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Kämpfen

Durch den Sturm gegangen
und doch stehen geblieben.
Den Mond betrachtet
und doch das Gesicht in die Sonne gehalten.
Dein Stern hat sich verdunkelt
und versucht nun aus dem Dunkeln heraus zu finden.
Zu zweit und doch allein.
Den Ruf folgend
und verschlungene Wege gehend,
nahm Dir das Leben.
Doch das Leben,
welches für Dich immer süß war,
ist nicht mehr da.
Seitdem Tag als der Wind sich drehte
und nun versucht deine Tränen zu trocknen,
die nach unten regneten,
wie ein Wasserfall im Dschungel hallt.
Sie,
die Tränen die nicht fließen,
werden langsam aufgefressen,
von Gedanken,
die nicht gedacht werden dürfen.
Gedanken die nicht gesagt werden dürfen.
Gedanken die im Alltag nie Platz haben werden.
Doch das Perfüm verliert nie seinen Duft
und so wirst Du es auch nie verlieren.
Ein kalter Blick brechen den Widerstand.
Der Sonnenuntergang lässt alles aufleuchten,
während er die Gedanken mit sich bringt.
Sie toben wie Wellen auf den Ozean durch deinen Kopf
und niemals wird das Wasser austrocknen,
wie in der Wüste.


Zitternde Hände halten den Kulli fest gepreßt unter den Block,
wo ich schreib den Reim.
Schmerz erfüllen meinen Körper
und Tränen kullern mir vom Gesicht.
Gedanken die mich lenken,
bringen mir Tag und Nacht das Elend zurück.
Alles ist leer und ausgebrannt in mir.
Mein Herz hat lang kein Frieden mehr.
Die Seele ist kaputt,
dort kann nichts mehr Heilen,
die Scherben davon sind in mir verteilt.
Stecken tief und fest unter meinen Mantel,
damit es keiner merkt
und so schützt er mich Tag für Tag,
vor der ganzen Menschenschar.
Zeige niemanden wie es mir geht,
stets wird man mich fröhlich erleben.
Ein Lachen auf dem Gesicht verrät mein Schmerz nicht.
Die Fröhlichkeit von der ich Träum,
ist nur Fassade
und leider schon aus und vorbei.
Unruhe plaziert sich auf Herz und Seele,
werden nie mehr von mir gehen.
Tränen fließen,
wenn keiner da ist
und langsam kommt mein wirkliches ICH ans Licht.
Trümmerhaufen und Ängste werden mich dann lenken.
Das Lachen verschwindet,
die Qualen erscheinen
und leise wimmer ich in meiner Kummerwelt.
Doch bin ich wieder unter euch,
erlebt ihr meine heile Welt.

​
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo zerbrochenes Ich,

schau mal hier: Kämpfen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

naja...das ganze Leben ist ein ständiges auf und ab und man kann nicht erwarten dass immer nur eitel Sonneschein herrscht. Kummer haben wir alle immer wieder mal...aber das geht vorbei und dann wird es auch wieder besser. Insbesondere dann wenn man aktiv daran arbeitet dass es einem besser geht.

Ich finde es gut dass du hier vieles aufschreibst was dich bedrückt, aber du solltest lernen vor Ort offen mit Menschen über deinen Kummer und Sorgen zu reden...das nennt man Seelenhygiene...verschließt man alles in sich wird man ggf. depressiv....

Unruhe und wirkliches Ich...was zum Teufel ist schon das wirkliche Ich? Das Ich verändert sich ohnehin ständig und du hast es in der Hand da ein wenig Einfluß darauf zu haben. Und zwar in positivem Sinne...offen über seine Angst reden ist wichtig um Tipps zu kriegen wie man mit dieser Angst umgehen kann....
Unruhe und Ängste sind eine Herausforderung der man sich stellen muss/darf und an denen man wachsen kann. So solltest du es sehen!
Keine dunklen Mächte lenken dein Schicksal, sondern du selbst bist Architektin deines Lebens die ihr Schicksal entscheidend mit bestimmt. Du hast die Macht Einfluss zu nehmen...außer du scheisst auf diese Macht/Verantwortung und spielst lieber pathetisch auf den Leidensaltar geschnallt (am besten noch mit roten Rosen + Metaphern gesäumt etc.) die devote Leidende die vom Mitleid anderer lebt..was auf Dauer jedoch eher langweilig und abturnend wirken dürfte. Denke also an deine Macht (auch wenn du dich derzeit innerlich ohnmächtig fühlst..ist nur ne Täuschung..ggf. durch gestörte Hirnchemie? Depression? wenn ja: Therapie!) , deinen Einfluss und stell dich dieser Verantwortung..dann wird auch alles gut..zumindest wird es besser werden 😉

Tyra

Frage: wieso bist du so grausam zu dir dass du anderen immer nur einen vorspielst? Niemanden an dich ranläßt und deinen Kummer in dir verschließt....wer oder was hat da solche Macht über dich, die du ihm freiwillig giebst? Oder nur kleinkindwütendbockig? Falls du dich in der Pubertät befindest...sowas kenne ich noch von früher...aber ich habe schnell erkannt dass man damit nicht weiter kommt und sich im Grunde selbst schädigt...ich hoffe du erkennst das auch bald und drücke dir dazu die Daumen.

Und denke nicht dass du auf Dauer immer allen was vorspielen kannst...aufmerksame Beobachter erkennen schon ob ein Lachen echt ist oder eher vorgespielt und etwas zu schrill etc. Ich würde jedoch nicht darauf zählen dass der Märchenprinz vorbeigehoppelt kommt, erkennt das du leidest und dich mit nem Kuss aus deinem Leid erlöst..wie also stellst du dir vor wie du dein Leiden SELBST mildern könntest?
Antworten wie: Selbstmord = feiges Weglaufen zählen bei mir an sich nicht....
Ein erster Schritt wäre mal offen über deine Probleme zu reden...Hast du ein Gewalttrauma erlitten?

und betr. Therapie...psychiatrische Therapie dämpft manchmal Emotionen oft ne zeitlang ab...meine Schwester konnte auch ca. 1-2 jahre kaum lachen und Freude empfinden...dafür lacht sie nun umso mehr, da sie ihre Depressionen in den Griff bekommen hat. Dafür hat sich die Therapie dann schon gelohnt...manchmal muss man halt Kompromisse im Leben machen....und den Scherbensalat in seiner Seele halt immer wieder mal kitten...

Was genau hat dich denn zerscherbelt? Und was gedenkst du dafür zu tun um dich wieder auf die Beine zu kriegen?
 
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