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Kann nur alleine essen, kaum möglich

Du sollst ja auch nicht aufhören zu essen, sondern dich beraten lassen und deine Ernährung sinnvoll umstellen.
Wenn es "kaum möglich ist zu essen" frage ich mich, wie es überhaupt zu dem Übergewicht kommen kann.
Scheint also doch Zeiten zu geben, in denen die Küche frei ist.
 
Du sollst ja auch nicht aufhören zu essen, sondern dich beraten lassen und deine Ernährung sinnvoll umstellen.
Wenn es "kaum möglich ist zu essen" frage ich mich, wie es überhaupt zu dem Übergewicht kommen kann.
Scheint also doch Zeiten zu geben, in denen die Küche frei ist.

ich hab ja geschrieben das ich stadtdessen heimlich in meinem zimmer esse und ja auch manchmal in der küche, zb. eben wenn meine mum arbeitet (sie hat ja nicht immer urlaub) oder ab mitternacht wenn, sofern kein gast übernachtet, die küche idr frei ist (ja wir ham unser gäste-bett auch in der küche xD)
 
Und gerade das ist das schlimme..dir guckt niemand auf die Finger und du 'frisst' dich voll.

Sagt dir Freeletics was? Ich bin ein großer Fan...es wird dir am Anfang wahrscheinlich die Tränen in die Augen treiben, aber es lohnt sich wirklich! Ist ein intensives Training für das du eigentlich nur deinen Körper brauchst..kannst dir ja bei Youtube einige Videos dazu ansehen..es gibt auch einige Body Transformation Videos von Frauen, die sehr inspirierend sein sollten.
 
Shad, du gibst in diesem Fall deinen negativen und selbstzerstörerischen Ängsten und Problemen nach und lässt dein Leben und dich selbst von ihnen bestimmen. Dich zurückzuziehen und deine Essgewohnheiten und deine Mahlzeiten zu verstecken, ist bequemer, denn der harte Weg wäre, daran zu arbeiten, bis über die Schmerzgrenze hinaus, auch wenn sich das hart anhört.

Ich selbst habe in meiner schlimmsten essgestörten Zeit ständig allein und isoliert gegessen. Das macht verdammt einsam, aber gleichzeitig hat man Angst, sich den anderen preiszugeben und von anderen Menschen beobachtet und angesehen zu werden. Aber wenn du Pech hast, gerätst du in einen gefährlichen Strudel, wenn du jetzt nicht anfängst das Problem an der Wurzel zu packen. Essen ist ein Stück weit Lebensfreude und gesellschaftliches Leben.

Ich kenne deine Mutter nicht und will auch deine Familiensituation gar nicht beurteilen. Aber hast du ihr schon mal offen und ehrlich gesagt, wie schwer es dir fällt, mit anderen zu essen? Notfalls schriftlich? Was müsste passieren, damit du dich wohler fühlst, mit anderen zu essen? Du hast ja anscheinend einen richtigen Leidensdruck und das kann auf keinen Fall zwischen ein und vier Jahren so weitergehen, bis du ausziehst. Wenn du nicht mit deiner Familie essen willst und kannst, müssen Kompromisse gefunden werden. Und es ist einen Versuch wert, deiner Familie verständlich zu machen, wie es dir geht, denn wenn Menschen etwas verstehen, können überraschend positive Reaktionen entstehen. Wenn du ihnen wegen der fehlenden Bindung gleichgültig bist oder sie das alles nicht nachvollziehen können, musst du eine andere Lösung für dich finden. Und da wäre dann vielleicht auch eine betreute Wohngruppe für Jugendliche angebracht oder die Möglichkeit, auszuziehen, denn wenn die Situation unerträglich und belastend wird, gibt es häufig die Möglichkeit, mit Unterstützung auszuziehen.

Es ist verdammt schwer, an seinem Essverhalten zu arbeiten, ich kann ein Lied davon singen. Zwar ganz anders als du, aber ich habe mir alles an Essverhalten, das ich jetzt habe, hart erkämpft. Es ist also zu schaffen, zwar nicht sofort, aber jeder Vorsatz und jede kleine Änderung ist ein riesiger Erfolg. Bei dir kommen noch andere Probleme dazu.

Du isolierst dich und das ist nicht gut. Denn die Isolation regelt nicht dein Leben und deine Ängste und Schwierigkeiten, auch wenn es vielleicht so aussieht.
 
Shad

bei mir ist ein problem: je mehr ich meinen hunger ignoriere, je länger ich nichts esse, und je mehr ich "unter druck" also "heimlich" esse, desto größer werden meine negativen Gefühle und dementsprechend auch meine Fressattacken um diese wieder zu unterdrücken...

Das hast du gut erkannt. Und ich denke, genau so geht es vielen Menschen, die eine Störung im Essverhalten haben (wie auch immer diese zustande gekommen ist).

warum es mir unangenehm ist? nunja zum einen mag ich keine menschen, fürchte mich davor, insbesondere wenn man im selben raum ist... aber ich halte es aus... mit familie ist es aber schlimmer, keine ahnung warum... schon auch weil ich nicht "für mich" sein kann, sondern konversation und dergleichen erwartet wird, derweil will ich ja nur essen.. und konversationen mit meiner mum sind ohnehin ein gräuel, aber das ist ein anderes thema, tatsache ist ich will nicht mit denen zusammen essen/die im raum haben wenn ich esse.

Ich denke, dass der engste Kreis, also auch und insbesondere die eigene Familie aufdringlicher und verletzender sein kann, als es einem wildfremden Menschen überhaupt möglich ist. Vielleicht ist deine Familie in Bezug auf deine Bedürfnisse bzw. dein Essverhalten wirklich etwas grobschlächtig/unsensibel. Oder aber es ist so, wie Findefuchs schreibt, und du müsstest deiner Familie mal näher erläutern, wie du dich fühlst und was du dir wünschst, damit sie dich besser verstehen und besser auf dich eingehen können.

So halb im Kontext, weil es dort auch um eine Veränderung des Essverhaltens ging, ein beeindruckendes Video von einem bzw. zwei Menschen, welche ihr Essverhalten weg von dem "typischen" Essverhalten ihrer Ethnie (den in Amerika/USA lebenden Hmong) verändert haben.

Alles Gute für dich. 🙂
 
offen mit meiner familie sein hatte ich ja schon ausprobiert... meine mum geht auf sowas garnicht erst ein, wenn ich sie darauf anspreche das sie nie auf meine probleme eingeht, dann versucht sie es ein zwei tage zwanghaft mir zuzuhören bevor sie wieder von ihren problemen erzählt -ohne mir dabei geholfen zu haben... was wiederrum von mir egoistisch sein mag ....
 
Ich stelle mir deine Situation wirklich recht schwierig vor. Wenn du mehr Verständnis und Unterstützung hättest, welches deine Familie scheinbar nicht gewährleistet, dann wäre es bestimmt einfacher für dich.
 
Shad, ich weiß nicht wie alt du bist, aber hast du schon einmal über betreutes Wohnen für Jugendliche nachgedacht? Das wäre ein harter Schritt, aber vielleicht für dich auch ein Schritt nach vorne, wenn die Situation mit deiner Familie zu schwierig für dich ist und dich in deine Probleme nur weiter hineinreitet ... Das wird dir dann von anderer Stelle finanziert und kann dir den nötigen Abstand geben, der die Beziehung zu deiner Familie möglicherweise irgendwann auch wieder kittet, wenn du magst. Ich kenne auch ein paar Leute, die wegen psychischer Probleme in spezielle betreute Wohngruppen für Jugendliche gezogen sind. Das ist nicht wie in einer Klinik oder Psychatrie, falls du das befürchtest. Die Leute, die ich kannte, die dort waren, durften auch ganz normal zur Schule und Ausbildung gehen und sich auch ganz frei mit anderen verabreden oder eigene Unternehmungen machen.
 
hab ich schon davon gehört und mich auch bisschen mit auseinandergesetzt...

ich hab allerdings ziemlich viel angst vor "fremden" menschen, insbesondere bei männern/jungs fühle ich mich garnicht wohl... ich schließ es nicht ganz aus, aber in der klinik sind wir im gespräch auf ein "nein" gekommen...

naja meine mum meint es wirklich gut mit mir... sie hat einfach nicht die kraft dazu, und vermutlich würde ich inzwischen auch garkeine hilfe von ihr mehr akzeptieren wollen... dennoch immerhin hatten wir heute mal wieder ein etwas offeneres gespräch, und bisher fühle ich mich noch nicht mal allzu schlecht deswegen.

PS:

(was auch daran liegt das ich heute meinen hund, meine katze, UND "Schreckie" meine Heuschrecken-spinnen-mutation gesehen habe) -die Heuschrecken-spinnen mutation lebte seit ein paar tagen an der wand in meinem zimmer... als sie heute aber direkt über meinem bett war hab ich sie doch mit nem glas rausgetan... also MIT glas in garten gelegt, weil sie (oder er) sich so dermaßen fest-hielt... und i-wie hat mich Schreckie letztenendes aufgemuntert xD... er lebt jetzt im glashaus im garten (natürlich, was ich überall betone, so hingelegt das er leicht und sicher rauskann)
 

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