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Jobwechsel erschwert durch Kündigungsfrist

Habt ihr Tipps? Hattet ihr schonmal das Problem? Wie löst sich dieses Dilemma?
Ganz einfach:
zwischen dem " wir brauchen Dich" und Deinem "ich will nicht mehr" gibts den Weg der Beantragung von Teilzeit.

Auf beiden Seiten stirbt dann ein bisschen, aber nicht alles - was den Wechsel für beide Seiten erleichtert.
 
Wenn es 3 Monate sind, dann schau einfach nochmal rein. Ganz ehrlich ein guter Arbeitgeber wird auch auf die 3 Monate warten. Meist dauert das sowieso 1 Monat bis alles verträglich geklärt ist. Und dann kündigst du erst.
Gerade große Konzernen kennen es und die warten sogar ein halbes Jahr. Bei bestimmten Positionen können manche wegen ihren Vertrag auch erst nach einem halben Jahr wechseln, wenn sie eine gewisse Zeit im Unternehmen wären.
Also Kopf hoch, denke nicht das es daran lag. Es ist wie immer, wenn es passt wartet jeder auf einen. Denke eher es liegt am Gehalt und das wird vorgeschoben. Da sie zwar einen mit Erfahrung haben wollen, aber es nicht bezahlen wollen.
Denk nicht mehr dran und schau weiter. Kannst natürlich nochmal in deinem Vertrag reinschauen, aber wenn es sich um die 3 Monate handelt, dann ist das ebenso. 🙂
 
Halle alle zusammen,

ich melde mich nach einiger Zeit mal wieder zu einem Problem, was mich gerade ratlos zurücklässt.

Ich überlege schon seit einer Weile den Job zu wechseln, da mich gar nicht mit meiner momentanen Stelle indentifiziere und auch Karrieretechnisch ein Dead-End dort erreicht habe.

Ich bewerbe mich auch regelmäßig und hatte schon eine kleine Anzahl Vorstellungsgespräche, die auch immer gefühlt sehr gut liefen... bis zu einem gewissen Punkt.

Wenn man mich nämlich fragt, wann ich denn anfangen könne, erwähne ich meine Kündigungsfrist von 3 Monaten und da rutscht dann das Lächeln meiner Gesprächspartner merklich ab, die Stimmung kippt und kurz darauf werde ich vor die Tür gesetzt.

All diese Firmen wollen nämlich so ziemlich sofort die Stelle besetzen und nicht 3 Monate warten. Da wählt man also jemand anderen. Verständlich.

Meine Kündigungsfrist ist fest im Vertrag und einige haben gemeint, dass ich deswegen einen Aufhebungsvertrag probieren könnte, wenn ich eine Zusage bekomme. Ich weiß aber, dass mein Arbeitgeber da nicht zustimmen wird. Eine Kollegin wollte auch wegen Jobwechsel schneller raus, aber mein Arbeitgeber hat "Nö" gesagt. In einem Teammeeting hat sie dann frustriert gemeint, dass sie beinahe unter Tränen gebettet hat, aber da rührte sich nichts bei der Geschäftsführung und sie konnte ihre neue Stelle nicht antreten.

Bei mir ist es noch schlimmer, da es eigentlich keinen gibt, der mich ersetzen könnte. Die Firma wird also sicherlich die 3 Monate voll ausnutzen, um jemand neuen zu finden, den ich dann noch anlernen kann.

Mein Vater schlug vor, dass ich einfach kündigen und hoffen soll in 3 Monaten was zu finden, aber bei der momentanen wirtschaftlichen Lage/Aussicht will ich das nicht riskieren. Ich habe lieber meinen jetzigen Job als gar keinen Job.

Ich suche auch natürlich nach Stellen, die erst in 6 Monaten besetzt werden müssen, aber da gibt es nichts. Da steht immer nur "zum nächstmöglichen Zeitpunkt".

Es ist ein Catch-22, wo die Kündigungsfrist wie ein Klotz an meinem Bein hängt.

Habt ihr Tipps? Hattet ihr schonmal das Problem? Wie löst sich dieses Dilemma?


Ich hatte genau das gleiche Problem, allerdings war das bei mir noch länger. Ich habe das dem neuen Arbeitgeber kommuniziert, sie waren nicht glücklich. Dann habe ich die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages angesprochen.

Ich kam dann, nachdem mein alter Chef zugestimmt hat, zwei Monate früher raus.

Der neue Arbeitgeber hätte auch noch gewartet, aber so war es o. k.

Welche Kündigungsfristen gelten, sollte man zuerst im Arbeitsvertrag prüfen ehe man mit den gesetzlichen kommt, da erspart man sich viele Missverständnisse.

Dir bleibt nur übrig, tatsächlich mit Deinem Chef zu reden, dass er dich früher gehen lässt, denn meiner war auch nicht begeistert. Oder Du bewirbt Dich auf Stellen, wo es bei der Frist passt und verhandelst gegebenenfalls dort.
 
Es ist sinnlos, immer wieder auf die gesetzlichen fristen hinzuweisen. Es hängt von den jeweiligen Tarifverträgen ab. Und da kann die Personalabteilung dir genau sagen, wie das bei dir der Fall ist.

Bei mir wäre es der Oktober gewesen, der neue Arbeitgeber wollte mich im Juli und der August hat geklappt mit Auflösungsvertrag.
 

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