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Ist ein Berufseinstieg mit 31 oder so schlimm?

  • Starter*in Starter*in Alexa Magnes
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Lehrer werden immer gesucht.
Für Biologen gibt es zumindest hier in D,
so ähnlich wie für Physiker, keinen Arbeitsmarkt außer Forschung und dafür bist Du tatsächlich zu alt, da wird der Abschluss als Wissenschaftler (also die Promotion) mit deutlich unter 30 vorausgesetzt. Das heißt nicht, dass man mit Biologie (Physik) arbeitslos wird, man wird jedoch fachfremd arbeiten, z.B. Statistiker bei Versicherungen, Controlling etc.. oder gerne auch als Pharmareferent.

Wieso sollte man mit 31 zu alt sein, um in der Forschung zu arbeiten? Das ist doch quatsch, ich habe wärend meiner HiWi-Zeit am Fraunhofer-Institut einige "Spätzünder" kennen gelernt. Rekord war glaube ich ein Abteilungsleiter, der mit 54 promoviert hatte.

Aber zum Thema Lehramtsstudium lass dir gesagt sein, dass du da eine sehr, sehr dicke Haut und quasi unerschütterlich stabile Psyche brauchen wirst. Und eine gute Rechtsschutzversicherung. Meine kleine Schwester hat das gerade durch, aus ihrem Jahrgang haben über 80% abgebrochen. Lehrer werden heutzutage verheizt, wie nix Gutes, gerade in der Corona-Zeit war es extrem. Und als wäre die verfehlte Bildungspolitik und die Willkür der Universität nicht genug, gab es auch noch diverse Gewalt- und Morddrohungen, Spuck-Attacken und "Sytemhure" mit roter Farbe an die Hauswand gesprüht.
 
@Streifenkarl
Danke, das erleichtert mich schon wieder ein bisschen. Es hat mir gerade ich Angst gemacht, dass ich vor meinem 30. Lebensjahr eine Promotion gebraucht hätte.

Es ist auch so, dass dieses Studium, also der Master, direkt für die Forschung ausgerichtet ist, weil es ein eher spezieller Bereich ist. Auf der Uni-Homepage steht auch, dass es qualifizierend für die Forschung ist und da steht nirgends, dass man einen Doktor draufsetzen muss für die Forschung in diesem Gebiet. (Österreich)

Es ist eben so, dass ich einfach nicht früher fertig werden konnte. Ich war nie ein Mensch, der geteödelt hat oder die Schule nicht ernst nahm. Meine Mutter wurde eine Zeit lang gewalttätig mir gegenüber und jegliche Unterstützung diesbezüglich blieb aus. Das hat meiner Psyche als Jugendliche natürlich einen Schlag verpasst und ich musste mich selbst erst einmal wieder finden und dann einmal planen.
 
@Streifenkarl
Danke, das erleichtert mich schon wieder ein bisschen. Es hat mir gerade ich Angst gemacht, dass ich vor meinem 30. Lebensjahr eine Promotion gebraucht hätte.

Es ist auch so, dass dieses Studium, also der Master, direkt für die Forschung ausgerichtet ist, weil es ein eher spezieller Bereich ist. Auf der Uni-Homepage steht auch, dass es qualifizierend für die Forschung ist und da steht nirgends, dass man einen Doktor draufsetzen muss für die Forschung in diesem Gebiet. (Österreich)

Es ist eben so, dass ich einfach nicht früher fertig werden konnte. Ich war nie ein Mensch, der geteödelt hat oder die Schule nicht ernst nahm. Meine Mutter wurde eine Zeit lang gewalttätig mir gegenüber und jegliche Unterstützung diesbezüglich blieb aus. Das hat meiner Psyche als Jugendliche natürlich einen Schlag verpasst und ich musste mich selbst erst einmal wieder finden und dann einmal planen.

Also würdest du in Deutschland leben, könnte ich dir in diesem Bereich auf Anhieb mehrere Fraunhofer Institute nennen, die in dem Bereich forschen und vom HiWi bis zum mehrfach Promovierten alles suchen. Wie es in Österreich ausschaut, kann ich leider nicht sagen, aber da gibt es sowas bestimmt auch.

Mach dir keinen Kopf, ich kenne das Problem. Ich musste durch meine verkorkste Familie auch mehrere Umwege nehmen und war erst sehr spät durch. Und ich hab trotzdem nen guten Job in einem Ministerium gefunden. 😋
 
schlimm?
dann gehen wenigstens noch einige Pfennige in die Rentenkasse ein für diejenigen die jetzt hoch löhnen müßen-leider ist das wohl der Trend-entweder nichts oder spät 😱
 
Wieso sollte man mit 31 zu alt sein, um in der Forschung zu arbeiten? Das ist doch quatsch, ich habe wärend meiner HiWi-Zeit am Fraunhofer-Institut einige "Spätzünder" kennen gelernt. Rekord war glaube ich ein Abteilungsleiter, der mit 54 promoviert hatte.
Nicht zu alt zum arbeiten, sondern zu alt, um damit anzufangen....
ich arbeite seit über 15 Jahren an der Uni, ich wünschte ja auch, dass das anders wäre. Und bevor man über Forschung spricht, sollte man zumindest mal einen Tag studiert haben...

Das mit Deiner Schwester tut mir leid, hatte sie denn so Stress mit ihren Schülern? Ich kenne solches Verhalten nur, wenn sich die Lehrer und Klassen nicht verstehen, was leider oft gerade bei den jungen Kollegen der Fall ist, da sie zu autoritär sind.

dass es qualifizierend für die Forschung ist und da steht nirgends, dass man einen Doktor draufsetzen muss für die Forschung in diesem Gebiet. (Österreich)


hier in D ist man ohne Promotion eigentlich kein "Forscher/Wissenschaftler", sondern jemand, der wissenschaftlich arbeitet. Die Promotionszeit ist sozusagen die Berufsausbildung des Forschers/Wissenschaftlers, die Doktorarbeit das Meisterstück.


lg dr. superman,
mit dem Studium mit über 30 fertig (kein gerader Lebenslauf)
Promotion mit über 40
 
Hallo!

Was mich gerade beschäftigt:

Da ich in der Jugendzeit viele Probleme und mehrere Schulabbrüche (bzw. -wechsel) hatte, bin ich jetzt mit meiner Matura ziemlich spät dran. (22)

Nun wäre der Plan, dass ich Lehramt studiere, Englisch und Biologie. Regelstudienzeit inkl. Master 6 Jahre. (der Master ist vorgeschrieben)

Wenn ich in Regelstudienzeit studieren würde, was ich versuchen werde, dann hätte ich meinen Berufseinstieg mit 29.

Nun gibt es aber noch etwas:

Es gibt da so einen Masterstudiengang, Molekularbiologie. Diesen könnte ich auf das Biologielehramt draufsetzen, ich habe mich schon informiert.

Es ist so, dass ich diesen Master (2 Jahre) sehr interessant finden würde und auch nicht ausschließen kann, mal eine Zeit lang in die Forschung gehen zu wollen. (Er ist auf Forschung konzipiert.) Das wäre auch so ein Kindheitstraum von mir. Lehramt ist auch schon seit dem ich 11 bin fix und ich würde auch nicht für immer in der Forschung bleiben wollen.

Auf gut Deutsch: Ich will mich eigentlich nicht zwischen beiden entscheiden und es träfe sich sehr gut, dass ich für Molekularbiologie keinen zweiten Bachelor mehr machen müsste, sondern diesen Master einfach nach dem Lehramt machen könnte.

Wenn ich dann alles in Regelstudienzeit beenden würde, hätte ich meinen Berufseinstieg mit 31. Zwar mit zwei Masterabschlüssen, aber doch ist es recht spät.

Mir ist klar, dass ich auch länger brauchen könnte als die Regelstudienzeit. Für diesen Fall bin ich mir noch nicht klar, was ich tun soll. Bio saußen lassen und nur das Lehramt machen? Das Lehramt hat jedenfalls Vorrang.

Noch als Anmerkung:
Es gab die Schulabbrüche bzw -wechsel nicht weil ich mich in der Schule schwer tat. Ich gehörte im Gegenteil nahezu immer zu den Guten und tat mich eher leicht. Ich hatte andere Probleme. Mobbing, häusliche Gewalt, Schicksalsschlag... Deshalb nahm meine Schullaufbahn so eine zackige Wendung.

Aber ich bin ein sehr ehrgeiziger und zielstrebiger Mensch, der auch bereit ist, hart für sein Ziel zu arbeiten. Ich bin sehr wissensdurstig und kann schon auf eine Party verzichten, wenn es der Klausur dient.

Also ich würde gewiss nicht herumeiern. Nur kann ich nicht einschätzen, wie schwer oder leicht ich mich beim Studieren tun würde, da meine Eltern nicht studiert haben und ich vom Unileben und vom Schwierigkeitsgrad eigentlich keine Ahnung habe. Meine Vorfahren hatten absolut nichts damit am Hut, also ich bin da ziemlich unwissend. 😀 Ich weiß nur, was mich interessiert und was ich will.

Jedenfalls, das Lehramt würde ich sowieso bis zum Master studieren. Also 29 wäre ich sowieso. Ist es zeitlich eine Nummer zu hart, Molekularbiologie noch drauf zu hauen, wenn ich eh schon so spät dran bin?

Kommt drauf an ob du Frau oder Mann bist und was du vorher gemacht hast und wie du es begründet hast.
7 Jahre Psychiatrie kommen sicher weniger gut als Fern und Weltreisen oder Pflege von Angehörigen (Nichts gegen psychische Erkrankungen, aber bei Arbeitgebern ist das eben oft ein No Go)
 
@Rom2022
Es hat sich eigentlich nur deswegen in die Länge gezogen, weil ich in der Oberstufe einmal die Schule wechselte. Da ich den Schwerpunkt wechselte, musste ich natürlich etwas vom Stoff nachholen, bin aber nicht sitzen geblieben. Und ein Elternteil von mir starb als Teenager, da setzte ich ein halbes Schuljahr aus, da ich mich nicht konzentrieren konnte und trauern musste. Ich war nie in der Psychiatrie oder im Knast oder irgendwas. Ich habe auch nicht vor, im Studium zu bummeln.
 

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