Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Irgendwie verwirrt und verzweifelt

Verwirrend, ich weiss. Ich weiss auch, dass ich wohl nur die eine oder die andere Sache haben kann, aber nicht beides. Trotzdem muss es einfach mal raus. Und ja, ich weiss, ich bin ein 'Luxuskind' mit Luxusproblemen... wenn man das so nennen kann, wenn ich nebenbei fast an Einsamkeit zugrunde gehe... naja...
Hat vielleicht trotzdem jemand einen Tipp oder ein paar aufmunternde Worte? =/
Warum soll man nur die eine Sache haben können? Es ist doch nur natürlich, in beiden Bereichen nach Erfüllung zu streben. Bis zu einem gewissen Grad sind die meisten Menschen bereit, Kompromisse einzugehen. Das macht ja auch Sinn, sonst würde man wahrscheinlich allzu schnell die Flinte ins Korn werfen.
Meinst Du, Du findest vielleicht an Deinem jetzigen Ort doch noch Freunde und würdest Dich dann doch wohl fühlen, oder hast Du das schon abgeschrieben? So lange bist Du ja nun auch noch nicht dort, oder?

Auf Dauer belastet das bestimmt sehr, besonders wenn Du sonst auch nichts unternehmen kannst. Das wirkt sich dann auch nicht positiv auf Deine Leistungsfähigkeit aus. Gibt es dort an Deinem Ort nicht vielleicht Ansprechpartner oder Beratungsstellen, die Dir noch mal eine professionelle Sicht bzw. einen anderen Blick auf die Dinge aufzeigen können?

Wenn es gar nicht mehr geht, dann würde ich mir schon überlegen, was es noch für Möglichkeiten gibt. Du scheinst ja keine Scheu zu haben, Deine Zelte abzubrechen und vielleicht ein neues Land kennen zu lernen. Mach Dich doch mal schlau, welche Möglichkeiten es wirklich gibt, Dein Studium in einem anderen Land oder einer anderen Stadt fortzusetzen. Selbst wenn Du dabei ein Semester verlierst, sofern Du glücklicher wirst und Deinen gewünschten Studiengang behältst, wäre es eine Lösung. Aber Du hast halt keine Garantie, dass es besser wird.

Den Part mit dem Luxuskind vergiss mal ganz schnell wieder. Das ist doch Blödsinn. Und wenn Du irgendwie privilegiert bist, sagt das doch nichts über Dich als Mensch aus. Du kannst dieselben Probleme haben wie viele andere… und hast sie ja leider auch.

Ich kenne mich mit einem Studium im Ausland nicht so gut aus, deswegen kann ich Dir da schlecht Tips geben. Die Erfahrungen, die Du dort gesammelt hast, die kann Dir keiner nehmen und die machen sich immer gut im Lebenslauf. Da braucht Dir keiner was von "rumturnen" sagen.

Bei Deiner Geschichte mit Südamerika kriege ich direkt fernweh.
Ich würde mich erst einmal gründlich informieren, welche Möglichkeiten es gibt. Vielleicht gibt es ja Lösungen, an die Du noch nicht gedacht hast. Ich finde es richtig, dass Du Dir Gedanken machst, würde aber nichts überstürzen.
 
Jeder Mensch braucht auf irgendeine Weise Bestätigung. Die Bestätigung der Eltern kann schon mal hilfreich sein, aber ich hätte die lieber von anderen, die einen vielleicht eher verstehen.

Wenn Deine Probleme wirklich eng mit dem Ort verknüpft sind, dann wäre ein Wechsel eine Überlegung wert. Es wäre nur schade, wenn Du Deine Probleme dann irgendwie mitschleppst und merkst, dass es vielleicht nicht nur der Ort war. Damit meine ich nicht, dass es an Dir liegt, sondern, dass Dir vielleicht noch Probleme nachhängen oder Deine Krankheit und die damit verbundenen Einschränkungen Dich manche Dinge vielleicht in negativerem Licht sehen lassen.

Großer Stress drückt einen auch manchmal richtig nieder. Mir geht es momentan jedenfalls so, dass ich mal wieder stark an mir zweifle, weil mich viele Dinge fast erdrücken. Ich weiß, dass es so viel leichter gegangen wäre und sehe meine Fehler sehr klar, aber es nützt ja nichts, es ist nun mal so gelaufen und kann eben nur mit großem Aufwand wieder halbwegs gerade gerückt werden. Ich suche dann manchmal nach ein bisschen Zuspruch oder Aufmunterung und wenn da nichts kommt, dann bin ich umso enttäuschter.

Du bist 21 und so abgedroschen es klingen mag, das ist wirklich kein Alter. Damit könntest Du leicht nochmal neu anfangen, wenn es denn das Beste für Dich wäre. Ich habe sehr spät mit dem Studium angefangen und auch mal abgebrochen, weil es nicht gepasst hat.
Wieso solltest Du Dich nicht anderweitig umsehen dürfen und Informationen einholen? Ich kann mir schwer vorstellen, dass das für Dich Nachteile haben sollte. Du kannst das besser abschätzen, aber darüber kann man sich doch bestimmt informieren. Du wärst sicher nicht der Erste an Deiner Uni, der sich über einen Wechsel Gedanken macht, oder?

In meinem neuen Studiengang hab ich mich anfangs auch pudelwohl gefühlt und war mir sicher, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war. Mittlerweile sehe ich das viel nüchterner, weil sich einiges verändert hat.

Wie sind denn die Jobaussichten später nach Deinem Traumstudium auch in Deinem Traumberuf zu arbeiten? Einen Beruf zu haben, der einen erfüllt und den man wirklich gerne ausübt, ist eine ganze Menge. Das können viele von ihrer Arbeit sicher nicht sagen.
Das Sozialleben ist sehr wichtig und wenn Du wirklich Gefahr läufst, zu vereinsamen, dann solltest Du das nicht unterschätzen oder zu verdrängen versuchen. Denn das kann auch richtig krank machen.
Ich würde Dir gerne sagen, was Du machen sollst, aber das kannst nur Du wissen und entscheiden. Es gibt doch sicher eine Beratungsstelle an der Uni, die Du mal aufsuchen kannst.

Und noch was. Du solltest Dir auch Fehler zugestehen. In Deinem Alter ist das doch normal und nicht wert, sich dafür selbst schlecht zu machen.
 
Das klingt schon verzwickt, aber eben auch so, als würden die Probleme tiefer liegen.
Was ist denn mit Deinen Mitstudenten, machen die Dir Probleme?
Du machst auf mich einen sehr zielstrebigen Eindruck und es scheint so, dass Du alles besonders gut machen willst, oder täusche ich mich da?
Machst Du Dir den Druck nur selbst um den Masterplatz zu bekommen oder machen Dir Deine Eltern zusätzlich Druck?
Wenn das Studium mal ein bisschen länger dauert, dann ist das kein Weltuntergang. Planen kann man vieles, aber manchmal macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung (oder der Körper & Geist meldet sich, dass es ihm zu viel ist).

Irgendwie finde ich es traurig zu lesen, dass Du starke Minderwertigkeitskomplexe hast. Hängt das mit der Einsamkeit zusammen oder hat das noch andere Gründe? Sehnst Du Dich manchmal nach Südamerika zurück oder ist das für Dich ein abgeschlossenes Kapitel?

Es ist schwer aus der Ferne zu beurteilen, wie es Dir geht. Ich weiß allerdings, wie schwer es werden kann, wenn das Selbstwertgefühl ernsthaft angegriffen ist.
Falls Du ernsthafte Probleme haben solltest, dann schiebe das besser nicht auf die lange Bank. Und wenn Du schon selbst einen Psychotherapeuten aufsuchen würdest, dann geht’s Dir bestimmt nicht so gut. Gibt es denn da keine Möglichkeit vor Ort? Kannst oder würdest Du vielleicht mal eine Auszeit nehmen, vielleicht auch um Dich und Deine Gedanken zu sammeln?

Wie ist das mit Deinen Eltern, die hast Du schon ein paar Mal erwähnt. Hast Du ein enges Verhältnis zu ihnen und kannst Du mit denen über Deine Probleme reden? Vielleicht hat Dein Vater den ernst der Lage unterschätzt, als Du ihm von dem Therapeuten erzählt hast.

Nimm's nicht so schwer, es wird sich schon eine vernünftige Lösung finden!
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben