IrgendSoEinTyp
Neues Mitglied
Hey...
Ich muss mir leider eingestehen das ich mittlerweile mal wieder an einem Punkt angekommen bin, an dem ich nie dachte nochmal zu stehen.. Momentan bin ich erneut dabei mein Leben volle Kanne gegen die Wand zu fahren. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, ich sitze hier mal wieder auf meinem Bett, habe die ganze Nacht nicht geschlafen (hauptsächlich weil ich mal wieder bestimmte Substanzen konsumiert habe) und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin depressiv und schon seit mehr als 2 Monaten krankgeschrieben, wobei ich den Job wahrscheinlich auch mittlerweile abschreiben kann. Leider neige ich generell zu allen möglichen Süchten, das zieht sich mit Unterbrechungen bestimmt schon 10 Jahre hin. Ich merke immer mehr wie das alles meine Psyche und auch meinen Körper zerstört. Ich habe regelrecht angst vor anderen Menschen, da ich sehr sensibel bin und mein Selbstwertgefühl quasi nicht vorhanden ist. Der Konsum macht es natürlich nur schlimmer wobei ich mich für eine gewisse Zeit dadurch besser fühle und "glücklicher" bin. Ich isoliere mich seit dem ich zuhause bin natürlich immer mehr und jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich einfach nichts mehr gebacken kriege.. Ich habe in den letzten Monaten eine menge Geld online verzockt und somit den Großteil meiner Ersparnisse verbrannt. Wenn das so weitergeht stehe ich bald auf der Straße.
Vor ca 4-5 Jahren war ich schon mal an einem ähnlichen Punkt. Ich habe damals meinen Job verloren und war völlig am Ende. Dann habe ich einen Entzug und im Anschluss eine Reha gemacht. Danach lief erstmal alles ganz gut. Ich habe mir schnell einen Job gesucht, mich hochgearbeitet und ganz gut verdient. Ich schätze das ich trotz Reha die Probleme die ich hatte/habe trotzdem nie richtig angegangen bin. Sie haben nur in mir geschlummert, bis ich in einem besonders schwachen Moment einfach die Kontrolle verloren habe und sich die ganze Sache verselbstständigt hat. Tja und jetzt bin ich hier, weiß nicht weiter, will eigentlich am liebsten übern Jordan und diesen Alptraum einfach hinter mir lassen. Aber ich will leben! Wie sagt man so schön: "Zum Leben zu wenig aber zum Sterben zu viel. Das beschreibt es denke ich ganz gut. Den Gedanken es einfach zu beenden hatte ich schon sehr oft. Das was mich primär davon abhält diese Welt freiwillig zu verlassen ist schlicht die Angst vor dem Tod. Die Angst vor dem nicht sein. Für mich ist dieser Gedanke sehr gruselig, denn ich möchte eigentlich leben. Ich hatte Pläne, ich habe mir den Allerwertesten aufgerissen um diese auch umzusetzen. Ich habe viel gearbeitet, viel gespart, viel Sport gemacht, versucht so gesund zu leben wie ich kann. Glücklich war ich aber nie so richtig, also eigentlich kein Wunder das es jetzt so gekommen ist. Ich fühle mich wertlos, unattraktiv und einfach nicht genug. Durch meine Art und Weise gerate ich immer wieder mit anderen Menschen aneinander. In al den Jahren hat sich in mir eine Wut entwickelt, die meinen Charakter verdirbt. Ich bin missgünstig, neidisch, eifersüchtig und vergleiche mich ständig mit anderen. Mittlerweile denke ich das ich mit al diesen Dingen ein Total Ausfall bin. Ich war nicht schon immer so, als Kind war ich deutlich umgänglicher und ziemlich emphatisch. Dennoch wurde ich fast meine gesamte Schulzeit gemobbt und ausgegrenzt weil ich schon irgendwie anders war. Das hat mich geprägt. Natürlich gibt es viiele Leute die an solchen Dingen wachsen und stark fürs Leben werden, aber ich gehöre bedauerlicher weise nicht dazu.
Mein Plan ist es so bald wie möglich wieder einen Entzug zu machen und im Anschluss hoffentlich nochmal eine Reha, denn ich weiss das das eine gute Basis für alles weitere sein kann. Ich möchte auch gerne aus der Stadt in der ich derzeit lebe wegziehen, da mein Umfeld alles andere als förderlich für mich ist. Die meisten meiner "Freunde" konsumieren auch und dadurch bin ich natürlich ebenfalls ständig damit konfrontiert. Nicht falsch verstehen, ich mache niemandem einen Vorwurf denn ich bin selber für mich verantwortlich, das weiss ich. Trotzdem denke ich das es leichter wäre abstinent zu bleiben wenn ich nicht ständig mit allen möglichen Drogen konfrontiert wäre und Leute in meinem Umfeld konsumieren.
Falls du es bis hierher geschafft hast, tut mir leid! Ich schätze der Text könnte etwas wirr klingen. Die letzten Monate und der ständige Schlafentzug tun dem Hirn leider gar nicht gut.^^ Ich musste einfach mal alles aufschreiben was mir so durch den Kopf geht zu dem Thema und ja... ich hoffe wirklich das ich das alles gebacken kriege und nicht immer weiter in meinem Loch versinke(wobei das wahrscheinlich schon fast gar nicht tiefer geht ^^) Wie bereits erwähnt hätte ich NIE gedacht das ich wieder an so einem Punkt lande, ich schäme mich zutiefst... was bleibt ist die Hoffnung, denn auch wenn ich momentan kein Land sehe gibt es doch noch diesen mini kleinen Funken Hoffnung in mir das ich den Absprung endlich schaffe und nicht als obdachloser Junkie mit 40 am Bahnhof das zeitliche segne..
Lg
Ich muss mir leider eingestehen das ich mittlerweile mal wieder an einem Punkt angekommen bin, an dem ich nie dachte nochmal zu stehen.. Momentan bin ich erneut dabei mein Leben volle Kanne gegen die Wand zu fahren. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, ich sitze hier mal wieder auf meinem Bett, habe die ganze Nacht nicht geschlafen (hauptsächlich weil ich mal wieder bestimmte Substanzen konsumiert habe) und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin depressiv und schon seit mehr als 2 Monaten krankgeschrieben, wobei ich den Job wahrscheinlich auch mittlerweile abschreiben kann. Leider neige ich generell zu allen möglichen Süchten, das zieht sich mit Unterbrechungen bestimmt schon 10 Jahre hin. Ich merke immer mehr wie das alles meine Psyche und auch meinen Körper zerstört. Ich habe regelrecht angst vor anderen Menschen, da ich sehr sensibel bin und mein Selbstwertgefühl quasi nicht vorhanden ist. Der Konsum macht es natürlich nur schlimmer wobei ich mich für eine gewisse Zeit dadurch besser fühle und "glücklicher" bin. Ich isoliere mich seit dem ich zuhause bin natürlich immer mehr und jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich einfach nichts mehr gebacken kriege.. Ich habe in den letzten Monaten eine menge Geld online verzockt und somit den Großteil meiner Ersparnisse verbrannt. Wenn das so weitergeht stehe ich bald auf der Straße.
Vor ca 4-5 Jahren war ich schon mal an einem ähnlichen Punkt. Ich habe damals meinen Job verloren und war völlig am Ende. Dann habe ich einen Entzug und im Anschluss eine Reha gemacht. Danach lief erstmal alles ganz gut. Ich habe mir schnell einen Job gesucht, mich hochgearbeitet und ganz gut verdient. Ich schätze das ich trotz Reha die Probleme die ich hatte/habe trotzdem nie richtig angegangen bin. Sie haben nur in mir geschlummert, bis ich in einem besonders schwachen Moment einfach die Kontrolle verloren habe und sich die ganze Sache verselbstständigt hat. Tja und jetzt bin ich hier, weiß nicht weiter, will eigentlich am liebsten übern Jordan und diesen Alptraum einfach hinter mir lassen. Aber ich will leben! Wie sagt man so schön: "Zum Leben zu wenig aber zum Sterben zu viel. Das beschreibt es denke ich ganz gut. Den Gedanken es einfach zu beenden hatte ich schon sehr oft. Das was mich primär davon abhält diese Welt freiwillig zu verlassen ist schlicht die Angst vor dem Tod. Die Angst vor dem nicht sein. Für mich ist dieser Gedanke sehr gruselig, denn ich möchte eigentlich leben. Ich hatte Pläne, ich habe mir den Allerwertesten aufgerissen um diese auch umzusetzen. Ich habe viel gearbeitet, viel gespart, viel Sport gemacht, versucht so gesund zu leben wie ich kann. Glücklich war ich aber nie so richtig, also eigentlich kein Wunder das es jetzt so gekommen ist. Ich fühle mich wertlos, unattraktiv und einfach nicht genug. Durch meine Art und Weise gerate ich immer wieder mit anderen Menschen aneinander. In al den Jahren hat sich in mir eine Wut entwickelt, die meinen Charakter verdirbt. Ich bin missgünstig, neidisch, eifersüchtig und vergleiche mich ständig mit anderen. Mittlerweile denke ich das ich mit al diesen Dingen ein Total Ausfall bin. Ich war nicht schon immer so, als Kind war ich deutlich umgänglicher und ziemlich emphatisch. Dennoch wurde ich fast meine gesamte Schulzeit gemobbt und ausgegrenzt weil ich schon irgendwie anders war. Das hat mich geprägt. Natürlich gibt es viiele Leute die an solchen Dingen wachsen und stark fürs Leben werden, aber ich gehöre bedauerlicher weise nicht dazu.
Mein Plan ist es so bald wie möglich wieder einen Entzug zu machen und im Anschluss hoffentlich nochmal eine Reha, denn ich weiss das das eine gute Basis für alles weitere sein kann. Ich möchte auch gerne aus der Stadt in der ich derzeit lebe wegziehen, da mein Umfeld alles andere als förderlich für mich ist. Die meisten meiner "Freunde" konsumieren auch und dadurch bin ich natürlich ebenfalls ständig damit konfrontiert. Nicht falsch verstehen, ich mache niemandem einen Vorwurf denn ich bin selber für mich verantwortlich, das weiss ich. Trotzdem denke ich das es leichter wäre abstinent zu bleiben wenn ich nicht ständig mit allen möglichen Drogen konfrontiert wäre und Leute in meinem Umfeld konsumieren.
Falls du es bis hierher geschafft hast, tut mir leid! Ich schätze der Text könnte etwas wirr klingen. Die letzten Monate und der ständige Schlafentzug tun dem Hirn leider gar nicht gut.^^ Ich musste einfach mal alles aufschreiben was mir so durch den Kopf geht zu dem Thema und ja... ich hoffe wirklich das ich das alles gebacken kriege und nicht immer weiter in meinem Loch versinke(wobei das wahrscheinlich schon fast gar nicht tiefer geht ^^) Wie bereits erwähnt hätte ich NIE gedacht das ich wieder an so einem Punkt lande, ich schäme mich zutiefst... was bleibt ist die Hoffnung, denn auch wenn ich momentan kein Land sehe gibt es doch noch diesen mini kleinen Funken Hoffnung in mir das ich den Absprung endlich schaffe und nicht als obdachloser Junkie mit 40 am Bahnhof das zeitliche segne..
Lg