N
neumond
Gast
Ich habe mich in einen Mann verliebt, den ich über ein Jahr lang nur durch e-mail-Austausch kennengelernt habe. Es war Faszination von Anfang an...und es baute sich mit der Zeit eine erotische Spannung auf allein durch Worte, und wenige Bilder...Es spitzte sich immer mehr zu. Es war sehr reizvoll. Mein Verlangen wurde immer stärker. Bald hielt ich es nicht mehr aus. Ich wollte die Realität. Erleben nicht nur in der Phantasie. Er vertröstete mich, machte Hoffnung...Er wollte mich nicht aber wollte mich nicht lassen. Dann das erklärte Ende von ihm.
Es sei alles "gelebt" Was soll noch kommen, was nicht schon war. Die Realität kann nur ernüchtern, usw... Ich war verzweifelt, enttäuscht.
Schließlich bin ich ihm begegnet,habe ihn überrascht, habe ihn getroffen obwohl er es nicht wollte....Er versuchte nett zu sein, ein Gespräch zu beginnen. Ich war so verlegen...ich brachte nur ein paar Worte raus und bin dann "geflüchtet"...als hätte ich Angst vor der eigenen Courage...Das habe ich hinterher so bereut...
Er wusste, dass ich ihm "verfallen" war. Ich konnte nicht loslassen...Habe ihm noch mehrmals geschrieben in meiner Verzweiflung.
Es klingt verrückt, aber ich glaube immer noch, dass es DER Mann ist. Irgend etwas hat mich von Anfang an fasziniert und das hat sich nur noch bestätigt mit der Zeit. Es ist der Mann meiner Träume.
Vielleicht war es die Sprachlosigkeit, keiner hat sich richtig getraut?...aber wovor hatte er Angst? Das Frage ich mich heute...Er ist ein gestandener Mann steht mitten im Leben, hat Kariere gemacht einen tollen Job...
Oder war ich ihm nicht einmal eine Affäre wert?
Oder vierlleicht wusste er, dass er mich im richtigen Leben verletzten, enttäuschen würde (noch mehr als er es virtuell ja schon getan hatte).
Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass es auch das war, was ihn an mir faszinierte, meine Verletztlichkeit, das Zarte...
Dazu kommt noch eine anderes, vielleicht nicht unwesentliches Detail: ich leb(t)e in eine Beziehung, was er wusste. UND: er erhielt e-mails von meinem eifersüchtigen Freund! (was er mir schrieb). Ich war damals sehr entsetzt und verzweifelt und wütend...
Vielleicht lag es ja auch daran, dass er letztendlich so distanziert blieb und sich nicht einlassen konnte??
Fragen über Fragen...
Jetzt sitze ich da und hänge traurig dieser Geschichte nach... Und diesem Mann, den ich nie "wirklich" kennenlernen durfte. Es bleibt immernoch nach so langer Zeit etwas "offen", es verheilt einfach nicht...(obwohl ich ihm, um mich selbst zu heilen, einen ziemlich selbstsicheren "Abschiedsbrief" geschrieben habe, um abzuschließen, ihn für mich zu "löschen".)
Das ist natürlich reiner Selbstbetrug. Ein hilfloser Versuch, sich vom Liebskummer zu befreien...
Ich kann ihn nicht vergessen...
Vielleicht kann mir jemand sagen, wie "wahnsinnig" es ist, sich an einen Mann zu "klammern", der die eigenen Gefühle nicht erwidern kann, oder will...
Es sei alles "gelebt" Was soll noch kommen, was nicht schon war. Die Realität kann nur ernüchtern, usw... Ich war verzweifelt, enttäuscht.
Schließlich bin ich ihm begegnet,habe ihn überrascht, habe ihn getroffen obwohl er es nicht wollte....Er versuchte nett zu sein, ein Gespräch zu beginnen. Ich war so verlegen...ich brachte nur ein paar Worte raus und bin dann "geflüchtet"...als hätte ich Angst vor der eigenen Courage...Das habe ich hinterher so bereut...
Er wusste, dass ich ihm "verfallen" war. Ich konnte nicht loslassen...Habe ihm noch mehrmals geschrieben in meiner Verzweiflung.
Es klingt verrückt, aber ich glaube immer noch, dass es DER Mann ist. Irgend etwas hat mich von Anfang an fasziniert und das hat sich nur noch bestätigt mit der Zeit. Es ist der Mann meiner Träume.
Vielleicht war es die Sprachlosigkeit, keiner hat sich richtig getraut?...aber wovor hatte er Angst? Das Frage ich mich heute...Er ist ein gestandener Mann steht mitten im Leben, hat Kariere gemacht einen tollen Job...
Oder war ich ihm nicht einmal eine Affäre wert?
Oder vierlleicht wusste er, dass er mich im richtigen Leben verletzten, enttäuschen würde (noch mehr als er es virtuell ja schon getan hatte).
Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass es auch das war, was ihn an mir faszinierte, meine Verletztlichkeit, das Zarte...
Dazu kommt noch eine anderes, vielleicht nicht unwesentliches Detail: ich leb(t)e in eine Beziehung, was er wusste. UND: er erhielt e-mails von meinem eifersüchtigen Freund! (was er mir schrieb). Ich war damals sehr entsetzt und verzweifelt und wütend...
Vielleicht lag es ja auch daran, dass er letztendlich so distanziert blieb und sich nicht einlassen konnte??
Fragen über Fragen...
Jetzt sitze ich da und hänge traurig dieser Geschichte nach... Und diesem Mann, den ich nie "wirklich" kennenlernen durfte. Es bleibt immernoch nach so langer Zeit etwas "offen", es verheilt einfach nicht...(obwohl ich ihm, um mich selbst zu heilen, einen ziemlich selbstsicheren "Abschiedsbrief" geschrieben habe, um abzuschließen, ihn für mich zu "löschen".)
Das ist natürlich reiner Selbstbetrug. Ein hilfloser Versuch, sich vom Liebskummer zu befreien...
Ich kann ihn nicht vergessen...
Vielleicht kann mir jemand sagen, wie "wahnsinnig" es ist, sich an einen Mann zu "klammern", der die eigenen Gefühle nicht erwidern kann, oder will...