Schön zu sehen, dass einige von euch dieses Buch kennen und es genauso gefällt wie mir. Es liest sich wirklich sehr gut, es ist informativ und unterhaltsam, ohne an Seriösität einzubüßen. Für alle, die es nicht kennen: dieses Buch ist in meinen Augen ein Muss, sowohl für Betroffene als auch für "Normalos". Und das ganz besonders für letztere, da es in gewisser Weise mit der Stigmatisierung psychisch kranker abrechnet. Für Betroffene ist es vor allem schön zu sehen, dass man trotz Krankheit gar nicht mal so "irre" ist, wenn man sich klar wird, dass Hitler, Bohlen und co. aus psychiatrischer Sicht normal und alles andere als krank sind. Sehr schön fand ich auch die Haltung des Autors, dass "wir" es sind, die die Gesellschaft erst bunt und interessant machen und so einen wichtigen Teil dieser darstellen. Ebenso seine Haltung, dass psychisch kranke Menschen, eigentlich nicht krank sind, sondern einfach nur anders, was eigentlich auch gut so ist und Psychiatrische Einrichtungen dazu dienen, uns einfach wieder konform zu machen. Wie gesagt, für alle, die sich nicht stur an Klischees festhalten wollen und bereit sind, sich eines besseren belehren zu lassen, ein absolutes Muss 😉
Nachtrag für HuH: Es hat mir für den Moment sogar sehr geholfen