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Gast
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Nicht Er hat die Blutuntersuchung initiiert, sondern es gibt Leitlinien auf der Station, nach denen vorgegangen wird.
Übrigens delegiert der Chefarzt nur.
Ich arbeite selbst in einer Klinik. Ich bin Studienkoordinatorin. Wenn ein Patient kommt trage ich die für die kl. Studie die gewünschten Laborwerte ein. Das macht garantiert nicht der Chefarzt. Die anderen Standards machen die Assistenzärzte. Täglich erfolgt, jedenfalls bei uns, eine Gespräch zwischen dem leitenden Arzt/Chefarzt und den Assistenzärzten statt. Ist irgendetwas, z.b. Fieber oder so, dann wird nach Rücksprache des leitenden Arztes noch weitere Diagnostiken besprochen. Das kann z.b. ein weiterer Laborwert sein.
Welchen Laborwert wurde denn bestimmt? Dann könnte ich Dir viell. etwas dazu sagen.
Aber das mal ein Assistenzarzt so aus - ich will sie sehen - ein Laborwert bestimmt, sorry, kann ich in der Praxis nicht bestätigen. Das grenzt ja schon an Körperverletzung, Blut abnehmen obgleich kein Anlass besteht.
Ich kann Dir nur sagen, wie es bei uns abläuft. Er ist "nur" Assistenzarzt und soviel Macht, daß er irgendwas in Eigenregie machen kann, hat er nun nicht. Es laufen Besprechungen ab.
Wie gesagt, die meisten männlichen Ärzte, nicht Ärztinnen, sind liiert oder gehen fremd. Ich habe schon gedacht, daß das bei der Einstellung so gewollt ist - nicht das Fremdgehen, sondern eben, daß liierte Ärzte eingestellt werden.
Ruf an und frage nach einem Date. Ich bin sicher, Du wirst Dich anschließend in Grund und Boden schämen andererseits hast Du den Mann dann aus dem Kopf und bist befreit.
Liebe Grüße
Kolya
Ich habe mich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt..
Nun, bei mir wurde eine Peritonsillitis diagnostiziert.
Weil das verschriebene Antibiotikum nicht bei gleichzeitiger Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber angewendet werden durfte, bat ich ihn, einen EBV-Test zu veranlassen.
Er willigte ein, zog auch niemanden zu Rate.
Eine Woche später musste ich eben zur Kontrolle (also gestern) den Rest habe ich erläutert. Mag sein , dass ich in seine Aussage, er habe schon nachgeschaut, zu viel interpretiert habe. Mich hat es nur extrem gewundert- schließlich gibt es genug zu tun..
Summa summarum erscheint dir eine Überinterpretation seines Verhaltens meinerseits wohl wahrscheinlicher?
Ja, die Angst vor einer Blamage und seinem möglichen Gedanken nach dem Motto „hat sie denn nichts besseres zu tun als mich zu stalken?“ ist enorm. Vllt ist meine Absicht lächerlich...
Im Ergebnis vermeinte ich Zeichen von „mehr-als Sympathie“ erkannt zu haben..