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Ist es normal, dass ...

G

Gast

Gast
... egal wohin man kommt; erzählt, getratscht, gelästert, gemotzt und gemeckert sowie herum geschrien wird?

Es gibt in dieser Gesellschaft keinen Respekt und Zusammenhalt mehr.

Ich kann es auch nicht verstehen, wie man sich den ganzen Tag damit befassen kann, sich das Mundwerk über andere Menschen zu zerfetzen.

Woher kommt diese Motivation?

Ich bin schon so weit zu sagen, dass ich mit dieser Gesellschaft nichts mehr zu tun haben will, weil mich diese Entwicklung nervt bzw. ich meine Ruhe haben will.

Allerdings werde ich immer wieder, egal in welchem Umfang, damit konfrontriert.
 

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D

Dr. HuH

Gast
Erzähl doch mal Beispiele wie wann wo das passiert.
Mir ist das garnicht so aufgefallen was Du da bemerkst.
 
G

Gast

Gast
Also meines Erachtens findet man genügend Beispiele.

-Eltern die ihre Kinder anschreien
-Jugendliche die herum brüllen
-im Internet wird man dumm gemacht bzw. beleidigt, nur weil man seine Meinung äußert
-man hört bzw. liest und sieht nur noch Gewalt

uvm.

Ich war bis vor Kurzem in einem 1€ Job und die Leute dort hatten nichts anderes zu tun, selbst als wir wandern waren, sich über Mitarbeiter und Angestellte, Leute in anderen Maßnahmen usw. das Maul zu zerfetzen.
Ich habe einfach nur noch Musik gehört, um mir diesen Mist nicht mehr anhören zu müssen und war froh, als dieser Job zu Ende war.
 

Selah

Aktives Mitglied
Wer übermäßig tratscht und über andere herzieht, kaschiert damit oft Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben. Man hat Angst, dass man selbst "Opfer" wird und zeigt daher lieber schnell mit dem Finger auf Andere. Das ist nicht neu und ich glaube auch nicht, dass es "in der heutigen Gesellschaft" stärker auftritt.

Dein Beispiel mit dem 1-Euro-Job ist nicht schlecht. Wie glücklich und zufrieden sind wohl die meisten 1-Euro-Jobber eingedenk der Tatsache, dass sie eben grad einen 1-Euro-Job machen müssen? Versteh mich nicht falsch: Das Gemotze auf Kosten anderer ist trotzdem idiotisch, zumal es die eigene Lage keinen Deut verbessert. Aber es ist halt ein Katalysator für Gefühle der eigenen Unzulänglichkeit.

Schreien wiederum ist oft Ausdruck von Überforderung (siehe das Eltern-Kinder-Beispiel).

Meiner Meinung nach ist es nicht so schwer, sich von sowas zu distanzieren. Was andere Leute auf der Straße machen, ist mir zum Beispiel komplett egal. Es tangiert mich nicht. Lästereien im Internet ebenso wenig, da ich Diskussionen, die ein bestimmtes Level überschreiten, boykottiere und auch über Social Networks nur allgemeine Infos über mich preisgebe. Blöd ist, wenn man im Job mit solchen Leuten zusammenarbeiten muss. Da gebe ich dir recht. Kann man nur versuchen, sich abzugrenzen oder nach einer Alternative umzuschauen.
 
J

john-2

Gast
Suche Dir Freunde mit denen Du Dich verstehst und halte Dich fern von den Idioten!


Freundlich Grüße, John
 

SasaBo

Aktives Mitglied
Ein Tipp von mir wäre etwas zu machen, wo du hauptsächlich in der Natur ohne Menschen bist. Ein der Stadt hat man es da schwerer, aber manchmal suchen zB. Pferdewirte Hilfe und bieten womöglich sogar eine Unterkunft.

Jeder Mensch sollte sich so weit ausgrenzen, wie er mag, es hindert dich keiner. Ich halte es auch nicht lange unter Menschen aus, da werde ich auf dauer aggressiv. Es sind auch so die kleinen Dinge, die du beschreibst, die ungeheuer anstrengen sind. Frag ich mich auch immer was die von einem wollen, mit dem Gequatsche. Selah beschreibt den Grund ganz gut aber verstehen kann ichs trotzdem nicht, genau wie du wahrscheinlich.
 
G

Gast

Gast
Was unsere Gesellschaft betrifft, schwanke ich immer zwischen Mitleid und Aggressionen!

Mitleid, wenn ich unter anderem mitbekomme, dass Leute, in welcher Form auch immer, schlecht behandelt werden, und Aggressionen, dass überhaupt Leute andere Menschen schlecht behandeln.

Mein Mitleid führt oft dazu, dass ich am liebsten jeden Menschen helfen möchte. Meine Aggressionen jedoch enden oft in Gedanken wie: "Hätte man dieses Volk doch ausgerotet." oder Aktionen, dass ich schon einmal einen Mann vor einer Einkaufshalle rundlaufen lassen habe, weil er seinen kleinen Sohn (er war vielleicht 3 oder 4 Jahre alt) zunächst hinter sich her zog, in dann mehrmals auf den Kopf schlug und anschrie. Er hat sich dann über mich lächerlich gemacht und mich gefragt, ob ich den Kleinen haben möchte und meinte zu seinem Sohn: "Schau mal, da ist deine neue Mutter. Möchtest du dahin?" Als er gefahren ist, habe ich mir sein Autokennzeichen gemerkt und ihn später angezeigt.

Es muss jeder selber beurteilen, ob meine Handlung übertrieben war oder nicht.

Ich weiß auch, dass ich nicht jedem helfen und auch nicht jeden für ein Fehlverhalten zur Verantwortung ziehen kann, nur ich finde keinen Mittelweg. :-(

Ich habe selber viel Leid, unter anderem das, was ich in meinem Eingangspost niedergeschrieben habe, erfahren müssen und ich meine, dass daher mein Zwiespalt kommt.

Dabei möchte ich mich endlich innerlich frei und wohl fühlen, kommendes Jahr meine Wunschausbildung machen, geordnete Finanzen haben, mit meinem Freund zusammen ziehen, einfach nur die Ruhe genießen und vieles mehr.
 

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