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Gast
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Hallo,
ich wüsste gerne mal eure Meinung zum Verhalten unserer Profs an einer Fachhochschule. Mittlerweile bereue ich ein wenig, überhaupt an einer FH zu studieren, wo alles viel persönlicher ist als an einer Uni.
In unserem Studiengang gibt es zwei Leute, die alles leiten und organisieren, zwei Profs, die wohl schon seit Grundschulzeiten befreundet sind.
Ich nehme an, unser Studiengang entwickelt sich ganz normal, es gibt Leute, die super engagiert sind, welche, die weniger engagiert sind und eben welche, die selten aufkreuzen oder nach einigen Vorlesungen gar nicht mehr erschienen. Muss dazu sagen, dass es keine Anwesenheitspflicht gibt.
Was mir jetzt ein wenig aufstößt, und da bin ich nicht der einzige, ist, dass besagte Professoren selber viel der Organisation gar nicht hinkriegen, Vorlesungen fallen aus, keiner weiß über etwas Bescheid, Dinge werden nicht geregelt. Gleichzeitig hetzen sie gegen Leute, die nicht so super engagiert sind. Teilweise liegt das aber auch daran, dass viele noch einen oder zwei Nebenjobs haben und andere Verpflichtungen, einige sind sogar selbständig.
Die Hetze sieht so aus, dass z.B. Leute im 1. Semester vergessen haben, sich für einen Prüfungszeitraum anzumelden und dann nachträglich zu den Professoren gegangen sind und um Korrektur baten. Daraufhin wurde sich vor die Klasse gestellt und gesagt: Jetzt für alle, die zu blöd sind, sich vernünftig anzumelden...
Und das nicht mit einem Grinsen, sondern total arrogant und verächtlich.
Sind immer so kleine, blöde Sprüche und obwohl ich davon nicht betroffen war, schüttelte ich den Kopf. Oder jemand fragt etwas nach und es kommt nur ein angep***tes: Wenn Sie lesen könnten..
Der Gipfel war dann, als ich herausgefunden habe, dass diese Profs gezielt versuchen, Studenten bei Mitstudenten madig zu machen. Es ist nicht so, dass die, die nicht total engagiert sind, sowieso Probleme hätten, z.B. eine Arbeitsgruppe zu finden. Unfassbar finde ich, wenn ich höre: Naja, XY hat gefragt, ob er bei uns mitmachen darf, aber Prof Z hat mir gesagt, wenn der bei uns ankommt, soll ich den auf jeden Fall ablehnen.
So sind nur diese beiden Profs drauf, die Dozenten, die wenig mit diesen zu tun haben, sind überhaupt nicht boshaft oder bringen entsprechende Sprüche.
Wie ist das denn bei euch? Ich denk mir, was solls, einstecken, schweigen, durchziehen. Aber ich krieg mit, dass manche Leute sich das echt zu Herzen nehmen und sich teilweise gar nicht mehr trauen, was zu fragen oder sogar zu erscheinen, teilweise sind die Leute auch sehr jung, direkt nach dem Abi an die FH, und ich finde manche Sprüche von Leuten, die das Ganze leiten sollten, echt nicht besonders angebracht.
Genauso happig finde ich es, wenn man Leuten, die am untersten Existenzminimum herumkrebsen und sich tagelang von Reis oder Brot ernähren, vorhält, sie hätten ihre Arbeiten nicht in Premiumqualität ausgedruckt und in sauteure Mappen gepackt und dann noch den Spruch bringt, sie hätten ja die Wahl, Essen gehen oder Studium. ESSEN GEHEN. Als ob die Essen gehen, die gehen zu Aldi und trinken Leitungswasser.
Kann man drüber grinsen und denken: Ja, leck mich.
Aber so okay finde ich das eigentlich nicht.
Super find ich auch, dass einem geraten wird, wenn man Probleme hat, sich diesen Profs anzuvertrauen. Da müsste man ja völlig bescheuert sein. Bei einem Kumpel keimte der Verdacht auf ADHS auf, aber ist aber schon so in Ungnade gefallen, dass er jetzt eigentlich nicht mehr davon erzählen kann. Und ich hab den Eindruck, die Leiter der ganzen FH haben gar keine Ahnung, was in unserem Studiengang eigentlich so gemacht wird. Man müsste sich also letztendlich immer an diese beiden Profs wenden und darauf haben viele keinen Bock mehr, was ich absolut verstehen kann.
Sind wir da jetzt irgendwie zu zart besaitet? Ich mein, man zieht den Kram halt durch und pfeift drauf, aber macht irgendwie auch keinen Spaß, ständig "durch die Blume" (wenn man die Sprüche noch so bezeichnen kann) als letzter Dreck angesehen zu werden.
Liebe Grüße
Sebastian
ich wüsste gerne mal eure Meinung zum Verhalten unserer Profs an einer Fachhochschule. Mittlerweile bereue ich ein wenig, überhaupt an einer FH zu studieren, wo alles viel persönlicher ist als an einer Uni.
In unserem Studiengang gibt es zwei Leute, die alles leiten und organisieren, zwei Profs, die wohl schon seit Grundschulzeiten befreundet sind.
Ich nehme an, unser Studiengang entwickelt sich ganz normal, es gibt Leute, die super engagiert sind, welche, die weniger engagiert sind und eben welche, die selten aufkreuzen oder nach einigen Vorlesungen gar nicht mehr erschienen. Muss dazu sagen, dass es keine Anwesenheitspflicht gibt.
Was mir jetzt ein wenig aufstößt, und da bin ich nicht der einzige, ist, dass besagte Professoren selber viel der Organisation gar nicht hinkriegen, Vorlesungen fallen aus, keiner weiß über etwas Bescheid, Dinge werden nicht geregelt. Gleichzeitig hetzen sie gegen Leute, die nicht so super engagiert sind. Teilweise liegt das aber auch daran, dass viele noch einen oder zwei Nebenjobs haben und andere Verpflichtungen, einige sind sogar selbständig.
Die Hetze sieht so aus, dass z.B. Leute im 1. Semester vergessen haben, sich für einen Prüfungszeitraum anzumelden und dann nachträglich zu den Professoren gegangen sind und um Korrektur baten. Daraufhin wurde sich vor die Klasse gestellt und gesagt: Jetzt für alle, die zu blöd sind, sich vernünftig anzumelden...
Und das nicht mit einem Grinsen, sondern total arrogant und verächtlich.
Sind immer so kleine, blöde Sprüche und obwohl ich davon nicht betroffen war, schüttelte ich den Kopf. Oder jemand fragt etwas nach und es kommt nur ein angep***tes: Wenn Sie lesen könnten..
Der Gipfel war dann, als ich herausgefunden habe, dass diese Profs gezielt versuchen, Studenten bei Mitstudenten madig zu machen. Es ist nicht so, dass die, die nicht total engagiert sind, sowieso Probleme hätten, z.B. eine Arbeitsgruppe zu finden. Unfassbar finde ich, wenn ich höre: Naja, XY hat gefragt, ob er bei uns mitmachen darf, aber Prof Z hat mir gesagt, wenn der bei uns ankommt, soll ich den auf jeden Fall ablehnen.
So sind nur diese beiden Profs drauf, die Dozenten, die wenig mit diesen zu tun haben, sind überhaupt nicht boshaft oder bringen entsprechende Sprüche.
Wie ist das denn bei euch? Ich denk mir, was solls, einstecken, schweigen, durchziehen. Aber ich krieg mit, dass manche Leute sich das echt zu Herzen nehmen und sich teilweise gar nicht mehr trauen, was zu fragen oder sogar zu erscheinen, teilweise sind die Leute auch sehr jung, direkt nach dem Abi an die FH, und ich finde manche Sprüche von Leuten, die das Ganze leiten sollten, echt nicht besonders angebracht.
Genauso happig finde ich es, wenn man Leuten, die am untersten Existenzminimum herumkrebsen und sich tagelang von Reis oder Brot ernähren, vorhält, sie hätten ihre Arbeiten nicht in Premiumqualität ausgedruckt und in sauteure Mappen gepackt und dann noch den Spruch bringt, sie hätten ja die Wahl, Essen gehen oder Studium. ESSEN GEHEN. Als ob die Essen gehen, die gehen zu Aldi und trinken Leitungswasser.
Kann man drüber grinsen und denken: Ja, leck mich.
Aber so okay finde ich das eigentlich nicht.
Super find ich auch, dass einem geraten wird, wenn man Probleme hat, sich diesen Profs anzuvertrauen. Da müsste man ja völlig bescheuert sein. Bei einem Kumpel keimte der Verdacht auf ADHS auf, aber ist aber schon so in Ungnade gefallen, dass er jetzt eigentlich nicht mehr davon erzählen kann. Und ich hab den Eindruck, die Leiter der ganzen FH haben gar keine Ahnung, was in unserem Studiengang eigentlich so gemacht wird. Man müsste sich also letztendlich immer an diese beiden Profs wenden und darauf haben viele keinen Bock mehr, was ich absolut verstehen kann.
Sind wir da jetzt irgendwie zu zart besaitet? Ich mein, man zieht den Kram halt durch und pfeift drauf, aber macht irgendwie auch keinen Spaß, ständig "durch die Blume" (wenn man die Sprüche noch so bezeichnen kann) als letzter Dreck angesehen zu werden.
Liebe Grüße
Sebastian