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Kaum sexuelles Interesse

Liz90

Mitglied
Hallo Ihr Lieben,

Ich dachte ich suche hier mal nach Rat weil mich das Thema sehr belastet und ich langsam Schwierigkeiten habe alles für mich einzuordnen.
Mein Partner und ich sind seit 16 Jahren zusammen. Für beide ist es die erste Beziehung und wir hatten auch miteinander unser jeweils erstes Mal. Tatsächlich zeigt mein Partner grundsätzlich eher wenig Interesse an Sex. Ca alle 8 Wochen fragt er mich ob wir denn mal wieder wollen, also der große Verführungskünstler ist er nicht. Früher war es so, dass ich häufig Interesse signalisiert habe aber er häufig Ausreden hatte und mich dann liebevoll abgewiesen hat. Dann musste ich auf Grund einer Erkrankung Medikamente nehmen die meine Libido ziemlich lahm gelegt haben und rückblickend denke ich das kam ihm sogar eher zugute. Sex gibt es oft eher auf meine Initiative hin, aber auch das hat abgenommen weil ich Zurückweisung, liebevoll oder nicht, einfach sehr schwer ertrage. Mittlerweile ist meine Libido wieder, ich nenne es mal erwacht, und ich leide sehr unter der Situation. Habe ihn auch schon angesprochen woher das kommt bei ihm weil er früher wohl als Teenie sehr häufig masturbiert hat und als er quasi dann eine Frau hatte, um es mit dieser zu tun, hat das sexuelle Interesse anscheinend sehr abgenommen. Im Gespräch kam auch raus, dass er auch jetzt ab und zu masturbiert was ich absolut nicht schlimm finde. Was ich aber sehr verletzend finde ist, dass ich den ganzen Abend "verfügbar" neben ihm bin und er wartet bis ich im Bett bin. Seine Zusammenfassung zu dem Thema ist...er ist halt so...und es sei weniger anstrengend abends dann schnell selbst Hand anzulegen, das habe nichts mit mir zu tun.
Er ist ein sehr liebevoller und zuvorkommender Mensch der sehr auf andere bedacht ist. Aber ich fühle mich wie in einer WG und nicht wie in einer Partnerschaft. Wenn ich ihm das sage ist er sehr verletzt. Ich weiß nicht was ich tun soll...habt ihr ähnliche Erfahrungen oder Meinungen dazu?
 
Paarsex ist anstrengender als Solosex und er braucht das scheinbar nicht, ist...zu faul?

Ehe öffnen, hol dir woanders was du brauchst. Ihm nimmt das ja nichts weg, ob du ins Fitnessstudio gehst oder Matratzensport betreibst, kann ihm egal sein.
Oder nicht?
 
Das habe ich ihm schon vorgeschlagen. Auf der einen Seite meinte er, er möchte mir mein Recht auf Sexualität nicht nehmen aber gleichzeitig fände er es nicht gut. Er hat Angst, dass aus unverbindlichen Sex auch schnell etwas anderes entstehen könnte...wo er ja auch nicht unrecht hat. Passieren kann das...
 
Hallo Liz,
16 Jahre Beziehung ist eine lange Zeit, nach so viel Jahren klagen doch einige über "tote Hose".
Der Tipp dann lautet oft: Beleben sie ihr Sexleben; neue Orte, neue Praktiken, neue Toys, experimentieren sie etc. pp.
Bei euch scheint das nicht unbedingt ein "eingeschlafenes Sexleben" zu sein, sondern es war nie wirklich ganz erwacht, oder?
Ich würde an deiner Stelle bei deinem Partner nochmal um etwas mehr Offenheit und Ehrlichkeit bitten. Wie sehr hat ihn Masturbation und Pornographie geprägt und bestimmt und tut es noch? Hat er evtl. einen Fetisch, den er nicht offenbaren mag?

Wie ist denn der Sex, wenn ihr mal welchen habt?
 
Ja genau das trifft es deswegen habe ich wenig in Foren gefunden. Bei uns war es tatsächlich nie da. Ich habe ihn gefragt und ihm auch gesagt dass ich darunter leide. Er mag wenn ich Dessous anziehe und Strümpfe und zum Teil wenn Füße eingesetzt werden...mehr war ihm nicht zu entlocken. Er ist auch etwas prüde, weiß aber auch dass er das bei mir nicht sein müsste. Ich finde es aber auch etwas nervig dass ich mich da "bemühen" muss und von ihm kommt mir gegenüber nichts. Das habe ich ihm auch rückgemeldet. Pornos hat er im "normalen" Ausmaß geschaut und hat mir auch mal gezeigt welche er gut findet. Nichts mit fetisch...eher sehr "romantische"😅 Pornos und eben Dessous.
Wenn wir Sex haben ist dieser wenig spontan und sehr Schema F. Ich weiß manchmal gar nicht wo ich ihn anfassen darf weil er da kitzelig ist, da mag er es nicht so gern...daraus entwickelte sich meist die Missionarsstellung.
 
Es gibt einfach Menschen die an so etwas wenig Interesse haben und grundsätzlich ist das auch sehr positiv, weil dann mehr Zeit für andere Dinge zusammen bleibt. In drängen solltest du jedenfalls nicht.

Du könntest es zudem auch positiv sehen: er respektiert dich genug um seine Bedürfnisse nicht an dir auszuleben und dich damit zum Objekt zu degradieren.

Reicht dir Selbstbefriedigung denn nicht aus? Damit bekommt man das Bedürfnis schließlich auch in wenigen Minuten gestillt und hat den Kopf dann wieder frei für die schönen Dinge in der Beziehung. Es muss ja positive Dinge geben, sonst wärt ihr nicht schon 16 Jahre zusammen.
 
Ja natürlich gibt es positive Dinge. Ich habe ja auch schon einige genannt. Aber nein...ich glaube nicht dass mir bis an mein Lebensende Selbstbefriedigung ausreicht.
 
Für deinen Partner ist es sicher auch schwierig, dass du jetzt nach 16 Jahren so unzufrieden bist. Oder war es immer wieder mal Thema?

Ich weiß auch keinen echten Rat, außer im Gespräch zu bleiben und ihn zu animieren, doch mal Sachen auszuprobieren.

Die Missionarsstellung würde mir nie im Leben reichen...
 
Ja das mag für ihn sicherlich etwas überfordernd sein keine Frage. Wobei es immer wieder mal Thema war nur jetzt bleib ich ziemlich dran und geb mich nicht mehr mit den Aussagen zufrieden.
Und naja...andere Stellungen probiere ich aus...er macht mit und meint dann ja war schön aber nicht meins. Oder ich flüster ihm Phantasien ins Ohr die angeblich jeder Mann so hat aber auch da...nicht seins🤷
Vielen Dank für eure Antworten!
 
Das habe ich ihm schon vorgeschlagen. Auf der einen Seite meinte er, er möchte mir mein Recht auf Sexualität nicht nehmen aber gleichzeitig fände er es nicht gut. Er hat Angst, dass aus unverbindlichen Sex auch schnell etwas anderes entstehen könnte...wo er ja auch nicht unrecht hat. Passieren kann das...

Ich glaube das wäre das Beste für Dich. Den Sex woanders holen, sich verlieben und trennen. Du hast was Besseres verdient.
 

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