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Immer wieder Hürden

  • Starter*in Starter*in ChristophJens
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C

ChristophJens

Gast
hi , wir waren heute mit Justin robin (2 1/2 jahre und schwerstbehindert )
auf dem edeka familienfest ,soweit so gut ..doch direkt an der kasse wollte sie erst eintrittsgeld für einen 2 jährigen nehmen (nachdem das geklärt war !denn kinder bis 5 jahren sind frei ) wollten sie dem begleiter ans geld LoL (also wir haben für justin einen behinderten ausweis mit 100%,ebenso mit ständiger begleitung) und laut gesetz sind begleiter notwendig und somit kostenfrei .
Ok auch dieses Problem konnten wir nach kurzer zeit meistern .
Dann sind wir mit justin im Rehabuggy durch den park .Doch immer wieder bleiben Menschen stehen und schauen ihn an als ob der einen roten oder grünen Punkt auf der stirn hat ,aber anstatt das mal jemand fragt wieso und weshalb ,es wird gestarrt ,sich umgedreht und hinterhergeguggt.
also ob wir nicht so schon genug um die ohren haben, nimmt dann aber komischer Weise niemand rücksicht.<Soviel zum familienTag > alle wollen günstig was kaufen ,sehen und gesehen werden ,dann aber noch möglichst nur EIGENSINNIG.
www.fruehchen-foerderung.de

noch unerwartet
sehr zerbrechlich
noch nicht ganz fertig
nackt und ungeschützt
viel zu klein
getrennt von mutter und vater
ein kämpfer fürs leben
ein ganz besonderer mensch
 
Oje, du klingst ziemlich verzweifelt. Ich habe auch mal in einen Kinderheim, wo behinderte Kinder waren und in einer Phychatrie gearbeitet, wo Erwachsene Leute geisig behindert waren. Ich kann es nachvollziehen, wie es in dir aussieht. Ich ziehe immer wieder den Hut, wie Eltern sowas meistern. Aber ich denke, das euer Kind, es euch mit ganz viel Liebe danken wird.
Ich habe es jedenfalls so erlebt. Wenn ich die Möglichkeit bekäme, in so einer Einrichtung arbeiten zu dürfen, würde ich den Job aus vollen herzen machen. Denn niemand zeigt einen soviel Dankbarkeit , wie ein geistig bzw. körperlich behindertes Kind. Alles Gute für euch
Smallmum
 
So ist das Leben und so sind die Menschen und die Kultur auch oft nur die Fortsetzung der Natur mit anderen Mitteln. Der Mensch ist nun mal ein neugieriges Glotze-Tier und jeder pröttelt so in seinen eigenen Gedanken und Interessen herum.
Wichtig für euch und euer Kind: immer wieder gegen die Ausgrenzung kämpfen, auch mal von sich aus auf die Leute, die neugierig gucken zugehen.
Und dem Kind viel Liebe und eine gute Förderung z.B. anthroposophisch-ganzheitlich oder ähnliches geben. Kontakt zu Eltern mit gleichen Problemen und ebenfalls behinderten Kindern aufnehmen und Erfahrungen austauschen etc.Aber auch den Kontakt zu anderen Familien mit unbehinderten Kindern pflegen. Das Gespräch suchen, aufklären, das entlastet die eigene Situation und man durchbricht die Hürden der oft zunächst bestehenden Voreingenommenheiten.

Gruß
Tyra
 
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