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Irre - Wir behandeln die Falschen

  • Starter*in Starter*in SilentShadow
  • Datum Start Datum Start
@Silent:
hat Dich das Buch nur amüsiert oder hat es Dir auch was geholfen ?
 
Schön zu sehen, dass einige von euch dieses Buch kennen und es genauso gefällt wie mir. Es liest sich wirklich sehr gut, es ist informativ und unterhaltsam, ohne an Seriösität einzubüßen. Für alle, die es nicht kennen: dieses Buch ist in meinen Augen ein Muss, sowohl für Betroffene als auch für "Normalos". Und das ganz besonders für letztere, da es in gewisser Weise mit der Stigmatisierung psychisch kranker abrechnet. Für Betroffene ist es vor allem schön zu sehen, dass man trotz Krankheit gar nicht mal so "irre" ist, wenn man sich klar wird, dass Hitler, Bohlen und co. aus psychiatrischer Sicht normal und alles andere als krank sind. Sehr schön fand ich auch die Haltung des Autors, dass "wir" es sind, die die Gesellschaft erst bunt und interessant machen und so einen wichtigen Teil dieser darstellen. Ebenso seine Haltung, dass psychisch kranke Menschen, eigentlich nicht krank sind, sondern einfach nur anders, was eigentlich auch gut so ist und Psychiatrische Einrichtungen dazu dienen, uns einfach wieder konform zu machen. Wie gesagt, für alle, die sich nicht stur an Klischees festhalten wollen und bereit sind, sich eines besseren belehren zu lassen, ein absolutes Muss 😉

Nachtrag für HuH: Es hat mir für den Moment sogar sehr geholfen
 
Zuletzt bearbeitet:
Also aus der Antipsychiatriebewegung?


Ich habe noch einen anderen Buchtitel, allerdings von Klaus Dörner (nicht Antipsych) und gut geschrieben:"Irren ist menschlich". Ebenfalls für Betroffene, Angehörige etc. geschrieben und zwar sehr respektvoll, wie ich finde.

Möchte nicht polarisieren damit. Ich lese eh´ gerne beides.


Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
Ist ein sehr erhellendes Buch. Auch in Bezug darauf, wie unterschiedlich die Sichten sind in Bezug auf Psychater, Ärzte etc. Eben die sehr fehlbaren Götter in Weiß, die der Lehre folgen und gar nicht merken was sie damit möglicherweise anstellen. Der Autor selber vermittelt "Menschlichkeit". Daneben wird eben auch noch vermittelt, dass das "Normale" oder reine "Funktionieren" die Umkehrung von Menschlichkeit sein kann. Entseelung der Gesellschaft durch reines Funktionieren um jeden Preis.
 
Ich würde es nicht als antipsychiatrisch sehen. Eher als alternative Sichtweise, erläutert von jemandem, der es wissen muss (der Autor ist ja selbst Psychiater)
 
War auch nicht auf alle Psychater, Psychologen etc. bezogen, denn da gibt es auch Gute. 🙂
 
Ich würde es nicht als antipsychiatrisch sehen. Eher als alternative Sichtweise, erläutert von jemandem, der es wissen muss (der Autor ist ja selbst Psychiater)

Arno Gruen war Psychoanalytiker, Dörner ist am LKH.
Bücher sind auch etwas älter. 😉
Ach, ja Antipsych. das war der Peter Lehmann... .

Aber ich werde mir das von Dir empfohlene Buch auf jeden Fall durchlesen. Sollte eh´wieder mehr Bücher lesen. 🙂

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
Ich hab das Buch an einem Tag verschlungen. Fand es wirklich genial und werde es mir demnächst wieder zur Hand nehmen 🙂
 

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