Ja klar, am Ende geht es wie immer nur um das Wohlbefinden der Frau. Wie immer in diesem Scheiß Leben.
Man, ich kann es langsam echt nicht mehr hören. Am Ende geht es immer nur um die Frau.
Eine gynozentrische Gesellschaft haben wir hier.
Diese Schlussfolgerung ist Quatsch, da sich das Problem an Angebot und Nachfrage orientiert. Hätten wir einen Frauenüberschuss würde man den Frauen raten, sich "Manneswunschgemäß" zu verhalten.
Sonst: ein Geschlechtsüberschuss ist immer problematisch, EGAL wodurch er entsteht. In Indien und China gibt es dieses Problem auch (dort ist es ein quasi hausgemachtes). In Indien wirkt sich dieses Problem durch massive sexuelle Gewalt gegen Frauen aus (zumindest denke ich, dass es damit zusammenhängt).
Ich habe ebenfalls zwei Söhne, mache mir aber keine Sorgen, dass sie mal keine Frau finden könnten. Ich finde den Beginn der Diskussion hier unglücklich, da es in die Richtung Flüchtlingsbashing geht. Vielleicht sollten wir die Frage allgemeiner diskutieren: was passiert / kann passieren mit einer Gesellschaft, in der es einen Geschlechtsüberschuss gibt?
Zusatz: Niemand hat das RECHT auf einen Partner, auf Nähe und Geborgenheit und Liebe. Den Wunsch haben aber fast alle. Ist das so schwer nachzuvollziehen? Und ist es so schwer zu verstehen, dass Menschen, die sich eine Bindung und Nähe wünschen und das über Jahre nicht finden, verzweifeln? Dass sie verbittern? Müsste man nicht eher fragen, wie man denen helfen kann, die damit wirklich unglücklich sind? Gibt es überhaupt Hilfe in diesem Bereich? Könnte ein stabiles und liebevolles Umfeld das auffangen? Sollten wir die Frage der körperlichen Treue überdenken? Etc.pp. Das sind Fragen, die bei diesem Thema diskussionwürdig sind und nicht die Frage, ob Frauen auf glutäugige Südländer abfahren.