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Ist die Depression eine Entschuldigung für mein Verhalten?

  • Starter*in Starter*in Novembria
  • Datum Start Datum Start
N

Novembria

Gast
Hey,

ich bin grad wieder total am Tiefpunkt und verhalte mich auch dem entsprechend nicht so dolle... z.B. will ich alleine sein, aber i-wie auch nicht. Trotzdem bin ich meinen Mitmenschen gegenüber abweisend (finde ich). Ich beteilige mich nicht am Unterricht, wollte gar nicht in die Schule. Ich stelle mir grad die Frage, wenn jemand i-wie denkt, was mit mir sei, dass wenn er wissen würde, dass ich depressiv bin, ob es dann das (Verhalten) entschuldigt? Ich hoffe, ihr versteht das so, wie ich das mein^^ wenn überhaupt...

LG Novembria
 
(Mit)Menschen reagieren auch so, wie Du dich ihnen gegenüber verhältst...
Hast DU DEINE SITUATION nicht im Griff, kann es in BEIDE Richtungen los gehen...

- Abweisend
- Versuchen Trost/Hilfe zu geben

 
Achte sehr genau darauf wem du das erzählen möchtest , wenn überhaupt dann nur engsten vertrauten. Allen anderen geht es eigentlich auch gar nichts an was mit dir los ist . Kann wie gesagt wurde nach hinten los gehen.
 
Achte sehr genau darauf wem du das erzählen möchtest , wenn überhaupt dann nur engsten vertrauten. Allen anderen geht es eigentlich auch gar nichts an was mit dir los ist . Kann wie gesagt wurde nach hinten los gehen.


...ähm, meinst nicht, dass man es auch jemanden ansieht?
 
Ich glaube nicht unbedingt , also mir sieht man es z.B. nicht an weil ich das sehr gut überspielen kann. Kommt immer auf die "Schauspieler" leistung an. Aber klar einigen sieht man es bestimmt sofort an da gebe ich dir recht.
 
Ich finde es wichtig, dass man gerade in der Schule (!) seinen besten Freunden (also 1-2 Leuten) von seiner Depression erzählt, denn es ist extrem wichtig, dass man in Zeiten eines Tiefpunkts die Unterstützung von 1,2 Leuten hat.
Ob es um das Abschreiben von Hausaufgaben geht oder darum ,jemanden zu haben, der Kämpfe mit dem Lehrer für einen austrägt, das einfache In-Arm-Nehmen.
Es gibt unzählige Beispiele...ich hab zwei meiner besten Freunde davon erzählt und ich bin ihnen von Herzen dankbar, dass sie mir in den schlimmsten Phasen den Rücken freigehalten haben.

Ich gehe allerdings konform mit der Meinung, dass man es nicht "jedem" auf die Nase binden sollte, auch wenn dieser fragt.

Lg
 
@ Bandit2105: Es sieht ziemlich danach aus, mir wurde Antidepressiva angeboten, aber das gleich beim ersten Termin ?! Ich kenne mich damit nicht aus, aber ich wollte kein chemisches Zeug nehmen und hab nun etwas vom Drogeriemarkt, was pflanzliches... Ich war bei einer Lehrerin -> Hausarzt -> Psychiater -> und warte auf einen Therapieplatz beim Psychotherapeuten (Seit mehreren Wochen).

@Schneeflöckchen:
Tja, ich habe leider keine Freunde. Und auch keine anderen Mitschüler, die mir helfen. Einer Mitschülerin habe ich es erzählt, im Vertrauten, sie hat auch gesagt, dass sie es nicht weitererzählen wird. Aber sie ignoriert mich oft und kommt nur zu mir, wenn sie was von mir abschreiben will usw. sie nimmt immer, aber gibt nichts zurück >.< .
 
Bin auf der Warteliste -.-
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine Verhaltenstherapie brauche. Ich fühle mich, besonders heute, sehr allein und hilflos. Ich weiß nicht, zu wem ich gehen kann. Meine Eltern haben gerade ihre eigenen Probleme. Habe beim Abendessen versucht, über mich und meine Zukunft zu reden, aber das ist nicht so gewesen, wie ich es wollte... 🙁
 
Ach, ich glaube nicht, dass die verstehen, was in mir drinnen vorgeht. Und ich fand es nicht einfühlsam (sorry, danach sehne ich mich grad^^), wie sie mit mir geredet haben. Oder übertreib ich grad ein wenig? Ich war heut bis 17.oo Uhr in der Schule und naja, allein. Und jetzt bin ich auch wieder allein und genauso "schlau" wie vorher... 🙁
 
meiner meinung nach entschuldigen psychische erkrankungen garnichts. unter freunden vielleicht, gegenüber allen anderen muss man die verantwortung für sein handeln übernehmen.
 

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