Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Indianische Gedichte

  • Starter*in Starter*in Lilli1958
  • Datum Start Datum Start
Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel. Meine Glieder sind die Bäume. Ich bin der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur....
Hopi Indianer
 
"Ich bin kampfesmüde.
Unsere Häuptlinge sind tot.
Es ist kalt, und wir haben keine Decken.
Die kleinen Kinder erfrieren.
Manche meiner Leute sind in die Berge geflohen und haben keine Decken und nichts zu essen.
Niemand weiß, wo sie sind, vielleicht erfrieren sie.
Ich brauche Zeit, um nach meinen Kindern zu sehen und zu wissen, wie viele ich von ihnen wiederfinde.
Möglicherweise werde ich sie unter den Toten finden.
Hört mich an, weiße Häuptlinge:
Mein Herz ist krank und betrübt.
Vom augenblicklichen Stand der Sonne an gelobe ich,
"ich kämpfe niemals wieder."


[SIZE=-2](Chief Joseph, zugeschickt von B. S.)[/SIZE]
 
Die Seele macht uns zu Menschen

Der einzige Wert eines Menschen ist seine Seele. Deshalb wurde ihr ewiges Leben gegeben, entweder im Land des Himmels oder in der Unterwelt.
Die Seele ist die mächtigste Kraft des Menschen; es ist die Seele, die uns zu Menschen macht, doch wie ihr das gelingt, wissen wir nicht. Unser Fleisch und Blut, unser Körper, ist nichts als eine Hülle unserer Lebenskraft.

Ikinilik
Utkuhikjaling-Eskimo
 
[FONT=Arial, Helvetia, sans-serif]Wir lieben Euch mehr, als Ihr uns liebt, denn wir behandeln
einen Gefangenen wie unsere eigenen Kinder.




Diese Behauptung sagte ein Delawaren-Häuptling gegenüber den
Engländern im Jahre 1758. Und sie enthält viel wahres.
[/FONT]
 
Etwas Grundsätzliches unterscheidet indianisches Denken und indianische Lebenshaltung von unserem Denken und unserer Einstellung zum Leben. Während für uns der Mensch der "Herr der Schöpfung" ist - berechtigt, die Natur zu unterwerfen und dienstbar zu machen-, fühlt sich der Indianer als Teil der Erde. Für ihn lebt die ganze Schöpfung, sei es nun Erde, Wasser, Stein, Pflanze, Tier oder Mensch. Deshalb ist das Verhältnis des Indianers zur übrigen Schöpfung von einem Respekt bestimmt, den wir nicht besitzen. Wir können vergangenes Unrecht nicht wiedergutmachen. Aber erst heute, da unsere Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Geschöpfen sich gegen uns zu wenden beginnt und die vergewaltigte und ausgebeutete Natur uns selber zu zerstören droht, können wir den Schmerz und die Verzweiflung der indianischen Völker begreifen, die zusehen mussten, wie all das, was ihnen heilig war, ihre Mutter Erde mit den vielfältigen Lebensformen, ebensowenig geachtet wurde wie sie selber. Wir können zumindest auf das hören, was uns die Indianer Nordamerikas zu sagen haben, und wir werden darin manche Werte finden, die uns verlorengegangen sind und die wir erst wieder suchen müssen.

Käthe Recheis, Weisheit der Indianer
 
Sei nicht bekümmert. Schicksalsschläge werden auch die Klügsten und Besten der Menschheit ereilen. der Tod wir jeden treffen und immer unerwartet."

[SIZE=-2](Big Elk[/SIZE]
 
[FONT=Arial, Helvetia, sans-serif]Wie sie eifern, um ein freies Volk zu versklaven,
und es Religion nennen, überschreitet meine Vorstellungskraft.




William Apess, Pequot, 1836.
[/FONT]
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben