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Ist sie narzisstisch veranlagt?

  • Starter*in Starter*in desperate123
  • Datum Start Datum Start
Ich frage mich wieder, was nützt es zu wissen, ob jemand narzisstisch veranlagt ist? Sind die Verhaltensweisen dann weniger schlimm?

Frage an den TE: Was würde es ändern, wenn deine Freundin Narzisstin wäre? Entschuldigt das ihr Verhalten? Ich finde, es ist völlig egal, ob man eine offizielle Diagnose hat oder nicht, wenn sie nicht willens ist, etwas zu verändern und es zwischen euch nicht funktioniert, dann ist doch egal, was das Ganze für einen Namen hat.
 
Mach dich doch nicht so Klein desperate123,das hast du doch gar nicht nötig.
Kopf Hoch und gehen bevor deines Selbst/ dein Stolz echten schaden nimmt.
Sicherlich hat sie blöde Alüren,wie man das auch immer benennen mag.

Aber du mit deiner kleinen Haltung bist nicht ganz Unschuldig dran . Du läßt es gewähren.
Machs dich damit zum Clouwn.
Bissl Rückgrad und Chourage tut schon Not,wenn man eine anständige Beziehung finden möchte
wo man Grenzen akzeptiert.
Sicherlich kannst du das, wenn du darüber mal genauer Nachdenkst.
 
Ich war 13 Jahre mit einem Narzissen verheiratet. Es gibt leider immer mehr Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen. Was du auf jeden Fall hast, ist eine toxische Beziehung, in der immer einer der Leidende ist. Und ich kann dir nur sagen, dass es dich innerlich zermürbt, so dass du immer mehr an dir zweifelst. Das macht krank, mir hat es einen Schlaganfall gebracht.
 
Wenn man davon absieht, dass der Eingangspost sehr wenig konkrete Information bezüglich der Partnerin enthält und es sich hier um ein Laienforum handelt:
Die Diagnosekriterien einer "Narzisstischen Persönlichkeitsstörung" nach DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) scheint sie vordergründig nicht zu erfüllen.

In der ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) gibt es übrigens die so gerne ferndiagnostizierte narzisstische Persönlichkeitsstörung nicht einmal als eigene Kranheitsentität.

In der BRD liegt die Prävalenz, an einer "narzisstischen Persönlichkeitsstörung" zu erkranken, übrigens bei 0,8%.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Partnerin eine "Narzisstin" ist, ist also gering.
Ob diese Erkenntnis Eure Beziehungsgestaltung beeinflusst oder nicht, kannst nur Du wissen.
 
Hey, danke für eure bisherigen Antworten!

Ja es ist schon so, dass ich besser mit dem Ganzen klarkommen würde wenn ich wüsste, was mit ihr los ist. Und irgendwie habe ich dann auch die Hoffnung, dass sie es selbst erkennt, wir daran arbeiten und alles gut wird. Ich möchte eigentlich nicht sofort aufgeben, aber es ist halt schon echt viel passiert und dadurch auch vieles kaputt gegangen. Und wenn es so weiter geht, würde es mir leichter fallen es zu beenden, wenn ich weiß, dass sich nie etwas ändern kann/wird. Weiß nicht wie ich es erklären soll.

Ich habe sie schonmal darauf angesprochen, dass ich glaube, dass etwas mit ihr nicht ganz stimmt, also dass es vllt. einen psychischen Grund haben könnte, weil sie ihr Verhalten ja selbst sogut wie nie hinterfragt, sondern es als normal empfindet. Sie hat das sogar bejaht und sagte, dass sie selbst glaubt, dass etwas nicht stimmt, aber sie das nicht kontrollieren kann. Daraufhin hab ich ihr vorgeschlagen, dass wir ja mal gemeinsam zu einem Therapeuten gehen könnten, dass sie für sich selbst herausfindet was genau da nicht stimmt und wir das irgendwie wieder hinbekommen, weil es sonst schwierig wird.

Ich selbst bin auch nicht perfekt, aber ich möchte immer mit ihr die Probleme, die es gibt, schnellstmöglich beheben. Sie stattdessen geht mir bei Problemen komplett aus dem Weg. Sie ist auch schon mehrmals abgetaucht und hat sich mal für ein paar Tage gar nicht und einmal für eine ganze Woche nicht mehr gemeldet (davor hatten wir nicht mal Streit und wir verstanden uns zu der Zeit auch gut). Dann war sie eine Woche weg und ich hab mir die ganze Woche lang den Kopf darüber zerbrochen was jetzt los ist, konnte nicht mehr schlafen und nichts mehr essen. Dann dachte ich, dass es das jetzt eben gewesen ist (obwohl gar nichts vorgefallen war) und dachte, sie hat Schluss gemacht ohne es mir zu sagen. Und genau an dem Tag, als ich versuchte so langsam "loszulassen", kam sie wieder an und schrieb mir einen halben Roman wie leid es ihr doch tut und dass es doof von ihr war bzw. dass sie Abstand brauchte, aber jetzt wieder "alles gut" ist. Sie machte dann auch sexuelle Anspielungen, um mich schnell wieder um den Finger zu wickeln. Ich ging dann wieder darauf ein und fühlte mich sogar gut als sie mir wieder schrieb, obwohl sie mich vorher eine Woche lang ignoriert hat... aber irgendwie hab ich es ihr dann schnell verziehen, weil sie auch sagte, dass es ihr während der Woche auch nicht gut ging. Außerdem sagte sie Dinge wie: "Ich habe die ganze Woche über an dich gedacht und habe dich auch vermisst in der Zeit, ich bin froh, dass wir jetzt wieder schreiben."

Sie hat mich auch schon länger nicht mehr gefragt wie es mir geht, sie erwartet immer, dass ich ihr 24/7 Aufmerksamkeit gebe und wenn ich mal etwas anderes mache, ist sie sauer und versaut mir die gute Laune. Sie sagte auch mal: "Wenn du mir nicht 24/7 Aufmerksamkeit geben kannst, ist das schon unser größtes Problem." Bei der Aussage gingen schon die Alarmglocken bei mir an, aber irgendwie kann ich mich nicht von ihr lösen, es ist richtig komisch, ich kann es nicht beschreiben. Ich hab selbst keinen allzu großen Selbstwert, was auch ein riesen Problem ist und woran ich auch arbeiten muss.

Ich war in letzter Zeit auf Jobsuche und habe eine Stelle gefunden, bei der man viel telefonieren muss und ich hatte in der Vergangenheit mit dem Telefonieren hier und da ein wenig Probleme, aber ich möchte mich dem stellen und etwas tun, was mir Spaß macht und worauf ich auch Lust habe. Es geht da ja nicht nur um's Telefonieren. Sie fragte mich dann letztens, ob ich schon eine neue Stelle gefunden habe, woraufhin ich ihr das erzählte. Dann kam von ihr nur: "Aber hattest du nicht immer halbe Panikattacken beim Telefonieren?" und hat sich nicht wirklich für mich gefreut. Ich hatte das Gefühl, sie hat mich nur gefragt, um dann irgendwas schlecht zu reden und nicht aus wirklichem Interesse an meiner Person und meinem Leben. Ich hatte schon so ein Bauchgefühl, dass ich es ihr lieber nicht erzähle, bevor ich den Job fest habe, weil ich im Gefühl hatte, dass dann so ein komischer Spruch kommt.

Und klar fängt man dann irgendwann an zu googeln wenn sich solche unerklärlichen Vorfälle häufen. Sie sagt mir übrigens nach wie vor, dass sie mich liebt und dass doch alles gut ist und ich mir keinen Kopf machen muss. Ihre Aktionen findet sie selbst "normal" und sagt immer, dass ich mich da nur 'reinsteiger und mir irgendwas einbilde. Ich erkenne mich selbst nicht wieder und verstehe nicht, wieso ich das alles so mitmache und ihr sowas verzeihe. Liegt an meinem geringen Selbstwert denke ich.
 
Hm, okay. Renn, renn so schnell du kannst aus dieser Beziehung. Genau so hat es bei mir auch angefangen. Liebesbekundung und gleichzeitig Ignorieren und Wegstoßen. Und auch ich habe gelitten wie ein Hund aber sobald er wieder mit mir geredet hat und mich zugesülzt hat, war ich so glücklich wieder beachtet zu werden. Am Anfang dachte ich, okay ist seine Art, als es immer heftiger wurde und das auch im sexueller Bereich, bekam ich Angst. Vor der Familie habe ich sein Verhalten immer mit Ausreden entschuldigt. Ich war ein reines Nervenbündel aus Angst etwas falsch zu machen, mein Selbstwertgefühl war total am Boden. Wollte ich etwas für mich machen, wurde mir Egoismus vorgeworfen oder alles so schlecht geredet bis i h selbst keine Lust mehr drauf hatte. Er war in der Psychiatrie, es wurde bestätigt dass er ein Narzisst ist. Er wurde immer extremer, aggressiver und verletzender. Nach 13 Jahren ging ich auf dem Zahnfleisch, habe gesagt ich kann nicht mehr, wollte die Trennung. Er hat sich in unserem Schlafzimmer auf extremster Weise das Leben genommen und in seinem Abschiedsbrief mir die Schuld gegeben, ich wäre nicht für ihn da, er könne ohne mich nicht leben und er liebe mich. Mein Therapeut hatte und hat immer noch viel mit mir zu tun und gesagt, nun sind sei ich ein Leben lang an ihn gebunden, genau das was er wollte.
 
Du begibst dich in eine Abhängigkeit, abhängig davon wie es Ihr geht und du hast dich anzupassen. Sie zieht dich mit Worten und Taten runter, selbst wenn du vielleicht einen schönen Tag hattest und gut gelaunt bist, einfach weil sie es will und kann. Und bitte glaube mir, es wird sich nichts ändern auch wenn sie sich in Behandlung gibt, weil sie kein Bedarf darin sehen wird an sich zu arbeiten. Ihr geht es gut mit allem. Und sie hat sich in all euren Situationen noch nicht einmal in dich reinversetzt, einfach weil es sie nicht juckt, es geht um sie und was sie gerade will. Sie ist nicht krank, es ist ihre Persönlichkeiten.
 

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