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Kann ich einen Vaterschaftstest verweigern?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hallo,
erstmal muss ich sagen, dass ich dich verstehen kann. Alleinerziehende Mütter haben es schwer genug, kämpfen mit vielen Vorurteilen, sind unter Kollegen mangels Flexibilität oft unbeliebt usw. Hat die Freundin vom Kindsvater auch nichts mit der Idee "Vaterschaftstest" zu tun? Lass ihn den doch machen... Gibt halt Kinder, die sehen ihren Eltern nicht besonders ähnlich. Wenn er das braucht, soll er es aber selber zahlen. Klar kränkt dich der Wunsch nach dem Test, aber wenn ich mich in seine Lage hineinversetze kann ich ihn ein kleines Stück verstehen.
Zu den Zeiten, wann der Kleene wo ist, solltet ihr euch vielleicht besser absprechen. Und es ist immer gut, die jeweiligen neuen Partner mit einzubeziehen.

Zum nachts einnässen:
Das ist oft so, dass Kinder bis sie 8 oder so sind nachts ins Bett machen. Insbesondere bei Jungs. Das ist übrigens "vererbbar", Väter oder Großväter solcher Kinder hatten dieses Problemchen oft auch. Hab einige Wochen mal beim Kinderarzt gejobbt, da kam das Thema oft auf. Das haben viele Kinder und ist absolut nichts, wofür man sich schämen muss. Du machst das find ich richtig, da keinen Aufstand drum zu machen.
 
Du darfst den Vaterschaftstest nicht verweigern. Da du den Ex als blauäugig beschreibst, scheinen seine Zweifel angebracht. Er nimmt das Kind jedes 2. WE und in den Ferien. Das ist doch ok.
Im übrigen ist ein 5-jähriges Kind mit Pampers wirklich etwas befremdlich. Willst du ihn zur Klassenfahrt in 2 Jahren auch Pampers mitgeben?
 
Wenn es ihn ernsthaft interessieren würde, hätte er schon einen Test gemacht, auch wenn ein privater Test nicht vor Gericht gültig ist hätte er Antwort für sich selbst.
Folglich ist das nur ein taktisches Druckmittel für mehr Mitbestimmung oder weniger Verpflichtungen.

Laß ihn doch den Vaterschaftstest einklagen, die Chance auf Erfolg ist nicht sehr groß (je nach dem, was zum Kindeswohl beiträgt) und kostet ihn Zeit und Geld, dich aber kaum.
 
Mit anerkannter Vaterschaft kann er Dich nur dann zur Zustimmung zwingen, wenn ihm nun schwerwiegende Tatsachen bekannt geworden sind, die zu erheblichen Zweifeln an seiner Vaterschaft berechtigen.

Das ist die rechtlcihe Seite.

Andererseits kann er den Test ja auch heimlich machen. Du hast doch nichts zu befürchten, oder?

ich bin auch über "blauäugig" gestolpert. Ist das vll. gar nicht sein Sohn und jetzt geht Dir der Hintern auf Grundeis?



Nach neuer Rechtssprechung darf der Test nicht verweigert werden.
 
Hallo Gast
Ich frag mich warum Du so eine Angst hast vor dem Vaterschaftstest.
Wen Du Dir doch sicher bist daß Er der Vater ist,warum soll Er dann erst einklagen ??

Ich würde mit dem Test einverstanden sein,den zahlen tut Er Ihn doch.

Mir tut Euer Kind leid,Eltern die eigentlich keine sind.
Den ein Kind fühlt was mit Papa und Mama passiert
auch wen der Junge 5 ist,gerade in diesem Alter wo Sie nicht alles verstehen können
aber doch fühlen
Ich störe.

Mach diesen Test und dann setzt Euch mal zusammen
redet Endlich mal Klartext
den sonst wird aus dem kleinen ein ewig verängstigtes Kind.
Bettnässen sagt doch schon im Schlaf verarbeitet der kleine Körper schon viel zuviel Sorgen.

Ihr habt ein Kind
es ist da
wer der Vater ist
Ok der Test wird es dann zeigen
aber tragt Euere Probleme nicht zum Schaden des Kindes aus.

Gruss Cat
 
Hallo TE,

warum willst du den Vaterschaftstest verweigern?
Ein Mutter mit einen reinen Gewissen hat doch nicht zu befürchten und kann doch zustimmen egal ob das jetzt gesetzlich erlaubt ist oder nicht.

Das du fragst ob das erlaubt ist und den Vaterschaftstest nicht zustimmen will, zeigt das du was zu verbergen hast, sonst wäre es unsinnig das zu verbieten. Es kostet dir nichts.

Umziehen mit Kind ohne der andere sorgeberechtigen Person zu fragen oder in Kenntnis zu setzen ist nicht die feine Art. Ebenso nicht wie der Vater das Kind einfach unabgesprochen wieder zurück bringt. Da tut ihr euch beiden nicht viel. Was helfen würde, wäre ein Gespräch, am besten mit ein dritte unabhängige Person, ZB Jugendamt dazu, das verhindert hochgekochte Emotionen und bringt eher sachliche Lösungen. Wenn das nicht geht, bleibt nur den Weg über das Gericht, wobei das mit Umgangsregelung immer so eine Sache ist. Wenn Absprache nicht eingehalten werden, dann kann man nur im Nachhinein eingreifen und das auch nur schwerlich.
 
Mach dich mal bei Google schlau. Sie darf den Test nicht verweigern.

Warum sollte ich?

Der Vater hat die Vaterschaft anerkannt und Punkt fertig aus und nur weil ihm nun Zweifel kommen, bedeutet es nicht, dass die Mutter hier den Test nicht verweigern kann, denn der Vater wusste bereits vorher, dass es da scheinbar jemand anderen gab, der wahrscheinlich der Vater sein könnte und wenn man dann die Vaterschaft anerkennt ist man selbst schuld.

Im übrigen gibt es nicht ohne Grund diese 2 Jahre Verjährungsfrist, denn wo kämen wir hin, wenn sich Väter nach ihren launen mal aussuchen könnten:

Heute bin ich Vater von Kind XYZ und morgen nicht und übermorgen dann wieder doch usw usw.

Edit: Im übrigen, wenn du schon schreibst, dass man den nicht verweigern kann, solltest du in der Lage sein, selbstständig entsprechende Links dort hin zu posten und nicht andere dazu bringen, für dich deine unterstellte Behauptung zu beweisen.
 
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