pointlesslicious
Neues Mitglied
*hoffnungsvoll
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Hi,
erstmal zu mir, ich bin zurzeit 16 Jahre alt, habe gerade meine mittlere Reife erlangt und wechsle jetzt nach den Sommerferien auf ein Gymnasium um dort mein Abitur zu machen. Ich habe mir vorgenommen diesen Schulwechsel als Chance für einen Neustart oder viel mehr für den "Beginn meines Lebens" zu nutzen, denn bisher hatte ich keine ganz einfache Zeit.
LESEN ODER NACH UNTENR SCROLLEN 😀
Ich sitze hier schon ne Stunde dran, habe eben erstmal nen viel zu langen Text über mein Leben verfasst und denn dann lieber doch gelöscht, weil sich das keine Sau durchlesen will, weil's bisher ziemlich langweilig war 😀, schreibe dann aber doch noch einmal einfach drauf los!
Ich mein, ich mach jetzt meine 2. Therapie wegen sozialen Ängsten / ängstlich-vermeinender Persönlichkeitsstörung, wie man das auch immer bezeichnet, wenn es denn das ist, und die läuft eigentlich ganz gut das halbe Jahr jetzt, aber es muss sich doch noch einiges tun, da die erster leider mehr oder weniger Zeitverschwendung war. Aber ich merke immer mehr wie ich einfach was ändern will, denn ich will leben, ich will Spaß haben und ich will echte Freunde haben und ich will dies und das erleben und ich hab eigentlich nur bock, jedenfalls im Kopf und dann begegne ich der Realität und merke wie viel ich noch aufarbeiten und vor allem nacharbeiten muss. Meine letzten Jahre haben ich für eine 16 jährige ziemlich isoliert verbracht, d.h. wenige Freunde, kaum rausgehen, generell kaum Kommunikation zu der "außen Welt" und dann aber zuhause in einer durch die Umstände bestimmten, sehr aggressiven Stimmung (verbal!), viele Streitereien. Vieles was gesagt wurde, ist für ein Kind unzumutbar. Na ja unausweichlicher Stress zu hause und Stress in der Schule (durch die soziale Phobie!) führte glaube ich dazu, dass ich emotional regelrecht verkümmerte und wirklich zu einem kalten und leblosen Kind wurde. Ich denke, das mir da auch wirklich ganze Jahre der Persönlichkeitsentwicklung fehlen. Ich merke das immer wieder, wenn ich mich in sozialen Situation befinden. Einerseits plagt mich die Angst vorm Versagen (peinlich, uncool sein), gleichzeitig Unsicherheit, da ich nicht weiß wie ich mich Verhalten soll, weil ich einerseits keine richtige Übung hab, aber ich auch einfach nicht weiß, wer ich bin bzw. wie ich sein will und was ich will. Ich sage dann einfach irgendwas, um einfach was zu sagen, ohne mit dem Herzen dabei zu sein, wenn man das so formulieren kann 😀
Ich hab kaum Freunde, und das sind aber auch keine wirkliche engen Freundschaften, was an meiner Unfähigkeit anderen zu Vertrauen und eben der ganzen Angst Problematik liegt, an der ich im Moment intensiv arbeite!
Vom Wesen her bin ich vielleicht wirklich ehr etwas ruhiger, aber ich kann auch laut sein wenn ich will, vielleicht auch nicht ruhiger sondern einfach entspannter 😉.
(Ich muss zugeben, ich bin eine krankhaften Stress-Vermeiderin , was aber echt nicht gut ist, wenn es um Schule geht, bin nämlich ziemlich unpünktlich und unzuverlässig 😀)
Jedenfalls sehne ich mich sehr nach Menschennähe (?), Freunde, Liebe. Ich hatte noch keinen Freund, also auch noch gar keine Erfahrungen dies bezüglich, aber ich merke immer mehr wie ich das einfach will und brauche! Ich hoffe auf der neuen Schule tut sich was. Ich will endlich glücklich sein!
Ich würde von euch einfach gerne wissen, ob ihr selbst den Weg aus der sozialen Phobie oder sozialen Isolation geschafft habt, oder Fälle kennt. Oder ob ihr vielleicht auch gerade daran arbeitet oder arbeiten wollt oder gar schon gescheitert seit. Können uns ja austauschen 😀
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Hi,
erstmal zu mir, ich bin zurzeit 16 Jahre alt, habe gerade meine mittlere Reife erlangt und wechsle jetzt nach den Sommerferien auf ein Gymnasium um dort mein Abitur zu machen. Ich habe mir vorgenommen diesen Schulwechsel als Chance für einen Neustart oder viel mehr für den "Beginn meines Lebens" zu nutzen, denn bisher hatte ich keine ganz einfache Zeit.
LESEN ODER NACH UNTENR SCROLLEN 😀
Ich sitze hier schon ne Stunde dran, habe eben erstmal nen viel zu langen Text über mein Leben verfasst und denn dann lieber doch gelöscht, weil sich das keine Sau durchlesen will, weil's bisher ziemlich langweilig war 😀, schreibe dann aber doch noch einmal einfach drauf los!
Ich mein, ich mach jetzt meine 2. Therapie wegen sozialen Ängsten / ängstlich-vermeinender Persönlichkeitsstörung, wie man das auch immer bezeichnet, wenn es denn das ist, und die läuft eigentlich ganz gut das halbe Jahr jetzt, aber es muss sich doch noch einiges tun, da die erster leider mehr oder weniger Zeitverschwendung war. Aber ich merke immer mehr wie ich einfach was ändern will, denn ich will leben, ich will Spaß haben und ich will echte Freunde haben und ich will dies und das erleben und ich hab eigentlich nur bock, jedenfalls im Kopf und dann begegne ich der Realität und merke wie viel ich noch aufarbeiten und vor allem nacharbeiten muss. Meine letzten Jahre haben ich für eine 16 jährige ziemlich isoliert verbracht, d.h. wenige Freunde, kaum rausgehen, generell kaum Kommunikation zu der "außen Welt" und dann aber zuhause in einer durch die Umstände bestimmten, sehr aggressiven Stimmung (verbal!), viele Streitereien. Vieles was gesagt wurde, ist für ein Kind unzumutbar. Na ja unausweichlicher Stress zu hause und Stress in der Schule (durch die soziale Phobie!) führte glaube ich dazu, dass ich emotional regelrecht verkümmerte und wirklich zu einem kalten und leblosen Kind wurde. Ich denke, das mir da auch wirklich ganze Jahre der Persönlichkeitsentwicklung fehlen. Ich merke das immer wieder, wenn ich mich in sozialen Situation befinden. Einerseits plagt mich die Angst vorm Versagen (peinlich, uncool sein), gleichzeitig Unsicherheit, da ich nicht weiß wie ich mich Verhalten soll, weil ich einerseits keine richtige Übung hab, aber ich auch einfach nicht weiß, wer ich bin bzw. wie ich sein will und was ich will. Ich sage dann einfach irgendwas, um einfach was zu sagen, ohne mit dem Herzen dabei zu sein, wenn man das so formulieren kann 😀
Ich hab kaum Freunde, und das sind aber auch keine wirkliche engen Freundschaften, was an meiner Unfähigkeit anderen zu Vertrauen und eben der ganzen Angst Problematik liegt, an der ich im Moment intensiv arbeite!
Vom Wesen her bin ich vielleicht wirklich ehr etwas ruhiger, aber ich kann auch laut sein wenn ich will, vielleicht auch nicht ruhiger sondern einfach entspannter 😉.
(Ich muss zugeben, ich bin eine krankhaften Stress-Vermeiderin , was aber echt nicht gut ist, wenn es um Schule geht, bin nämlich ziemlich unpünktlich und unzuverlässig 😀)
Jedenfalls sehne ich mich sehr nach Menschennähe (?), Freunde, Liebe. Ich hatte noch keinen Freund, also auch noch gar keine Erfahrungen dies bezüglich, aber ich merke immer mehr wie ich das einfach will und brauche! Ich hoffe auf der neuen Schule tut sich was. Ich will endlich glücklich sein!
Ich würde von euch einfach gerne wissen, ob ihr selbst den Weg aus der sozialen Phobie oder sozialen Isolation geschafft habt, oder Fälle kennt. Oder ob ihr vielleicht auch gerade daran arbeitet oder arbeiten wollt oder gar schon gescheitert seit. Können uns ja austauschen 😀
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