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in Arbeitskollegin verliebt

Walter_S

Mitglied
Hallo,

ich habe mich schon vor Monaten Hals über Kopf in eine Arbeitskollegin verliebt und ihr das gebeichtet ... und einen Korb bekommen. Das Problem ist, dass ich meine Gefühle einfach nicht in den Griff bekomme, weil ich sie so häufig sehe. Meine Arbeit leidet immer mehr darunter, ich bin überhaupt nicht mehr leistungsfähig.
Bislang bin ich immer so hilfsbereit gewesen, wie es nur irgendwie geht. Ich müsste das nichts machen. Es geht dabei nicht um meine Projekte und der Chef weiß nichts davon. Die Hilfe nimmt sie gerne an. Aber das führt dazu, dass ich regelmäßig mit ihr lange und auch total nette Gespräche über Dinge neben der Arbeit führe. Und auch deswegen bleiben meine Gefühle für sie dieselben, glaube ich.
Euphorisiert von den netten Gesprächen und der wirklich total entspannten Stimmung dabei, habe ich sie gefragt, ob wir nicht mal was unternehmen wollen.
Die Antwort war, dass sie weiter nur auf der Arbeit Kontakt haben möchte. Das frustriert mich und ich komme mir ausgenutzt vor. Ich habe das Gefühl, dass sie immer nur nett und interessiert war, wenn es darum ging, ihr bei ihren Sachen zu helfen.
Ist es normal, dass man wie sie sehr viele Dinge aus dem Leben erzählt und sich auch sehr interessiert zeigt, obwohl man am anderen aber gar nicht interessiert ist? Ich meine, das wäre doch Berechnung pur. Ich selbst bin so nicht. Es würde mich anwidern, zu Leuten nur freundlich zu sein, wenn ich etwas möchte oder brauche.

Ich habe wahnsinnige Sorge davor, dass das immer so weiter geht, wenn ich nichts ändere. Lange kann ich das nicht mehr durchziehen mit so wenig Leistung, dann sitze ich auf der Straße.

Ein Ausweg wäre es, ihr offen zu sagen, dass der Kontakt stark reduziert werden muss, damit es mir besser geht. Ich käme mir deswegen sehr schlecht vor, aber irgendwann muss ich die Reißleine ziehen, denke ich. Wäre das zu krass? Was meint ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie hat dir eine klare Ansage gemacht. Die wirst du akzeptieren müssen.Warum nutzt sie deine Hilfe aus, du drängst sie ihr doch auf.
Sie interessiert sich für dich als Kollegen und da beredet man auch mal private Dinge ohne gleich mehr reinzuinterpretieren. Ich würde mal mehr auf Distanz gehen, sonst geht es ewig so weiter,dass du dir Hoffnungen machst.Wenn sich dich darauf anspricht, kannst du ihr immer noch sagen, weshalb du dich zurückziehst.
 
Mir ging es mal so, dass ein Kollege sehr in mich verliebt war. Ich sagte ihm, dass ich ihn mag, weil das stimmte. Aber ich mir niemals eine Beziehung mit ihm vorstellen könnte. Da wir uns jeden Tag sahen, war die Situation für uns beide schwer: Für mich, weil ich ihn "leiden" sah, für ihn weil jede meiner Freundlichkeiten Hoffnung für ihn bedeutete. Es war egal was ich tat. Wenn ich lächelte um ihm Mut zu machen, dachte er ich flirte, wenn ich ernst blieb und distanziert, brachte es ihn aus der Fassung. Ich konnte nicht gewinnen und er auch nicht.

Die Auflösung war dass wir redeten. Ich sagte ihm eines Tages wie unerträglich die Situation für mich ist und ich eigentlich nur noch eine Lösung darin sähe, wenn einer von uns ginge. Da niemand von uns seinen Job verlieren wollte, vereinbarten wir, dass wir bei jedem Missverständnis sofort ehrlich kommunizieren würden.

Heute ist er glücklich verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Ich war die erste die wusste, dass er Papa wird.

Das einzige was euch helfen wird ist zu reden. Ansonsten muss sich einer aus der Abteilung versetzen lassen oder einen neuen Job suchen. Wohl oder übel.
 
Warum nutzt sie deine Hilfe aus, du drängst sie ihr doch auf.
Nein, ich dränge ihr meine Hilfe nicht auf. Sie kommt auf mich zu, wenn sie Hilfe braucht.

Ich würde mal mehr auf Distanz gehen, sonst geht es ewig so weiter,dass du dir Hoffnungen machst.Wenn sich dich darauf anspricht, kannst du ihr immer noch sagen, weshalb du dich zurückziehst.
Ok, ich denke, diesen Schritt muss ich gehen. Vielleicht ist es gut, wenn ich ihr das ganz offen stecke.
 
Es würde mich anwidern, zu Leuten nur freundlich zu sein, wenn ich etwas möchte oder brauche.

Machst du nicht irgendwie das gleiche mit ihr? Du machst viel für sie, weil du sie willst. Du erwartest doch was.


Sie kommt auf mich zu, wenn sie Hilfe braucht.

Das ist ja nicht verwerflich. Zu mir kommen am Tag auch 5-10 Kollegen, weiblich wie männlich. Ich bin halt gut und weiss viel 😎 und ich erwarte auch nicht, dass die Kolleginnen mir deshalb die Hose aufknöpfen.
 
Sorry, mit der Hilfestellung hab ich falsch verstanden.

Es ist sehr edel von dir ihr zu helfen, aber übertreibe deine Hilfsbereitschaft nicht und lehne Hilfe auch mal ab.
 
Ich konnte nicht gewinnen und er auch nicht.
das trifft auch bei mir den Nagel auf dem Kopf...

Das einzige was euch helfen wird ist zu reden. Ansonsten muss sich einer aus der Abteilung versetzen lassen oder einen neuen Job suchen. Wohl oder übel.
die einzige Möglichkeit der Kommunikation besteht leider im Schreiben von Emails. Für offene Gespräche oder Telefonate ist sie nicht zu haben, was ich nicht verstehe, weil ich denke, genau wie du sagst, dass man hiermit am ehesten was erreichen kann.
 
Zu mir kommen am Tag auch 5-10 Kollegen, weiblich wie männlich. Ich bin halt gut und weiss viel 😎 und ich erwarte auch nicht, dass die Kolleginnen mir deshalb die Hose aufknöpfen.
aber sind die auch nur 5 Minuten vorher und nachher freundlich zu dir? im Nachhinein kommt mir die Freundlichkeit einfach so geheuchelt vor.
 
das trifft auch bei mir den Nagel auf dem Kopf...


die einzige Möglichkeit der Kommunikation besteht leider im Schreiben von Emails. Für offene Gespräche oder Telefonate ist sie nicht zu haben, was ich nicht verstehe, weil ich denke, genau wie du sagst, dass man hiermit am ehesten was erreichen kann.

Emails auf Arbeit, das ist sehr gefährlich. Du solltest darauf achten, falls sie sich irgendwann von dir und deinen Gefühlen bedrängt fühlt, sie diese emails gegen dich verwenden kann.


Also liegt der Hauptschwerpunkt wohl darin, dass du an dir arbeitest. Dich mit der Tatsache auseinandersetzt, dass sie keine romantischen Gefühle für dich hegt. Wenn du das nicht schaffst, wird das bald zu einer Obsession, die krankafte Ausmaße annehmen kann. Und dann steht unter anderem dein Arbeitsplatz wohl wirklich auf dem Spiel.
 

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