M
Malak-al-haq
Gast
Hallo,
ich war lange Zeit nicht mehr hier. Vieles hat sich verändert. Viele neue Menschen sind dazu gekommen, aber auch einige vom alten "Stamm" sind noch dabei.
Mir geht es nicht wirklich schlecht. Ich mache mir nur gerade so viele Gedanken und muss die einfach mal los werden. Es ist viel geschehen, in meinem Leben, in "unserem" Leben, in der Welt. Überall geschieht alles so schnell und alles gleichzeitig, dass ich manchmal das Gefühl habe, alles läuft an mir vorbei. Aber es ist nichteinmal schlimm. Ich stehe dort am Rand und sehe mir das Schauspiel an. Ich sehe mir an, wie andere sich streiten, sich lieben, sich stressen und sich dabei völlig aus den Augen verlieren. Ich möchte manchmal einfach den Film anhalten, um über etwas nachdenken zu können. Ich finde es so schrecklich, dass so viele Entscheidungen ad hok getroffen werden müssen. Wollen Sie Mett halb und halb oder nur Schwein? Möchten Sie noch Kinder oder eine Gebärmutteroperation? Möchten Sie lieber jetzt gleich sterben oder langsam an der Lieblosigkeit verrecken? Wer soll sich denn so schnell entscheiden können?
Manchmal denke ich, es ist schon ganz geschickt von irgendwem so eingrichtet, dass man keine Zeit für Entscheidungen hat. So verschwendet man wenigstens seine Zeit nicht mit denken, sondern handelt so, wie man glaubt, dass andere es von einem erwarten. Tut man nämlich plötzlich einmal etwas anderes, ist man entweder "schlecht drauf", durchgeknallt oder in den Wechseljahren. Ich frage mich, wo da das eigene Leben bleibt. Jeder versucht Einfluss auf den anderen zu nehmen, um ihn nach seinen Vorstelungen und Maßstäben zu formen. Ist es nicht aber eine Deformierung der eigenen Persönlichkeit? Die Liebe zum Beispiel: man verliebt sich in einen Menschen, weil man etwas an ihm schätzt, seinen Humor zum Beispiel oder seine Art, Liebe zu zeigen. Nach einer Weile, erkennt man das, was dann als "Schwachstelle" des so perfekten Menschen beschreiben wird, aber man ist sich sicher: das kriegt man hin!
Man biegt und formt an dem Menschen herum bis die "Schwachstelle" ausgemerzt ist. Dann muss man den anderen meistens verlassen, denn man wirft ihm vor, er habe sich völlig verändert und sei gar nicht mehr den Mensch, den man einmal geliebt habe. Tja und so ist irgendwie das ganze Leben.
Eine einzige selbstbetrügerei...
ich war lange Zeit nicht mehr hier. Vieles hat sich verändert. Viele neue Menschen sind dazu gekommen, aber auch einige vom alten "Stamm" sind noch dabei.
Mir geht es nicht wirklich schlecht. Ich mache mir nur gerade so viele Gedanken und muss die einfach mal los werden. Es ist viel geschehen, in meinem Leben, in "unserem" Leben, in der Welt. Überall geschieht alles so schnell und alles gleichzeitig, dass ich manchmal das Gefühl habe, alles läuft an mir vorbei. Aber es ist nichteinmal schlimm. Ich stehe dort am Rand und sehe mir das Schauspiel an. Ich sehe mir an, wie andere sich streiten, sich lieben, sich stressen und sich dabei völlig aus den Augen verlieren. Ich möchte manchmal einfach den Film anhalten, um über etwas nachdenken zu können. Ich finde es so schrecklich, dass so viele Entscheidungen ad hok getroffen werden müssen. Wollen Sie Mett halb und halb oder nur Schwein? Möchten Sie noch Kinder oder eine Gebärmutteroperation? Möchten Sie lieber jetzt gleich sterben oder langsam an der Lieblosigkeit verrecken? Wer soll sich denn so schnell entscheiden können?
Manchmal denke ich, es ist schon ganz geschickt von irgendwem so eingrichtet, dass man keine Zeit für Entscheidungen hat. So verschwendet man wenigstens seine Zeit nicht mit denken, sondern handelt so, wie man glaubt, dass andere es von einem erwarten. Tut man nämlich plötzlich einmal etwas anderes, ist man entweder "schlecht drauf", durchgeknallt oder in den Wechseljahren. Ich frage mich, wo da das eigene Leben bleibt. Jeder versucht Einfluss auf den anderen zu nehmen, um ihn nach seinen Vorstelungen und Maßstäben zu formen. Ist es nicht aber eine Deformierung der eigenen Persönlichkeit? Die Liebe zum Beispiel: man verliebt sich in einen Menschen, weil man etwas an ihm schätzt, seinen Humor zum Beispiel oder seine Art, Liebe zu zeigen. Nach einer Weile, erkennt man das, was dann als "Schwachstelle" des so perfekten Menschen beschreiben wird, aber man ist sich sicher: das kriegt man hin!
Man biegt und formt an dem Menschen herum bis die "Schwachstelle" ausgemerzt ist. Dann muss man den anderen meistens verlassen, denn man wirft ihm vor, er habe sich völlig verändert und sei gar nicht mehr den Mensch, den man einmal geliebt habe. Tja und so ist irgendwie das ganze Leben.
Eine einzige selbstbetrügerei...