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Karfreitag

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Hallo Peachly,

schau mal hier: Karfreitag. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn Jesus gelebt hat und dort am Kreuz gestorben ist - wofür es Belege gibt - dann war sein Tod auch nicht schlimmer oder schmerzlicher als andere viele Tode auf dieser Erde. Es hat sicherlich tausende wenn nicht hundertausende Menschen gegeben, die sogar weitaus schlimmer gestorben sind. Und wahrscheinlich auch mit mehr Sinn. Bei Jesus kann man - wenn man die Sache mit den Sünden der anderen nicht glauben will - drei Dinge annehmen: Er war Gottes Sohn tatsächlich, er war verrückt oder er hat sich geirrt. Wobei eigentlich letzteres anzunehmen ist, denn außer der Bibel ( wir erinnern uns: Die Bibel sagt die Wahrheit, weil sie schwarz auf weiß ist.... ) gibt es keinen Beleg, daß es sich um mehr als einen Zimmermanns-Sohn gehandelt hat. Da beginnt nämlich der Glaube - und Glaube ist ohne Beweis.

Unabhängig davon gab es bei mir heute Fisch!



Die ganzen Wunder die Jesus getan hat, sind doch sicher auch belegt.In der Bibel steht außerdem alles noch so, wie in der griechischen Urschrift.
Außerdem ist Jesus nach drei Tagen von den Toten auferstanden,auch das dürfte belegt sein.Ich glaube es stand in dem link den ich die Tage hier rein gesetzt habe.



LG
Lena
 
Die ganzen Wunder die Jesus getan hat, sind doch sicher auch belegt.In der Bibel steht außerdem alles noch so, wie in der griechischen Urschrift.
Außerdem ist Jesus nach drei Tagen von den Toten auferstanden,auch das dürfte belegt sein.Ich glaube es stand in dem link den ich die Tage hier rein gesetzt habe.



LG
Lena

Ähm, glaubst du das wirklich oder siehst du die "Wunder" im übertragenen Sinn?
 
Zitat www. Gespräche karl Rahner und albert Camus: " Karl Rahner schreibt in seinem Buch Gnade als Freiheit in dem Kapitel Gott, unser Vater :

„Die Geschichte, in der wir miteinander leben, ist der Ort, an dem jeder zu sich selbst kommt. Da aber können wir einen Menschen treffen, der sich selbst einfach den „Sohn“ nannte und, wenn er das Geheimnis seines Lebens beschwor, Vater sagte. Er nannte dieses abgründig finstere Geheimnis, das er als solches kannte, mit einer rührend beschwörenden Zärtlichkeit: Abba. Und er nannte es nicht nur so, wenn ihm in dieser Welt Schönheit und Hoffnung hinweghalfen über die Unbegreiflichkeit des Daseins, sondern auch als er in die Finsternis des Todes fiel und der Kelch, darin alle Schuld, Vergeblichkeit und Leere der Welt, höllisch destilliert, gesammelt waren, an seine Lippen gesetzt wurde und in Geist und Herz nur noch das verzweifelte Wort des Psalmisten übrigblieb: Mein Gott, warum hast du mich verlassen. Auch dann war jenes zugleich frühere und spätere, alles umfassende Wort gegenwärtig, in dem auch die Gottverlassenheit geborgen blieb: Vater, in deine Hände empfehle ich mein Leben.“

So ist der Leidensweg Jesu Christi, wie Karl Rahner schreibt:

„ die abgründig einmalige Annahme der Passion der Menschheit, in der diese Menschheitspassion angenommen, durchlitten, erlöst und befreit ist in das Geheimnis Gottes hinein.“
 
Außerdem ist Jesus nach drei Tagen von den Toten auferstanden,auch das dürfte belegt sein.Ich glaube es stand in dem link den ich die Tage hier rein gesetzt habe.

Klar, der ist schwupps einfach mal so aufgestanden, als wenn nichts gewesen wäre und hat eben mal den Stein weggeschoben. Hieß Jesus mit Nachnamen Norris?
 
Ich weiß zwar,dass durch den Sündenfall der Böse dermaßen Anrechte bekommen hat

Worin bestand eigentlich der Sündenfall des Menschen deiner Meinung nach? Ich erinnere mich nur an das Stehlen der Äpfel, aber das kann es ja nicht gewesen sein, oder?


Das ist etwas, was ich nicht so ganz begreife,das die meisten Menschen zu hochmütig sind ein solches Geschenk an zu nehmen.

Auf National Geographic lief heute eine Sendung über die 40 Tage, die Jesus nach seiner Auferstehung über die Welt wanderte. Das war spannend. Ich habe aber nur mit halbem Ohr zugehört. Gibt es die Beschreibung in der Bibel oder sind das andere Schriften?

Tuesday
 
Liebe Lena,

ich respektiere Dich und du weißt das.
Doch ich muss mal widersprechen, weil es hier nicht nur um deinen Glauben geht, sondern um die Theologie an sich.

Papst ändert Wandlungsworte: Jesus starb nicht mehr "für alle" - n-tv.de

Zitat:
Jesus starb nicht mehr "für alle"
Die bei der Kommunion gesprochenen Worte vom Blut Jesus', das "für alle" vergossen worden sei, werden geändert: Künftig lautet diese Stelle, Christi Blut sei "für viele" vergossen werden. Der Papst begründet die Änderung mit dem lateinischen Original, eine inhaltliche Änderung stehe nicht dahinter, betont er.

Soweit dann deine Behauptung, die Bibel müsse wahr sein, weil das aus der Urschrift übernommen sei.
Du vergisst leider, dass die Urschrift erst zwei Jahrhunderte nach Christus entstand. Des Weiteren wurde sie mehrfach in der Reihenfolge über mehrere Sprachen übersetzt. Es ist einhellige Theologie- und Historikermeinung, dass es üblich war, zu verfälschen und Selbstdeutungen bis hin zu Erfindungen und Ausschmückungen hineinzuschreiben.

Es war damals "schick" zu schönen oder zu ändern. Schau dir unsere Sprache an, wie die sich in nur kurzer Zeit geändert hat.
Bedenke, dass die Sprache der Jünger einen lächerlichen Wortschatz beinhaltet hat, alles was darüber hinausging, wurde gedeutet und erfunden.

Jetzt zu deiner Kernaussage selbst:

Die These Jesus sei für die Sünden anderer gestorben, lässt mich persönlich verzweifeln...
Ich glaube nicht, dass sie stimmt und mit mir, glauben das sogar sehr viele Fachleute.

Denn was bedeutet das, was du als Kernsinn dahinter vermutest?

Jesus ist entweder gestorben, weil er es wollte, wobei damit die ganze Judasgeschichte Unsinn ist.
Weil Judas dann Erfüllungsgehilfe war und nicht Verräter.
Wer sich mit der Person Judas auskennt, weiß um seinen besonders herausragende Stellung in der Gunst Jesu.
Es diente also der besonderen Aufwertung des Todes Jesu.
Und so war auch die Voraussage keine Kunst, es war geplant.

Oder die Geschichte stimmte und er wurde verraten, obwohl er über seine Gefährdung genau Bescheid wusste. Also auch geplant.
Nimmt man eine Einbildung Gottes Sohn zu sein, an, dann gäbe das seiner Verzweiflung am Kreuz Sinn, als er verzweifelte.

Doch für keine der Varianten ergäbe dass den Sinn nach "Sünden" übernehmen!
Es muss also Sendungsauftrag sein.
Doch warum?

Denn dazu bedarf es einen Gott, der zynisch seinen Sohn sterben lässt um, eine imaginäre Himmelspforte zu öffnen, die er doch auch beliebig öffnen und schließen könnte. Was soll also bei einer Allmacht eines Gottes, eine zutiefst menschliches reaktionäres Verhalten?
Also mit anderen Worten "Was soll das"?

Vielmehr erhöht lediglich diese Behauptung, er sei für zukünftige Sünden gestorben, die Wichtigkeit seines Todes. Nicht mehr und nicht weniger!
Und das sieht mir nach Eiferer, Eitelkeit und Übertreibung der Menschen aus und nicht nach Gottes Willen!

Und ich brauche persönlich nicht die Vorstellung eines zornigen Gottes, der den Tod seines Sohnes braucht, um vergeben zu können. Das widerspricht dem Sinn der Bibel in weiten Zügen.
Das ist alttestamentarisch und hat nicht mit der Ideologie eines Jesus gemein.

Vielmehr ist das die Denke einer mittelalterlichen "Satisfaktionstheorie" z.B. eines Mönchs Anselm von Canterbury.

Letztendlich verstehe ich nicht, dass Jesus für zukünftige Sünden gestorben sein könnte. Wenn es Sinn geben soll, doch nur für die "Erbsünde"!
Damit bekommen wir allerdings einen ganz anderen Sinn in die Geschichte. Einen durchaus glaubwürdigeren.
 
Der Karfreitag ist im Zusammenhang mit Ostern für die Christen einer der höchsten Feiertage. An ihm gedenkt die Kirche des Todes Jesu Christi in Erwartung seiner Auferstehung. Nach ihrem Glauben litt und starb Jesus als „Gottesknecht“ und nahm im Kreuzestod freiwillig die Erbsünde und Schuld aller Menschen auf sich. Durch Tod und Auferstehung Jesu wird allen Menschen erst Sündenvergebung und damit Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil.
Karfreitag

Den Gedanken der Stellvertretung (Sünden anderer auf sich nehmen etc.) lehne ich eigentlich ab. Meines Erachtens ist es erforderlich, dass jeder für seine Taten verantwortlich bleibt und nach ihnen von Gott (falls es ihn gibt) "beurteilt" wird. Wenn mir jemand meine guten oder bösen Taten "abnimmt", so werde ich als sebstverantwortliche Person entmündigt und meines Wertes als Mensch beraubt, der vor allem in der freiwilligen Entscheidung für das Gute besteht.

Man setzt mit dieser Stellvertretungstheorie auch ein schlechtes Zeichen für Leute, die mit Absicht Böses tun. Die wären dann nämlich relativ gut aus dem Schneider. Das passt in mancherlei Hinsicht nicht zu einem gerechten Gott.

Was mir auch nicht gefällt, ist diese mit dem Karfreitag verbundene Vorstellung eines Endpunktes in der Geschichte. Alle sind plötzlich für immer glücklich etc. Lena schreibt ja ähnliches. Auch das wäre wieder unverdientes Glück. Welche schreckliche Vorstellung: für immer unverdienterweise glücklich zu sein!

Sinnvoller erscheint mir daher eher eine ewige Fortsetzung des Lebens bei gleichzeitiger Auseinandersetzung mit dem Bösen. Und das beinhaltet wohl auch ein gelegentliches Abdriften in das Böse und (verdiente) Leiderfahrungen. Im Prinzip wäre es also logischer, wenn es auf ähnliche Weise wie bisher weitergehen würde. Eben der alltägliche Kampf gegen das Negative und für das Positive.

Das höchste Gut besteht nämlich nicht in ewiger unverdienter Happyness, sondern in Glück und Tugend. Und zur Tugend gehört auch ein anstrengender Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens.
 
Ich wollte auch nicht das hier darüber diskutiert wird. Wer das für sich nicht annehmen kann oder will, der soll es lassen. Geschenke kann man anehmen oder ablehnen, aber man sollte sich auch bewußt machen,was man damit ablehnt.

LG
Lena

Nee, Lena, so geht das nicht. Es muß erlaubt sein, zu sowas seine Meinung zu sagen.
Dein Satz: "..... aber man sollte sich auch bewußt machen, was man damit ablehnt" sagt mir, wie wenig Du bereit bist, andere Ansichten zu akzeptieren, geschweige denn, zu überdenken.
 
Manche machen Therapie andere glauben an die Märchen in der Bibel und an Jesus.

Es entlastet und lenkt ab, spaltet ab vom wesentlichen und gibt die Verantwortung an jemanden anderen ab.

der kann sich nicht mehr wehren *fg*



Ich bin zwar krank, aber nicht psychisch, ich brauche keine Therapie.Mein Glaube ist kein Ersatz für irgend etwas.Ich bin vor 33 Jahren zum Glauben gekommen,da war ich übrigens noch kerngesund.
 
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