B
Beata
Gast
Etwas erschreckend stelle ich fest, dass mir Internet mehr Gesprächsstoff bietet als der normale reale Alltag mit familie, Bekannten verwandten. Bei den meisten kennst du schon ihre meinungen, Vorurteile, Reaktionen und Lieblingsthemen. Ausserdem sehen bei uns viele rabenschwarz in die welt, mosern über alles rum, sind nicht für unkonventionelle Sachen zu haben, es wird ständig über fehlendes geld gejammert, irgendwie fade, öde und langweilig. manchmal flüchte ich regelrecht ins Netz, oder ich wünschte mir einen total neuen Freundeskreis, ich merke, dass ich wenig selbst den Kontakt suche, werde oft angerufen, dann bin ich verärgert, weil die zeit nicht passt. Meine Mutter moserte selbst schon über Bekannte herum, aber meinte immer so ergeben "man braucht doch wen", sonst ist man ja allein - aber wenn mich best. Eigenschaften stören, oder mich ihre Alltagswelt null und nichtig interessiert? Beginnen wollte ich meinen "Neuanfang" mit einem Hobby, was ich immer schonmal machen wollte, kann es aber momentan aus gesundheitlichen Gründen vergessen bis nächstes Jahr. Neben dem Spassfaktor des Hobbys selbst hoffe ich dort mal interessantere Leute kennenzulernen. Es erschreckt mich, dass man so irgendwie langhinlebt, ohne Höhen und Tiefen. sicher es geht vielen so denke ich. Vielleicht kann wer meine Denkweise nachvollziehen.