Gorbatschow
Neues Mitglied
Hallo!
Ich befinde mich in einer für mich etwas ungewohnten Situation. Ich bin sehr gut in Smalltalk und kann mit ziemlich allen Menschen gut reden (einige Bekannte sagen sogar, ich sei charismatisch und eloquent). An sich also ein sehr sozialer Mensch, aber wenn es um Liebesdinge geht, bin ich eine echte Flasche, hatte noch nie eine Beziehung, habe mich stattdessen in Arbeit, Studium und Sport gestürzt. Deswegen schreibe ich jetzt hier.
Also, an meiner Universität gibt es eine Frau (ungefähr mein Alter), mit der ich zwei Seminare besuche. Wir kennen uns aber auch über eine sehr gute gemeinsame Freundin. Um es kurz zu machen, sie gefällt mir richtig gut (etwas, das ich von mir so eigentlich nicht kenne, es ist das erste Mal, dass ich mich tatsächlich so intensiv zu jemandem hingezogen fühle). Ich würde ihr gerne sagen, dass sie mir gefällt, aber ich bin nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist.
Anfangs ist mir aufgefallen, dass sie grundsätzlich meine Nähe sucht und sich im Seminar zu mir setzt. Sie dreht ein bisschen (manchmal auch sehr offensichtlich) ihren Körper in meine Richtung. Ich habe sie schon öfters „ertappt“, wie sich mich intensiv angeschaut hat, und gelächelt hat, als ich ihren Blick erwidert habe. Beim Sprechen hat sie mich auch immer wieder berührt, wobei sie das inzwischen nicht mehr so oft macht, da sie wohl gemerkt hat, dass ich das nicht gewöhnt bin.
Ok, wir haben uns auch schon zweimal alleine getroffen. Einmal wollten wir ein Referat von ihr vorbereiten, denn wir behandeln ähnliche Themen (aber eigentlich hat es keinen Sinn gemacht, da die Themen ähnlich, aber nicht identisch sind, aber sie wollte sich trotzdem treffen). Wir haben deshalb nicht viel über das Referat gesprochen, sondern über anderes, z.B. die Dozenten, dass z.B. einer sehr nett und hilfsbereit ist, aber immer abblockt, wenn man ihm etwas näher kommt (wir sind ein kleines Institut, an dem sich alle kennen und auch die Distanz Student-Dozent nicht sooo groß ist). Das andere Mal haben wir uns nach ihrer Präsentation getroffen. Vorher war sie sehr nervös gewesen und ich habe ihr Mut gemacht. Auf ihre Bitte hin habe ich auch intensiv mit dem Dozenten diskutiert, damit er nicht so viele Fragen stellen kann (obwohl ich normalerweise fast gar nichts im Seminar sage und den Dozenten quatschen lasse). Danach haben wir eben einen Kaffee getrunken, nett gesprochen und sie hat mir zum Beispiel erzählt, dass sie am Wochenende umzieht. Auf meine Frage, ob sie alleine wohne, meinte sie ja und es ist oft langweilig und traurig alleine, z.B. wenn sie für sich alleine kocht („Wenn ich für mich alleine koche, das macht irgendwie keinen Sinn“)
So, schöner Roman geworden, kurz könnte ich sagen:
Was würdet ihr sagen? Sollte ich ihr sagen, dass sie mir (als Frau) gefällt? Oder riskiere ich, als Trottel dazustehen (was an einem so kleinen Institut wohl die Hölle wäre), weil sie nur an einer Freundschaft interessiert ist.
Danke euch schon mal für Meinungen!
Ich befinde mich in einer für mich etwas ungewohnten Situation. Ich bin sehr gut in Smalltalk und kann mit ziemlich allen Menschen gut reden (einige Bekannte sagen sogar, ich sei charismatisch und eloquent). An sich also ein sehr sozialer Mensch, aber wenn es um Liebesdinge geht, bin ich eine echte Flasche, hatte noch nie eine Beziehung, habe mich stattdessen in Arbeit, Studium und Sport gestürzt. Deswegen schreibe ich jetzt hier.
Also, an meiner Universität gibt es eine Frau (ungefähr mein Alter), mit der ich zwei Seminare besuche. Wir kennen uns aber auch über eine sehr gute gemeinsame Freundin. Um es kurz zu machen, sie gefällt mir richtig gut (etwas, das ich von mir so eigentlich nicht kenne, es ist das erste Mal, dass ich mich tatsächlich so intensiv zu jemandem hingezogen fühle). Ich würde ihr gerne sagen, dass sie mir gefällt, aber ich bin nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist.
Anfangs ist mir aufgefallen, dass sie grundsätzlich meine Nähe sucht und sich im Seminar zu mir setzt. Sie dreht ein bisschen (manchmal auch sehr offensichtlich) ihren Körper in meine Richtung. Ich habe sie schon öfters „ertappt“, wie sich mich intensiv angeschaut hat, und gelächelt hat, als ich ihren Blick erwidert habe. Beim Sprechen hat sie mich auch immer wieder berührt, wobei sie das inzwischen nicht mehr so oft macht, da sie wohl gemerkt hat, dass ich das nicht gewöhnt bin.
Ok, wir haben uns auch schon zweimal alleine getroffen. Einmal wollten wir ein Referat von ihr vorbereiten, denn wir behandeln ähnliche Themen (aber eigentlich hat es keinen Sinn gemacht, da die Themen ähnlich, aber nicht identisch sind, aber sie wollte sich trotzdem treffen). Wir haben deshalb nicht viel über das Referat gesprochen, sondern über anderes, z.B. die Dozenten, dass z.B. einer sehr nett und hilfsbereit ist, aber immer abblockt, wenn man ihm etwas näher kommt (wir sind ein kleines Institut, an dem sich alle kennen und auch die Distanz Student-Dozent nicht sooo groß ist). Das andere Mal haben wir uns nach ihrer Präsentation getroffen. Vorher war sie sehr nervös gewesen und ich habe ihr Mut gemacht. Auf ihre Bitte hin habe ich auch intensiv mit dem Dozenten diskutiert, damit er nicht so viele Fragen stellen kann (obwohl ich normalerweise fast gar nichts im Seminar sage und den Dozenten quatschen lasse). Danach haben wir eben einen Kaffee getrunken, nett gesprochen und sie hat mir zum Beispiel erzählt, dass sie am Wochenende umzieht. Auf meine Frage, ob sie alleine wohne, meinte sie ja und es ist oft langweilig und traurig alleine, z.B. wenn sie für sich alleine kocht („Wenn ich für mich alleine koche, das macht irgendwie keinen Sinn“)
So, schöner Roman geworden, kurz könnte ich sagen:
- körpersprachlich scheint es mir, dass sie schon ein gewisses Interesse hat
- ich bin zu 95% sicher, dass sie Single ist (nur ein Ring am rechten Ringfinger „stört“ mich ein bisschen, aber vielleicht ist das auch nur ein normaler Ring ohne Bedeutung)
- die anderen Studenten (manchmal sogar die Dozenten) schauen uns beide ein bisschen komisch an, ungefähr „Ist da was zwischen ihnen?“ (vielleicht interpretiere ich auch zu viel)
- wir haben gemeinsame Interessen, ich spreche sogar ihre „exotische“ Muttersprache und mag ihr Land und die Kultur
Was würdet ihr sagen? Sollte ich ihr sagen, dass sie mir (als Frau) gefällt? Oder riskiere ich, als Trottel dazustehen (was an einem so kleinen Institut wohl die Hölle wäre), weil sie nur an einer Freundschaft interessiert ist.
Danke euch schon mal für Meinungen!