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Ist Gott nur für bestimmte Menschen da?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
@whateverest:

Da weder Religion noch Atheismus nach dem Kriterium des Wissens erfaßt werden können, bleibt nur die Frage, welche dieser zwei "Arbeitshypothesen" vernunftgemäßer ist. Meines Erachtens ist leicht erkennbar, dass der Atheismus eine ziemlich vernunftwidrige "Arbeitshypothese" darstellt.

Ähnlich kann man das zB im Hinblick auf die weder verifizier- noch falsifizierbare Willensfreiheit betrachten. Die Annahme eines Determinismus erscheint mir hochgradig vernunftwidrig im Vergleich zur Annahme der (teilweisen) Willensfreiheit und der damit einhergehenden Selbstverantwortlichkeit des Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jesus sagt ja: "Kommt her zu mir alle, die ihr Lasten habt, ich will euch helfen"

Keine Rede davon, erst schön brav für Ihn etwas tun zu müssen, keine Aufforderung, erst einer Gemeinde angehören zu müssen, keine Mahnung, erst einen besonders guten Lebenswandel führen zu müssen.

Einfach dieses so tröstliche "Kommt doch her - alle!"
 
Jesus sagt ja: "Kommt her zu mir alle, die ihr Lasten habt, ich will euch helfen"

Keine Rede davon, erst schön brav für Ihn etwas tun zu müssen, keine Aufforderung, erst einer Gemeinde angehören zu müssen, keine Mahnung, erst einen besonders guten Lebenswandel führen zu müssen.

Einfach dieses so tröstliche "Kommt doch her - alle!"

Das finde ich gut formuliert. 🙂
 
Mit diesem Begriff meinte ich das, was Menschen erschaffen als Ersatz für Gott... und dann als Gott "ansprechen" oder anbeten.

Es ist z.B. interessant, wieviele Menschen sich nach Horoskope richten oder immer noch Figuren anbeten oder auf die Kraft von Talismanen "schwören" etc. etc..

Bei einem Afrikanischen Naturvolk( leider ist mir der Name entfallen) gibt es eine Fußbank welche das aller- allerheiligste ist, weil der Stamm eben daran glaubt, das die Seelen der Verstorbenen alle in diese Fußbank eingehen (sie ist vergleichbar mit dem Jenseits).

Diese Fußbank wird nur von Häuptling zu Häuptling weiter gegeben, ist ja auch irgendwie verständlich. Ich stell mir gerade unsere Gesichter vor, wenn wir uns alle in dieser Fußbank wiederfinden, egal ob und woran wir glauben.
Da würden wir aber ganz schön blöd aus der Wäsche schauen, gell?!😉😀
 
Ja, stimmt, RoXXana.
Im NT spricht Jesus von Wohnungen, die er vorbereiten will. Vielleicht wohnen alle - nach ihrem Tode - dort, wo sie sich hinwünschten. Die Einen wohnen in der Fußbank, die anderen in einer Wohnung und andere wieder bleiben in der Erde.
 
Warum soll man nur im neuen Testament lesen? Was ist mit dem alten?

Weil man das alte Testament bzw. so manches was darin geschrieben steht, besser versteht, wenn man Gott schon durch die Evangelium und durch das Wesen von Jesus, - sein Leben hier auf der Erde, besser kennen gelernt hat.
 
Für mich formuliere ich: Glaube und Erfahrung gehören zusammen


Die Frage "was wäre, wenn alle an den selben Gott glauben?" führt dazu der Frage nachzugehen, warum es so völlig widersprüchliche Aussagen gibt. Ich selbst sehe "den selben Gott" nur bei den Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum. Und dort, vor allem im Islam, sehe ich massive Verzerrung des Gottesbildes durch den Menschen.
Woher kommen denn diese Aussagen, von Menschen und denen die sich für Propheten ( halten )!
Da wird nichts verzerrt, welche Aussage ist den die eine allgemein gültige, die wir zu glauben haben, , gilt das nur für dich ?
Du hast dich entschieden, das dürfen andre auch;
Daß exaktes Denken, dass Unabhängigkeit des Geistes notwendig und hilfreich sind, daran glaube ich – warum, weiß der liebe Gott allein.
Mein Un/Glaube ist der Zweifel.
Sobald ich mich auf Spiritualität einlasse, verschwindet diese; bin ich aber ohne religiöse Gefühle, zweifle ich an einer Schöpfung ohne Schöpfer ?
 
Woher kommen denn diese Aussagen, von Menschen und denen die sich für Propheten ( halten )!
Da wird nichts verzerrt, welche Aussage ist den die eine allgemein gültige, die wir zu glauben haben, , gilt das nur für dich ?

Nachfolgend gebe ich Dir meine Antwort, die für mich richtig ist. Andere mögen das anders sehen.

Ein Prophet ist in meinen Augen ein Mensch mit der besonderen Aufgabe, Gottes Aussagen weiterzugeben. Es geht nicht um Predigten, wie man sie auf kirchlichen Kanzeln hört. Es geht um bis dahin nicht bekannte Informationen.
Es sind Botschaften von Gott. Wir lernen einige Propheten im AT kennen. Es ist interessant zu lesen, welche Aussagen und auch welche Vorhersagen sie machten. Nach meiner bescheidenen Kenntnis trafen diese Vorhersagen auch alle zu, bis auf die, die noch der Zukunft vorbehalten sind.

Heute gibt es keine Propheten mehr. Wozu auch? Alles was wir als allgemeingültiges Wissen haben müssen, ist bekannt.

Wenn Du wissen willst, ob Aussagen richtig sind, brauchst Du einen Vergleich im Sinne von z.B. Soll-Ist.
Propheten im AT stellten immer die Botschaft von Gott bzw. Gott selbst in den Mittelpunkt ihrer Botschaft. Ich sehe da weder Wichtigtuerei noch Geldmacherei. Prophet zu sein war nicht unbedingt ein Vorteil. Die Botschaften waren oftmals eher unangenehmer Natur. Und wer überbringt schon gerne schlechte Botschaften?


Du hast dich entschieden, das dürfen andre auch;
Daß exaktes Denken, dass Unabhängigkeit des Geistes notwendig und hilfreich sind, daran glaube ich – warum, weiß der liebe Gott allein.
Mein Un/Glaube ist der Zweifel.
Sobald ich mich auf Spiritualität einlasse, verschwindet diese; bin ich aber ohne religiöse Gefühle, zweifle ich an einer Schöpfung ohne Schöpfer ?

Eine Schöpfung ohne Schöpfer ist für mich weder logisch noch nachvollziehbar. Zweifel sind immer erlaubt. Zweifel sind für mich wie eine Baustelle, die darauf hinweist, dass hier etwas zu bearbeiten ist. Zweifel "in Ruhe" zu lassen, wäre für mich eine Baustelle, bei der es nicht weitergeht.

Also geh allein Deinen Zweifel nach. Wir gehen Zweifeln dann nur äusserst ungerne nach, wenn wir insgeheim Sorge haben, wir würden auf eine uns unangenehmen Info stoßen. Ich sage Dir: Keine Sorge! Mut zur Bearbeitung von Baustellen.!
 

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