berberber85
Neues Mitglied
Hallo an alle,
Ja, auch in Zeiten der Corona-Krise kann ein Jobwechsel in Frage kommen. Ich habe ein Problem, den ich ehrlich gesagt selbst nicht lösen kann bzw. ich überhaupt nicht Gesund abschätzen kann was alles passieren könnte. Vielleicht könnt Ihr mir ja dahingehend etwas Mut machen und mich auf Gedanken bringen, auf die ich bis jetzt nicht gekommen bin.
Ich versuche es kurz zu halten:
Ich bin seit ca. 10 Jahren als Speditionskaufmann in einem Fuhrunternehmen tätig. Direkt nach er Lehre hatte ich das große Glück und konnte sofort eine Anstellung als Disponent finden bei einem großen Fuhr und Bauunternehmen. Die Flotte seinerzeit bestand aus 8 Sattelzügen und die Arbeit auch dementsprechend locker und angenehm. Da meine Firma in einem anderen Bundesland ansässig war wurde extern ein Büro angemietet und Arbeitete von dort aus. Nach ca. 3 Monaten übernahm unsere Firma eine Ortsansässige Spedition auf und ich sollte dann in die Räumlichkeiten Ziehen um dort ,,meine´´ 8 Sattelzüge weiterhin zu betreuen. Allerdings Kündigten die Mitarbeiter der aufgekauften Spedition die Arbeit inkl. Der Geschäftsleitung. Diese waren tatsächlich von heut auf morgen dann nicht mehr da. Da kam dann schnell die Frage seitens meines Arbeitgeber ob ich die ,,zusätzlichen´´ 18 LKW´s mit übernehmen kann? Ich willigte ein und so wuchs die Flotte übers Nacht von 8 auf 26!!! Es machte mir trotz der teilweisen 12-14 Stunden Schichten enorm Spaß und ich konnte aus NOT zumindest für mich einen enormen ,,Erfahrungsschatz´´ aufbauen, auf die ich heute auch stolz bin. In den kommenden Jahren wuchs die Flotte kontinuierlich weiter und heute bin ich als Dispositionsleiter für ca. 50 Sattelzüge zuständig.
Was ist jetzt genau mein Problem?
Eine Positionsänderung wurde weder Vertraglich festgehalten, noch habe ich irgendwelche Vollmachten ( Handlungsvollmacht etc. ) auf die ich heute verweisen kann. Das heißt im Klartext, ich übernahm die angebliche ,,Leitende´´ Funktion nur entgegen einer Mündlichen Anordnung seitens meines Vorgesetzen und darüber hinaus habe ich nichts in der Hand. Nun ist es so, dass mein Vorgesetzter wo anders Sitzt und er darüber hinaus sehr selten hier ist. Das ganze drum herum wird von meiner Person erledigt. Ich bin Ansprechpartner für Kunden und Fahrer. Frachtangebote, Ausschreibungen werden von mir erledigt, ich muss gerade stehen für Umsatz und Erlös und sonst ist mein Chef bei vielen unsere Kunden nicht bekannt. Das heißt, ich übernehme seine Arbeit zumindest als Stellv. aber Verfüge über keinen Arbeitsvertrag zumindest keine Ergänzung dessen, was meine ,,neuen´´ Aufgaben sind.
Ich habe vor einer Woche ein Angebot von einem Mittbewerber erhalten. Diese suchen aktuell einen Betriebsleiter und man Bekundete Interesse an meine Person. Da sich zumindest in unserem Bereich viele bzw. fast alle kennen ist meine Person auch kein ,,Unbekannter´´. Ich habe in den vergangenen 5 Jahre sehr viele Angebote erhalten und jedesmal habe ich diese abgelehnt da ich ,,zufrieden´´ war oder zumindest meine Aufgabe hier nicht als erledigt angesehen habe.
Nun bin ich aber seit fast 2 Jahren dermaßen unzufrieden, dass ich ,,innerlich´´ schon gekündigt habe. Dies hat mehrere Gründe wie keine/geringe Wertschätzung usw. Ich empfinde es so, dass man mich entweder vergessen hat oder zumindest mir viel mehr Zutrauen als diese Position.
Da ich mich jetzt entschlossen habe diesen Weg zu gehen werde ich dementsprechend auch Kündigen. Aber ich habe bedenken, wie die Reaktion meines jetzigen Arbeitgebers sein wird. Wird man mir Steine in den Weg legen? Werden meine übernommenen Aufgaben auch so in dem Arbeitszeugnis wiedergegeben oder wird man mich nur als einen ,, Disponenten ´´ zeigen und mehr auch nicht? Da es ein wirklich direkter Wettbewerber ist wird man mir zumindest Illoyalität vorwerfen was vllt. zwar richtig ist aber angesichts der Tatsache, dass ich hier keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr habe auch von meiner Seite auch verständlich ist dass ich dieses Angebot annehmen werden.
Was sagt Ihr dazu??
Sorry wenn es so viel wurde .-)
Ja, auch in Zeiten der Corona-Krise kann ein Jobwechsel in Frage kommen. Ich habe ein Problem, den ich ehrlich gesagt selbst nicht lösen kann bzw. ich überhaupt nicht Gesund abschätzen kann was alles passieren könnte. Vielleicht könnt Ihr mir ja dahingehend etwas Mut machen und mich auf Gedanken bringen, auf die ich bis jetzt nicht gekommen bin.
Ich versuche es kurz zu halten:
Ich bin seit ca. 10 Jahren als Speditionskaufmann in einem Fuhrunternehmen tätig. Direkt nach er Lehre hatte ich das große Glück und konnte sofort eine Anstellung als Disponent finden bei einem großen Fuhr und Bauunternehmen. Die Flotte seinerzeit bestand aus 8 Sattelzügen und die Arbeit auch dementsprechend locker und angenehm. Da meine Firma in einem anderen Bundesland ansässig war wurde extern ein Büro angemietet und Arbeitete von dort aus. Nach ca. 3 Monaten übernahm unsere Firma eine Ortsansässige Spedition auf und ich sollte dann in die Räumlichkeiten Ziehen um dort ,,meine´´ 8 Sattelzüge weiterhin zu betreuen. Allerdings Kündigten die Mitarbeiter der aufgekauften Spedition die Arbeit inkl. Der Geschäftsleitung. Diese waren tatsächlich von heut auf morgen dann nicht mehr da. Da kam dann schnell die Frage seitens meines Arbeitgeber ob ich die ,,zusätzlichen´´ 18 LKW´s mit übernehmen kann? Ich willigte ein und so wuchs die Flotte übers Nacht von 8 auf 26!!! Es machte mir trotz der teilweisen 12-14 Stunden Schichten enorm Spaß und ich konnte aus NOT zumindest für mich einen enormen ,,Erfahrungsschatz´´ aufbauen, auf die ich heute auch stolz bin. In den kommenden Jahren wuchs die Flotte kontinuierlich weiter und heute bin ich als Dispositionsleiter für ca. 50 Sattelzüge zuständig.
Was ist jetzt genau mein Problem?
Eine Positionsänderung wurde weder Vertraglich festgehalten, noch habe ich irgendwelche Vollmachten ( Handlungsvollmacht etc. ) auf die ich heute verweisen kann. Das heißt im Klartext, ich übernahm die angebliche ,,Leitende´´ Funktion nur entgegen einer Mündlichen Anordnung seitens meines Vorgesetzen und darüber hinaus habe ich nichts in der Hand. Nun ist es so, dass mein Vorgesetzter wo anders Sitzt und er darüber hinaus sehr selten hier ist. Das ganze drum herum wird von meiner Person erledigt. Ich bin Ansprechpartner für Kunden und Fahrer. Frachtangebote, Ausschreibungen werden von mir erledigt, ich muss gerade stehen für Umsatz und Erlös und sonst ist mein Chef bei vielen unsere Kunden nicht bekannt. Das heißt, ich übernehme seine Arbeit zumindest als Stellv. aber Verfüge über keinen Arbeitsvertrag zumindest keine Ergänzung dessen, was meine ,,neuen´´ Aufgaben sind.
Ich habe vor einer Woche ein Angebot von einem Mittbewerber erhalten. Diese suchen aktuell einen Betriebsleiter und man Bekundete Interesse an meine Person. Da sich zumindest in unserem Bereich viele bzw. fast alle kennen ist meine Person auch kein ,,Unbekannter´´. Ich habe in den vergangenen 5 Jahre sehr viele Angebote erhalten und jedesmal habe ich diese abgelehnt da ich ,,zufrieden´´ war oder zumindest meine Aufgabe hier nicht als erledigt angesehen habe.
Nun bin ich aber seit fast 2 Jahren dermaßen unzufrieden, dass ich ,,innerlich´´ schon gekündigt habe. Dies hat mehrere Gründe wie keine/geringe Wertschätzung usw. Ich empfinde es so, dass man mich entweder vergessen hat oder zumindest mir viel mehr Zutrauen als diese Position.
Da ich mich jetzt entschlossen habe diesen Weg zu gehen werde ich dementsprechend auch Kündigen. Aber ich habe bedenken, wie die Reaktion meines jetzigen Arbeitgebers sein wird. Wird man mir Steine in den Weg legen? Werden meine übernommenen Aufgaben auch so in dem Arbeitszeugnis wiedergegeben oder wird man mich nur als einen ,, Disponenten ´´ zeigen und mehr auch nicht? Da es ein wirklich direkter Wettbewerber ist wird man mir zumindest Illoyalität vorwerfen was vllt. zwar richtig ist aber angesichts der Tatsache, dass ich hier keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr habe auch von meiner Seite auch verständlich ist dass ich dieses Angebot annehmen werden.
Was sagt Ihr dazu??
Sorry wenn es so viel wurde .-)