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Jede Alternative schlecht (+ Depression?)

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Gast

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Kennt ihr das, wenn in einer verzwickten Situation verschiedene "Lösungen" findet, aber alle Haken haben. Ich bin sogar total demotiviert und traurig.

Ich bin schon länger arbeitslos. Psychisch nicht so ganz auf der Höhe. Therapien: nichts gebracht. Ich raffe mich wieder auf, seitdem ich beim Job Center bin. Denn ich hatte unglaubliches Glück, eine nette Betreuein zu kriegen. Meine Erfahrungen zuvor haben mich eher vorm Job Center abgeschreckt. Jetzt habe ich ein bewerbungstraining hinter mir, komme immer noch nicht weiter. Es gibt ein paar Optionen:

1. Weiterbildung (klingt aber alles nicht so seriös und würde leider keine Ausbildung / Studium ersetzen --> Assistenzberufe). Genau deswegen ging ich eigentlich zum Job Center. Ich allein kann das nicht bezahlen, aber die Kursangebote machen mich skeptisch, richtig skeptisch!!! Außerdem habe ich noch kein richtiges Ziel und müsste mich schnell entscheiden.

2. Minijobs, da für mich vieles eh schon total reizlos ist. Habe aber Probleme mit diversen Aufgaben. Das ist das, was mich runterzieht und weswegen ich mich vor anderen schäme. In meinem gelernten Bereich gibt es keine einfachen Jobs. Ich müsste also versuchen, mit neuen Aufgaben klar zu kommen. Meine Angst ist aber eher, dass ich mich damit zu lange aufhalte und mein Wissen verliere oder sogar gesagt wird, ich sei zu lange raus! Oder dass ich früh aufhöre und das einen schlechten Eindruck hinterlässt.

3. Praktika, weil ich nicht weiß, was ich eigentlich "werden will". Gucke seit Jahren immer wieder, was ich mag und kann, aber bei den kleinsten Irritationen, lasse ich davon ab. Jetzt habe ich mir ein Praktikum organsiert, in einem Bereich, wo ich hoffentlich mehr Jobchancen habe (kann mir natürlich niemand sagen...). Aber nach dem Gespräch und den Infos zu rTätigkeit, habe ich fast angefangen zu heulen. Es ist eine Arbeit, eine sinnvolle. Aber ich habe schon jetzt Zweifel. Hier meine Angst, dass ich wieder Zeit vertue und wieder abgeschreckt bin.

4. Ausbildung oder Zweitstudium... Damit das ganze, was mir bisher leider kaum angerechnet wird, endlich "vollendet" anerkannt werden kann. Allerdings habe ich Motivationsprobleme gehabt und sorge mich, dass ich zumindest das Studium nicht schaffe. Aus diversen Gründen. Ausbildungsberufe schaue ich mir immer wieder an, aber die sprechen mich noch weniger an. Und immer wieder die Frage, ob ich nicht erstmal weitersuchen sollte, anstatt wieder zwei oder drei Jahre für etwas aufzuopfern.

Ich möchte am liebsten, dass sich sofort etwas tut! Ich bereue irgendwo, die letzten Jahre nicht effektiv genutzt zu haben und nicht gleich zum Amt gegangen zu sein. Wobei ich natürlich auch in eine Maßnahme gedrängt hätte werden können und solche habe ich schon kennen gelernt. Auf der anderen Seite ist es ja nicht so, dass ich nichts tun will. Ich habe Probleme, morgens aufzustehen, habe mit Eskapismus zu kämpfen, weil das Internet meine furchtbar beschäftigten Freunde "ersetzt" hat. Ich versuche, Neues zu erleben, mich inspirieren zu lassen, mich zu erholen und neue Leute kennen zu lernen. Jedoch fühle ich mich immer noch ausgelaugt, freudlos (gerade beim Gedanken an die Berufswelt) und ich habe an nichts mehr Interesse. Wenn es mal etwas gibt, was mir positiv auffällt, werde ich sofort ungeduldig und dann ruckartig hoffnungslos und schamhaft.

Mir ist überhaupt nicht klar, was ich machen will (und wann) und egal wie oft und auf welchem Weg mich jemand fragt, ich kann es zum Verrecken nicht beantworten!!! Ich schaffe es kaum, Bewerbungen vorzuzeigen und brauche definitiv Berufserfahrung. Aber am liebsten möchte ich mit der Decke übern Kopf alle meine Probleme weg haben. Heute, nach dem Gespräch für das Praktikum, war ich so müde und hatte den Gedanken: "Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr.". Das hat mich erschreckt und sofort brauchte ich Musik zur Beruhigung. Versteht ihr, was ich meine?
 

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