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Gast
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Hallo miteinander,
ich habe eine Frage dazu, wie ihr bei eurer Studienwahl entschieden habt, entscheiden werdet oder entscheiden würdet. Es gibt die klassische Ausgangslage, ob man für Interesse oder den sicheren Arbeitsplatz studieren will. Ich denke, für mich ist der Fall soweit klar, dass ich nie nur für einen Job BWL studieren würde oder derartiges, Interesse geht vor.
Als ich zu studieren begonnen habe, habe ich dementsprechend auch einfach so gewählt, worauf ich Lust hatte (auch wenn es ein langer Entscheidungsweg war, das herauszufinden - bin jetzt wie so viele bei den Geisteswissenschaftler). Und was ich mir nie groß überlegt hatte - alle sagten immer, man soll nach Neigung studieren - wird langsam schon ein konkreterer Gedanke: Ich habe keinen Plan, was ich damit irgendwann mal machen könnte. Lehrer ist keine Option, Journalismus wohl aufgrund einer riesigen Konkurrenz etwas risikoreich, sich darauf zu verlassen. Und dazu bin ich eigentlich auch weniger der Bürogummi. 😉
Im Nebenfach studiere ich zwar nichts, was konkret auf einen Beruf abzielt, aber ich habe doch eher das Gefühl, damit einmal erfüllenderen Job zu bekommen. Also scheint mir ein Wechsel von Haupt- und Nebenfach eine Überlegung wert. Ich rechne damit, dass dies ohne Verlängerung des Studiums für das Frühlingssemester problemlos möglich wäre.
Mit dem Nebeneffekt natürlich, dass ich in gewisser Hinsicht wieder bei Null beginnen würde - ich kenne da nämlich keine Menschenseele (alle die ich flüchtig kenne, sind auch nur Nebenfächler), während ich jetzt ganz gut integriert bin.
Was hätte für euch mehr Gewicht? Ein Studium, dass total faszinierend ist, man von Freunden umgeben ist, aber man nicht weiß, ob man nicht doch als Taxifahrer endet, oder ein Studium, dass etwas weniger spannend ist (aber immer noch ziemlich weit oben 🙂 ), aber dafür ein Berufsfeld eröffnet, in dem man eher glücklich wird? Mit dem Effekt, dass es wohl nicht ganz so einfach würde, mich noch irgendwie zu integrieren? Ich bin zwar nicht wahnsinnig schüchtern oder so, aber irgendwie ist so ein Start bei Null doch immer wieder seltsam, vor allem wenn sich eigentlich alle Gruppen schon gebildet haben und man als Neuling dazukommt, habe da mal vor Jahren in der Schulzeit ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht, vielleicht bin ich auch daher noch ein bisschen traumatisiert - ich rechne schon damit, dass Studenten etwas einfühlsamer sind. 😛
Aber trotzdem ist das Freunde-feinden ein Faktor, der mir momentan nicht aus dem Kopf will.
Bin froh über jede Inspiration, und danke euch bereits jetzt für Antworten. 🙂
ich habe eine Frage dazu, wie ihr bei eurer Studienwahl entschieden habt, entscheiden werdet oder entscheiden würdet. Es gibt die klassische Ausgangslage, ob man für Interesse oder den sicheren Arbeitsplatz studieren will. Ich denke, für mich ist der Fall soweit klar, dass ich nie nur für einen Job BWL studieren würde oder derartiges, Interesse geht vor.
Als ich zu studieren begonnen habe, habe ich dementsprechend auch einfach so gewählt, worauf ich Lust hatte (auch wenn es ein langer Entscheidungsweg war, das herauszufinden - bin jetzt wie so viele bei den Geisteswissenschaftler). Und was ich mir nie groß überlegt hatte - alle sagten immer, man soll nach Neigung studieren - wird langsam schon ein konkreterer Gedanke: Ich habe keinen Plan, was ich damit irgendwann mal machen könnte. Lehrer ist keine Option, Journalismus wohl aufgrund einer riesigen Konkurrenz etwas risikoreich, sich darauf zu verlassen. Und dazu bin ich eigentlich auch weniger der Bürogummi. 😉
Im Nebenfach studiere ich zwar nichts, was konkret auf einen Beruf abzielt, aber ich habe doch eher das Gefühl, damit einmal erfüllenderen Job zu bekommen. Also scheint mir ein Wechsel von Haupt- und Nebenfach eine Überlegung wert. Ich rechne damit, dass dies ohne Verlängerung des Studiums für das Frühlingssemester problemlos möglich wäre.
Mit dem Nebeneffekt natürlich, dass ich in gewisser Hinsicht wieder bei Null beginnen würde - ich kenne da nämlich keine Menschenseele (alle die ich flüchtig kenne, sind auch nur Nebenfächler), während ich jetzt ganz gut integriert bin.
Was hätte für euch mehr Gewicht? Ein Studium, dass total faszinierend ist, man von Freunden umgeben ist, aber man nicht weiß, ob man nicht doch als Taxifahrer endet, oder ein Studium, dass etwas weniger spannend ist (aber immer noch ziemlich weit oben 🙂 ), aber dafür ein Berufsfeld eröffnet, in dem man eher glücklich wird? Mit dem Effekt, dass es wohl nicht ganz so einfach würde, mich noch irgendwie zu integrieren? Ich bin zwar nicht wahnsinnig schüchtern oder so, aber irgendwie ist so ein Start bei Null doch immer wieder seltsam, vor allem wenn sich eigentlich alle Gruppen schon gebildet haben und man als Neuling dazukommt, habe da mal vor Jahren in der Schulzeit ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht, vielleicht bin ich auch daher noch ein bisschen traumatisiert - ich rechne schon damit, dass Studenten etwas einfühlsamer sind. 😛
Aber trotzdem ist das Freunde-feinden ein Faktor, der mir momentan nicht aus dem Kopf will.
Bin froh über jede Inspiration, und danke euch bereits jetzt für Antworten. 🙂