pädagogik, Politik) an, ich singe, spiele ein bisschen Klavier, mache sehr gern Sport (Kunstturnen, Fitness) und schreibe viel (Kurzgeschichten, Gedichte). Seit ich 15 bin schreibe ich auch manchmal öffentlich und gewinne ein paar Wettbewerbe oder meine Geschichten erscheinen in Anthologien. Wie soll ich sagen, ich bin irgendwie sehr vielseitig interessiert, aber von diesen vielen Themen möchte ich auch immer nur kleine Ausschnitte oder Unterpunkte wirklich wissen, der Großteil interessiert mich dann doch nicht. Ich fühle mich wie ein Schmetterling, der von Blume zu Blume flattert und immer nur ein bisschen Blütenstaub einsammelt.
An der Uni habe ich mich überfordert gefühlt. Der Stoff war mir zu schwer und zu viel Aufwand und alles hat mich zudem noch total gelangweilt, weshalb mir das Lernen noch schwerer viel. Die Kurse und Vorlesungen fand ich, bis auf eine Ausnahme, leider auch gar nicht spannend. Das ganze Prinzip der Universität hat mir einfach nicht getaugt und leider fand ich die meisten anderen Leute dort ziemlich komisch.
Auch in der Schule hat mich das viele Lernen schon sehr gestresst.
Mir ist natürlich klar, dass ein Beruf meist in erster Linie einfach nur Arbeit bedeutet und die ist natürlich anstrengend und vielleicht nicht zufriedenstellend interessant. Man muss sich halt irgendwie über Wasser halten und das sehe ich ja auch ein. Das ist halt der Sinn, und vielleicht muss ich mich einfach damit abfinden und akzeptieren, dass ein Job nicht unbedingt Spaß machen muss.
Ich hab als Kind immer gedacht, dass jeder Mensch später seinen Traumberuf findet und dass das alles so schön wird und dass ich auch etwas Besonderes und Schönes für die Welt machen will. Naja und jetzt hat mich die Realität eingeholt und ich bin irgendwie ganz schön traurig darüber, dass es nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe.
Mit fällt jedenfalls nicht mehr viel ein, was mich sonst noch interessieren könnte. Ich wollte immer Autorin werden, aber das hauptberuflich wäre mir ein zu hohes Risiko. Sowas kann man ja auch nebenberuflich machen. Journalismus kommt nicht in Frage, da ich wissenschaftliches Schreiben nicht mag und außerdem einem Studium gegenüber eher abgeneigt bin. Übrig bleiben also die Ausbildungen...auch hier hab ich einfach keine Ahnung. Ich könnte mich noch für eine Ausbildung zur Logopädin bewerben, gäbe auch keine Ausbildungskosten...aber für ein Praktikum vorher ist es jetzt zu spät, da es eine Bewerbungsfrist gibt und ab Februar mein Praktikum bei einer Ergotherapeutin beginnt. Ich will jetzt endlich mal was beginnen, was ich auch gerne zu Ende machen möchte. Ich hab mir sonst schon alle möglichen Berufe angeschaut, Praktika gemacht und darüber nachgedacht, aber nichts gefällt mir so wirklich.
Ansonsten weiß ich nur, dass ich, wenn ich arbeite, auch gerne immer auf Trap sein will. Ich hab vor Kurzem ein Praktikum im Kindergarten gemacht, da fand ich es schrecklich, weil ich mich total gelangweilt habe und man immer nur rumsaß und Memory gespielt hat. Danach habe ich im Hotel als Kellnerin gearbeitet und das fand ich besser, weil ich ununterbrochen Laufen und Sachen tun musste. Da hatte ich keine Zeit für Langeweile. (Falls jetzt jemand fragt-Hotel will ich auch nicht machen, ich fand die Arbeit zwar okay, aber auf Dauer kann ich es mir auch nicht wirklich vorstellen).
Vielleicht kann mir ja jemand helfen (oder mich ein bisschen trösten). Ich sehe schon ein, dass ich irgendwas machen muss, auch wenn ich wohl anscheinend nicht wirklich will....meine Eltern sind beide Psychotherapeuten mit Facharzt und Medizinstudium. Will die auch nicht mega enttäuschen. Und mein Freund gründet jetzt sein eigenes Unternehmen und ist zurzeit noch stellvertretender Geschäftsführer in einer Filiale. Hmm...ich weiß nicht. Ich hab mir das mit der Berufswahl irgendwie leichter vorgestellt.
Ich möchte unbedingt arbeiten, nur zu Hause zu sein und nichts zu tun haben gefällt mir natürlich auch nicht 🙁
Ich heiße Nina und bin vor kurzem 19 geworden. 2017 habe ich mein Abitur mit der Note 2,2 bestanden. Anschließend begann ich ein Studium (Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaften). Ich musste jedoch leider schnell feststellen, dass mir meine Fächer und das Studieren an sich überhaupt nicht gefielen. Nach 3 Monaten habe ich es dann aufgegeben und mich jetzt erstmal für Ausbildungen beworben bzw Praktika organisiert. Ich hätte jetzt immerhin schon mal einen Platz für eine Ausbildung zur Ergotherapeutin, allerdings ist die Schule relativ teuer und ich bin mir irgendwie nicht wirklich sicher mit dem Beruf. Die Fächer in der Ausbildung finde ich gar nicht schlecht, aber Ausbildungskosten und Lernaufwand sind hoch und die Verdienstmöglichkeiten nachher gering. Außerdem habe ich Angst, mich im Beruf zu langweilen. Daher weiß ich auch nicht, ob es moralisch und logisch sinnvoll ist, so viel Geld für etwas auszugeben, dass mich nur zu Hälfte interessiert. Ich weiß nicht, es ist sehr schwer zu erklären: Generell würde ich schon sagen, dass ich klug bin und auch gerne neue Dinge lerne. Aber eben irgendwie nur das, was mich auch interessiert. Ich schaue gern sehr unterschiedliche wissenschaftliche Videos (über Medizin, Psychologie, Pädagogik, Politik) an, ich singe, spiele ein bisschen Klavier, mache sehr gern Sport (Kunstturnen, Fitness) und schreibe viel (Kurzgeschichten, Gedichte). Seit ich 15 bin schreibe ich auch manchmal öffentlich und gewinne ein paar Wettbewerbe oder meine Geschichten erscheinen in Anthologien. Wie soll ich sagen, ich bin irgendwie sehr vielseitig interessiert, aber von diesen vielen Themen möchte ich auch immer nur kleine Ausschnitte oder Unterpunkte wirklich wissen, der Großteil interessiert mich dann doch nicht. Ich fühle mich wie ein Schmetterling, der von Blume zu Blume flattert und immer nur ein bisschen Blütenstaub einsammelt.
An der Uni habe ich mich überfordert gefühlt. Der Stoff war mir zu schwer und zu viel Aufwand und alles hat mich zudem noch total gelangweilt, weshalb mir das Lernen noch schwerer viel. Die Kurse und Vorlesungen fand ich, bis auf eine Ausnahme, leider auch gar nicht spannend. Das ganze Prinzip der Universität hat mir einfach nicht getaugt und leider fand ich die meisten anderen Leute dort ziemlich komisch.
Auch in der Schule hat mich das viele Lernen schon sehr gestresst.
Mir ist natürlich klar, dass ein Beruf meist in erster Linie einfach nur Arbeit bedeutet und die ist natürlich anstrengend und vielleicht nicht zufriedenstellend interessant. Man muss sich halt irgendwie über Wasser halten und das sehe ich ja auch ein. Das ist halt der Sinn, und vielleicht muss ich mich einfach damit abfinden und akzeptieren, dass ein Job nicht unbedingt Spaß machen muss.
Ich hab als Kind immer gedacht, dass jeder Mensch später seinen Traumberuf findet und dass das alles so schön wird und dass ich auch etwas Besonderes und Schönes für die Welt machen will. Naja und jetzt hat mich die Realität eingeholt und ich bin irgendwie ganz schön traurig darüber, dass es nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe.
Mit fällt jedenfalls nicht mehr viel ein, was mich sonst noch interessieren könnte. Ich wollte immer Autorin werden, aber das hauptberuflich wäre mir ein zu hohes Risiko. Sowas kann man ja auch nebenberuflich machen. Journalismus kommt nicht in Frage, da ich wissenschaftliches Schreiben nicht mag und außerdem einem Studium gegenüber eher abgeneigt bin. Übrig bleiben also die Ausbildungen...auch hier hab ich einfach keine Ahnung. Ich könnte mich noch für eine Ausbildung zur Logopädin bewerben, gäbe auch keine Ausbildungskosten...aber für ein Praktikum vorher ist es jetzt zu spät, da es eine Bewerbungsfrist gibt und ab Februar mein Praktikum bei einer Ergotherapeutin beginnt. Ich will jetzt endlich mal was beginnen, was ich auch gerne zu Ende machen möchte. Ich hab mir sonst schon alle möglichen Berufe angeschaut, Praktika gemacht und darüber nachgedacht, aber nichts gefällt mir so wirklich.
Ansonsten weiß ich nur, dass ich, wenn ich arbeite, auch gerne immer auf Trap sein will. Ich hab vor Kurzem ein Praktikum im Kindergarten gemacht, da fand ich es schrecklich, weil ich mich total gelangweilt habe und man immer nur rumsaß und Memory gespielt hat. Danach habe ich im Hotel als Kellnerin gearbeitet und das fand ich besser, weil ich ununterbrochen Laufen und Sachen tun musste. Da hatte ich keine Zeit für Langeweile. (Falls jetzt jemand fragt-Hotel will ich auch nicht machen, ich fand die Arbeit zwar okay, aber auf Dauer kann ich es mir auch nicht wirklich vorstellen).
Vielleicht kann mir ja jemand helfen (oder mich ein bisschen trösten). Ich sehe schon ein, dass ich irgendwas machen muss, auch wenn ich wohl anscheinend nicht wirklich will....meine Eltern sind beide Psychotherapeuten mit Facharzt und Medizinstudium. Will die auch nicht mega enttäuschen. Und mein Freund gründet jetzt sein eigenes Unternehmen und ist zurzeit noch stellvertretender Geschäftsführer in einer Filiale. Hmm...ich weiß nicht. Ich hab mir das mit der Berufswahl irgendwie leichter vorgestellt.
Ich möchte unbedingt arbeiten, nur zu Hause zu sein und nichts zu tun haben gefällt mir natürlich auch nicht 🙁
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