Burbacher
Aktives Mitglied
Tobias,
hab Dank für deine Reaktion. Ich sag`s nochmal: Flüchtlinge sind nicht und generell bessere Menschen, weil sie eine Flucht hinter sich haben. Und nicht alle sind dankbar, dann wären sie Heilige. Nur: Etwas Besonderes ist das nicht. Ich erinnere mich der 60iger Jahre und auch späterer Zeiten, als Flüchtlinge aus dem Osten, den ehemaligen deutschen Ostgebieten, zu uns kamen. Auch unter ihnen gab es durchaus Zeitgenossen, die nicht nur für sich sorgten, sondern die auch eine gewisse Gier zeigten.
Das ist nicht zuletzt auch menschlich. Ich selbst habe ebenfalls mit einem jungen Pakistani, der hier in unserer Kirchengemeinde auftauchte, nicht gerade sympathische Erfahrungen gemacht. Regelmäßig besuchte er mich, ich paukte mit ihm unsere Sprache, fuhr mit ihm zur Anhörung beim Bundesamt. Immer wieder mal lud ich auch mal zum Essen ein.
Irgendwann sah ich ihn nicht mehr, fragte nach und erfuhr zu meiner Überraschung, dass er inzwischen als Asylant anerkannt war, eine kleine Wohnung gefunden hatte und sich in einer Eingliederungsmaßnahme befand. Das erinnerte mich dann wiederum auch an ehemalige Schülerinnen und Schüler, für die ich mich besonders ins Zeug gelegt hatte und die später dann kaum einen Gruß für mich übrig hatten, wenn ich sie dann traf. Auch das gab es.
Menschen sind so, wie sie sind. Es ist schön, wenn man für ein Engagement, eine ehrenamtliche Tätigkeit ein Feedback bekommt, nur erwarten darf man das dann nicht. Dann würde ich es lieber lassen.
Schlussendlich: Ich gebe mir mit dem, was ich gerade mache, ja auch selbst eine Aufgabe, einen Sinn. Dabei kann ich meine Fähigkeiten, meine fachliche Professionalität einsetzen. Beides passt gut zusammen.
Ein Engel bin ich deshalb nicht, sondern jemand, der eine Aufgabe gefunden hat.
Dank für dein Feedback.
Burbacher
hab Dank für deine Reaktion. Ich sag`s nochmal: Flüchtlinge sind nicht und generell bessere Menschen, weil sie eine Flucht hinter sich haben. Und nicht alle sind dankbar, dann wären sie Heilige. Nur: Etwas Besonderes ist das nicht. Ich erinnere mich der 60iger Jahre und auch späterer Zeiten, als Flüchtlinge aus dem Osten, den ehemaligen deutschen Ostgebieten, zu uns kamen. Auch unter ihnen gab es durchaus Zeitgenossen, die nicht nur für sich sorgten, sondern die auch eine gewisse Gier zeigten.
Das ist nicht zuletzt auch menschlich. Ich selbst habe ebenfalls mit einem jungen Pakistani, der hier in unserer Kirchengemeinde auftauchte, nicht gerade sympathische Erfahrungen gemacht. Regelmäßig besuchte er mich, ich paukte mit ihm unsere Sprache, fuhr mit ihm zur Anhörung beim Bundesamt. Immer wieder mal lud ich auch mal zum Essen ein.
Irgendwann sah ich ihn nicht mehr, fragte nach und erfuhr zu meiner Überraschung, dass er inzwischen als Asylant anerkannt war, eine kleine Wohnung gefunden hatte und sich in einer Eingliederungsmaßnahme befand. Das erinnerte mich dann wiederum auch an ehemalige Schülerinnen und Schüler, für die ich mich besonders ins Zeug gelegt hatte und die später dann kaum einen Gruß für mich übrig hatten, wenn ich sie dann traf. Auch das gab es.
Menschen sind so, wie sie sind. Es ist schön, wenn man für ein Engagement, eine ehrenamtliche Tätigkeit ein Feedback bekommt, nur erwarten darf man das dann nicht. Dann würde ich es lieber lassen.
Schlussendlich: Ich gebe mir mit dem, was ich gerade mache, ja auch selbst eine Aufgabe, einen Sinn. Dabei kann ich meine Fähigkeiten, meine fachliche Professionalität einsetzen. Beides passt gut zusammen.
Ein Engel bin ich deshalb nicht, sondern jemand, der eine Aufgabe gefunden hat.
Dank für dein Feedback.
Burbacher