Marcus
Aktives Mitglied
Weißt Du, ich sehe da noch ein Grundproblem, daß Dich so verzweifeln lässt:
Es geht sicher vielen Menschen so, daß sie sich an etwas klammern und das dann als ihren Lebenssinn sehen.
Es ist ja auch richtig, die eigene Familie als besonders wichtig anzusehen.
Aber alles im Leben ist doch nur geliehen; ein Partner, ein Kind und alles materielle sowieso.
Wir schließen die Möglichkeit eines Verlustes gänzlich aus, wir verdrängen den Gedanken. Und wenn dann was passiert, vielleicht der Partner geht, oder das eigenen Kind zu früh stirbt, bricht unsere Welt zusammen.
Dann wollen wir vor dem Schmerz weglaufen und uns das Leben nehmen, auch weil wir keine Zukunft mehr sehen.
Wenn wir aber verstehen, begreifen, daß alles irdische vergänglich ist, und daß unser Existenzgefühl, unser Glück NUR aus uns selbst kommt, dann können wir auch konstruktiv, also unsere eigene geistige Entwicklung im Auge behaltend, mit solchen schweren Dingen umgehen und fertig werden.
Solche Tiefschläge sind, wie schon erwähnt, wichtige Wegweiser für uns!
Nichts ist zu Ende und Dein Leben und Deine Entwicklung zu einem wirklich erwachsenen Menschen geht weiter. Wenn Du das jetzt unterbrichst, tust Du Dir im Endeffekt keinen Gefallen, weil Du um diese Erfahrungen nicht rum kommst. Und zwar so lange, bis Du verstanden hast, was ich meine.
Selbstmord ist ein interessanter Gedanke, so als letzte „Lösungsmöglichkeit“. Aber die vermeintliche Ruhe danach ist ein Irrtum!
Als Du sagtest, daß Deine Frau ausgezogen ist, hatte ich den Gedanken, daß es für Dich eine Erleichterung sein sollte, und daß Du jetzt mal Gelegenheit hast, Deine Gedanken zu ordnen.
Aber Du befindest Dich in einem Teufelskreis aus einem Gedankenkonstrukt und Deinen Emotionen. Den musst Du erst durchbrechen, vorher wird es Dir nicht besser gehen.
Und den kannst Du nur durchbrechen, indem Du NEUE Gedanken zulässt, und zwar solche, die nichts mit Schuld und Selbsthaß zu tun haben.
Erkenne doch bitte, daß Deine Frau Dir viel Schlimmes zugefügt hat, und nicht umgekehrt.
Vielleicht hast Du ja auch Sachen gemacht, die Dir leid zun, aber das berechtigt sie nicht, Dich zu zerstören!
Wie ich schon sagte, die Grundwürde eines Menschen sollte erhalten bleiben, auch wenn man sich mal fetzt. Wenn jemand das aber nicht beachtet, solltest Du Dich von demjenigen fernhalten.
Da kann für Dich nichts Gutes mehr rauskommen.
Viele Grüße
Marcus
Es geht sicher vielen Menschen so, daß sie sich an etwas klammern und das dann als ihren Lebenssinn sehen.
Es ist ja auch richtig, die eigene Familie als besonders wichtig anzusehen.
Aber alles im Leben ist doch nur geliehen; ein Partner, ein Kind und alles materielle sowieso.
Wir schließen die Möglichkeit eines Verlustes gänzlich aus, wir verdrängen den Gedanken. Und wenn dann was passiert, vielleicht der Partner geht, oder das eigenen Kind zu früh stirbt, bricht unsere Welt zusammen.
Dann wollen wir vor dem Schmerz weglaufen und uns das Leben nehmen, auch weil wir keine Zukunft mehr sehen.
Wenn wir aber verstehen, begreifen, daß alles irdische vergänglich ist, und daß unser Existenzgefühl, unser Glück NUR aus uns selbst kommt, dann können wir auch konstruktiv, also unsere eigene geistige Entwicklung im Auge behaltend, mit solchen schweren Dingen umgehen und fertig werden.
Solche Tiefschläge sind, wie schon erwähnt, wichtige Wegweiser für uns!
Nichts ist zu Ende und Dein Leben und Deine Entwicklung zu einem wirklich erwachsenen Menschen geht weiter. Wenn Du das jetzt unterbrichst, tust Du Dir im Endeffekt keinen Gefallen, weil Du um diese Erfahrungen nicht rum kommst. Und zwar so lange, bis Du verstanden hast, was ich meine.
Selbstmord ist ein interessanter Gedanke, so als letzte „Lösungsmöglichkeit“. Aber die vermeintliche Ruhe danach ist ein Irrtum!
Als Du sagtest, daß Deine Frau ausgezogen ist, hatte ich den Gedanken, daß es für Dich eine Erleichterung sein sollte, und daß Du jetzt mal Gelegenheit hast, Deine Gedanken zu ordnen.
Aber Du befindest Dich in einem Teufelskreis aus einem Gedankenkonstrukt und Deinen Emotionen. Den musst Du erst durchbrechen, vorher wird es Dir nicht besser gehen.
Und den kannst Du nur durchbrechen, indem Du NEUE Gedanken zulässt, und zwar solche, die nichts mit Schuld und Selbsthaß zu tun haben.
Erkenne doch bitte, daß Deine Frau Dir viel Schlimmes zugefügt hat, und nicht umgekehrt.
Vielleicht hast Du ja auch Sachen gemacht, die Dir leid zun, aber das berechtigt sie nicht, Dich zu zerstören!
Wie ich schon sagte, die Grundwürde eines Menschen sollte erhalten bleiben, auch wenn man sich mal fetzt. Wenn jemand das aber nicht beachtet, solltest Du Dich von demjenigen fernhalten.
Da kann für Dich nichts Gutes mehr rauskommen.
Viele Grüße
Marcus