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Irina22879
Gast
Hallo,
immer mal weider habe ich den Zwang mir etwas zu kaufen.. es gibt Zeiten, in denen es nicht so schlimm ist.. manchmal passiert es auch, dass ich den Laden ohne etwas verlasse.
Aber viel zu oft kaufe ich Sachen, die ich nicht brauche.. meistens sind es Kleidungsstücke.
Mein Schrank ist extrem voll und mich nervt das auch sehr.. aber ich kann mich soooo schlecht von den Dingen trennen, obwohl sie mich aufregen..
Ich wurde in eine Familie hineingeboren, in der es immer finanzielle Engpässe gab.
Viele Wünsche wurden nicht erfüllt.. manchmal reichte das Geld nicht mal für neue Schulsachen.
Da ich das Nesthäkchen war, musste ich viele Kleidungsstücke meiner Geschwister auftragen.
Mein Vater erfüllte sich, trotz finanzieller Engpässe, öfter mal Wünsche.. die dann auch teurer waren.
Wenn ich einkaufen gehe, dann wiege ich schon ab, was ich kaufe.. aber schon bei der Kaufentscheidung macht isch das schlechte Gewissen bemerkbar.. an der Kasse angekommen sitzt es mir hart und fest im Nacken..
Also nix mit Glücksgefühle..
Zu Hause wasche ich die Sachen, bügel sie und dann verschwinden sie im Kleiderschrank..
Wenn ich Diesen aufräume, dann wundere ich mich manchmal was ich darin finde.
Ich nehme an, dass dieses Verhalten etwas mit meiner Kindheit zu tun hat.
Uns Kindern wurde immer gesagt, dass wir brav sein sollten, weil sonst die anderen und/oder die Nachbarn schlecht über uns denken würden.
Meinem Vater war es immer wichtig, was die anderen sagen oder denken könnten.. er selbst putzte sich auch immer fein raus.. kaufte sich neue Sachen um immer adrett auszusehen.. während wir Kinder Kleidung vom Basar auftrugen.
Wenn ich dann mal Geburtstagsgeld von meinem Onkel bekam und mir dann etwas schönes kaufen wollte, krätschte er oft mit seiner Meinung da rein.. und schrieb mir vor, was mir besser stehen würde.. welche Farben, Schnitte usw..
Ich hatte da nie wirklich Einfluss drauf..
Wenn ich mir etwas Bestimmtes zum Geburtstag wünschte.. kaufte er das, was ihm gefiel.. was ihm an mir gefiel.
Wenn ich dann die Sachen nicht anzog, war er angepisst.
Mit 14 sah ich rein klamottentechnisch immer aus wie 20.. Glencheck liebte er und so gediegene Farben, wie lindgrün oder beige.. also nichts, was im Teenageralter gerne trägt.
So wurde ich dann auch zur Aussenseiterin.. und freundete mich dann mit denen an, die ebenfalls einen seltsamen Kleidungsstil von zu Hause mitbekamen.
Manchmal denke ich, dass ich mich was Kleidung betrifft nie entfalten konnte und dass dieser Kaufzwang vllt daher rührt.
Weil ich mich da einfach nie ausdrücken durfte.
Grade die letzte Zeit war es wieder extrem.. ich habe viele Sachen gekauft und überall liegen Stapel von Klamotten rum. Ich bin wirklich genervt und möchte daran etwas ändern..
Wie bekomme ich das Problem gelöst?
LG
Irina
immer mal weider habe ich den Zwang mir etwas zu kaufen.. es gibt Zeiten, in denen es nicht so schlimm ist.. manchmal passiert es auch, dass ich den Laden ohne etwas verlasse.
Aber viel zu oft kaufe ich Sachen, die ich nicht brauche.. meistens sind es Kleidungsstücke.
Mein Schrank ist extrem voll und mich nervt das auch sehr.. aber ich kann mich soooo schlecht von den Dingen trennen, obwohl sie mich aufregen..
Ich wurde in eine Familie hineingeboren, in der es immer finanzielle Engpässe gab.
Viele Wünsche wurden nicht erfüllt.. manchmal reichte das Geld nicht mal für neue Schulsachen.
Da ich das Nesthäkchen war, musste ich viele Kleidungsstücke meiner Geschwister auftragen.
Mein Vater erfüllte sich, trotz finanzieller Engpässe, öfter mal Wünsche.. die dann auch teurer waren.
Wenn ich einkaufen gehe, dann wiege ich schon ab, was ich kaufe.. aber schon bei der Kaufentscheidung macht isch das schlechte Gewissen bemerkbar.. an der Kasse angekommen sitzt es mir hart und fest im Nacken..
Also nix mit Glücksgefühle..
Zu Hause wasche ich die Sachen, bügel sie und dann verschwinden sie im Kleiderschrank..
Wenn ich Diesen aufräume, dann wundere ich mich manchmal was ich darin finde.
Ich nehme an, dass dieses Verhalten etwas mit meiner Kindheit zu tun hat.
Uns Kindern wurde immer gesagt, dass wir brav sein sollten, weil sonst die anderen und/oder die Nachbarn schlecht über uns denken würden.
Meinem Vater war es immer wichtig, was die anderen sagen oder denken könnten.. er selbst putzte sich auch immer fein raus.. kaufte sich neue Sachen um immer adrett auszusehen.. während wir Kinder Kleidung vom Basar auftrugen.
Wenn ich dann mal Geburtstagsgeld von meinem Onkel bekam und mir dann etwas schönes kaufen wollte, krätschte er oft mit seiner Meinung da rein.. und schrieb mir vor, was mir besser stehen würde.. welche Farben, Schnitte usw..
Ich hatte da nie wirklich Einfluss drauf..
Wenn ich mir etwas Bestimmtes zum Geburtstag wünschte.. kaufte er das, was ihm gefiel.. was ihm an mir gefiel.
Wenn ich dann die Sachen nicht anzog, war er angepisst.
Mit 14 sah ich rein klamottentechnisch immer aus wie 20.. Glencheck liebte er und so gediegene Farben, wie lindgrün oder beige.. also nichts, was im Teenageralter gerne trägt.
So wurde ich dann auch zur Aussenseiterin.. und freundete mich dann mit denen an, die ebenfalls einen seltsamen Kleidungsstil von zu Hause mitbekamen.
Manchmal denke ich, dass ich mich was Kleidung betrifft nie entfalten konnte und dass dieser Kaufzwang vllt daher rührt.
Weil ich mich da einfach nie ausdrücken durfte.
Grade die letzte Zeit war es wieder extrem.. ich habe viele Sachen gekauft und überall liegen Stapel von Klamotten rum. Ich bin wirklich genervt und möchte daran etwas ändern..
Wie bekomme ich das Problem gelöst?
LG
Irina