G
Gelöscht 131517
Gast
Hallo 🌷
vor ein paar Jahren hatte ich einen Autounfall und fühle mich seitdem innerlich wie zerrissen oder wie zwei.
Da ist ein Ich vor dem Unfall und ein Ich - jetzt.
Beide sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Früher war ich zielorientiert, wusste was ich beruflich machen möchte, wie meine Zukunft aussehen sollte.
Ich war lebenslustig, hatte viele Freunde und Bekannte. Hatte keine Probleme mich mitzuteilen oder auf Menschen zuzugehen.
Dass sich nach dem Unfall einige Dinge grundlegend geändert haben ist klar. Es betrifft meine berufliche Laufbahn, wie auch das Zielorientierte, aber auch der Umgang mit anderen Menschen.
Freunde haben sich zurückgezogen und ja ich weiß auch, wer sich zurückzieht war vorher auch kein echter Freund.
Trotzdem schmerzt es, wenn man gesagt bekommt, dass es jetzt nicht mehr passt, weil man sich verändert hat oder der Freund mitteilt, dass er einen so nicht mehr lieben kann. (ich bin langsamer geworden)
Äußerlich hat sich bei mir auch nichts verändert. Nur das Innen.
Ich sehe die Dinge nun anders. Ich kann viele Dinge nicht so in Worte fassen. Vieles ist so abstrakt.
Nach dem Koma hat sich einfach so viel verändert.
Ich fühle mich bewusster, ernähre mich nun anders. Denke über ganz andere Dinge nach. Schreibe viel und hab die Kunst für mich entdeckt. Menschen sind mir oft einfach zu viel. Ihre Oberflächlichkeiten nerven mich und dann nerve ich mich selbst, weil ich selbst auch mal so war und es vieles leichter gemacht hat.
Ich kann da aber nicht mehr andocken.
Eine innere Zerrissenheit macht sich breit und ich gehe in den Modus "Beobachterin" über und vergesse dabei mich selbst.
Dass es mich gibt, nun eben anders. Ich verliere mich darin und schalte alle Gefühle aus. Ein getrennt sein von allem was "draußen" ist und auch von mir selbst.
Es ist wie ein Nichts.
So vieles ist weggebrochen.
Das Alte kann ich nicht mehr sein und das Neue ist mir noch immer fremd und ich kann es nicht annehmen, weil mir das Alte fehlt.
Ich weiß nicht was ich mir letztlich hier erhoffe, aber ich musste mich einfach mal mitteilen.
Danke fürs lesen.
Silva
vor ein paar Jahren hatte ich einen Autounfall und fühle mich seitdem innerlich wie zerrissen oder wie zwei.
Da ist ein Ich vor dem Unfall und ein Ich - jetzt.
Beide sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Früher war ich zielorientiert, wusste was ich beruflich machen möchte, wie meine Zukunft aussehen sollte.
Ich war lebenslustig, hatte viele Freunde und Bekannte. Hatte keine Probleme mich mitzuteilen oder auf Menschen zuzugehen.
Dass sich nach dem Unfall einige Dinge grundlegend geändert haben ist klar. Es betrifft meine berufliche Laufbahn, wie auch das Zielorientierte, aber auch der Umgang mit anderen Menschen.
Freunde haben sich zurückgezogen und ja ich weiß auch, wer sich zurückzieht war vorher auch kein echter Freund.
Trotzdem schmerzt es, wenn man gesagt bekommt, dass es jetzt nicht mehr passt, weil man sich verändert hat oder der Freund mitteilt, dass er einen so nicht mehr lieben kann. (ich bin langsamer geworden)
Äußerlich hat sich bei mir auch nichts verändert. Nur das Innen.
Ich sehe die Dinge nun anders. Ich kann viele Dinge nicht so in Worte fassen. Vieles ist so abstrakt.
Nach dem Koma hat sich einfach so viel verändert.
Ich fühle mich bewusster, ernähre mich nun anders. Denke über ganz andere Dinge nach. Schreibe viel und hab die Kunst für mich entdeckt. Menschen sind mir oft einfach zu viel. Ihre Oberflächlichkeiten nerven mich und dann nerve ich mich selbst, weil ich selbst auch mal so war und es vieles leichter gemacht hat.
Ich kann da aber nicht mehr andocken.
Eine innere Zerrissenheit macht sich breit und ich gehe in den Modus "Beobachterin" über und vergesse dabei mich selbst.
Dass es mich gibt, nun eben anders. Ich verliere mich darin und schalte alle Gefühle aus. Ein getrennt sein von allem was "draußen" ist und auch von mir selbst.
Es ist wie ein Nichts.
So vieles ist weggebrochen.
Das Alte kann ich nicht mehr sein und das Neue ist mir noch immer fremd und ich kann es nicht annehmen, weil mir das Alte fehlt.
Ich weiß nicht was ich mir letztlich hier erhoffe, aber ich musste mich einfach mal mitteilen.
Danke fürs lesen.
Silva