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Immer wieder das Gleiche

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Lieber Thommy,

danke, das trifft es wahrscheinlich schon recht gut. Ich habe da eigentlich schon dran gearbeitet, am Helfersyndrom und der übertriebenen Empathie. Auch Grenzen sind ein Thema bei mir...

Ja, wenn das mal so einfach wäre, alles ganz langsam angehen. Das habe ich ja versucht. Ach Mensch. Das macht mich fertig, weil ich das echt versucht habe, aber einfach wieder nicht geschafft und nun sitze ich hier traurig und ratlos auf dem Scherbenhaufen.

Vielen Dank!
Grüße Kiwi
Liebe Kiwi,

deine Gefühle sind wirklich sehr ambivalent. Wenn Du den Charakter deines frisch getrennten Lebensgefährten als so schwierig rezipierst, und Dir Deine Grenzen tatsächlich bewusst machst, dann solltest Du die gescheiterte Beziehung eben gerade nicht als Scherbenhaufen, sondern als Befreiung betrachten.

Wenn übertriebene Empathie ein Problem für Dich ist, dann solltest Du Dich zu aller erst von dem Gedanken lösen Menschen retten zu wollen. Sorge für Dein eigenes Glück und das Glück Deiner Kinder, damit Problembeziehungen nicht wirklich mal zu einem Muster Deiner Biographie werden.
 
Guten morgen,

danke für eure Antworten!
Klar, habe ich mich eher kurz gefasst und nicht alle Kreise aufgeschrieben, die wir gedreht haben.

Der Vater meiner Kids hat mich emotional missbraucht und mit verschiedenen Taktiken subtil fertig gemacht. Psychoterror. Als ich das endlich verstanden habe, habe ich n Realitätscheck gemacht und meine Flucht vorbereitet. Zu solchen Konstellationen gibt es viele Beiträge hier...

Meinen letzten Freund habe ich nicht verlassen. Er ist in einem Riesendrama gegangen und hat mir wilde Sachen vorgeworfen. Das hab ich gar nicht verstanden. Meine Freundin hat mir mit ihrem Hinweis geholfen, das zu verstehen. Keine Ahnung, ob das alles korrekt ist, aber es ergibt Sinn. Ich hab gedacht, dass wir normal miteinander reden. Wahrscheinlich hätte ich nie genug Liebe und Sicherheit ausstrahlen können. Ich weiß es nicht, er ist gegangen ohne mir eine Chance zu geben.

Ja, kann sein, dass es normal ist, immer wieder seltsame Menschen zu treffen. Das wollte ich so ein bisschen für mich herausfinden. Ich habe viele gute Beiträge hier gelesen, die helfen, den Blickwinkel zu wechseln. Ich will nämlich genau das nicht, immer das Problem beim anderen suchen. Bei mir immer suchen ist aber auch nicht zielführend.

Vielen Dank nochmal und Liebe Grüße
Kiwi
Das hört sich alles nucht gesund an. Geht 's dir und den Kindern denn ansonsten gut?
 
Hallo zusammen,

ich habe bisher fast nur mitgelesen in einigen Fragen, nun will ich doch mal versuchen euren Rat einzuholen.

Kurz zu mir - ich bin 43 Jahre, weiblich, alleinerziehend mit 2 Kindern im Alter von 7 und 10 Jahren. Seit gut 6 Jahren lebe ich mit den Kids alleine.

Die Beziehung zum Vater der Kids endete, da ich meine in ihm einen verdeckten Narzissten zu erkennen oder zumindest starke Züge in diese Richtung. Nach dieser Beziehung war ich lange krank und musste mich selbst und mein Leben neu ordnen.

Als es mir besser ging, hatte ich auch wieder Lust mal zu daten, aber ich wollte keine Beziehung. So kam ich an jmd der (zumindest am Anfang) in einer offenen Beziehung lebte. Das hat sehr lange sehr gut gepasst. Am Ende lebten wir fast wie in einer Beziehung, haben Unternehmungen und Urlaub mit den Kindern gemacht (er hat auch ein Kind). Da das aber kein Fundament hatte und viele Dinge nicht gepasst haben oder ungeklärt blieben, endete diese Sache friedlich und einvernehmlich nach ca. 2,5 Jahren. Auch er hatte starke psychische Probleme, die wir aber nie thematisiert haben.

Ich habe gemerkt, dass ich doch mehr will, also, Verbundenheit, Zusammensein, eine Partnerschaft. Also habe ich angefangen danach zu suchen…

Ein Jahr lang war das so ein typisches daten, wo oft nicht viel rum kommt. Es war aber alles gut für mich.

Dann habe ich jmd getroffen, der sofort unbedingt mit mir fest zusammen sein wollte, was mir zwar schmeichelte, aber etwas schnell ging. Ich habe ihn immer wieder bissl gebremst und wir haben uns kennen gelernt. Er kam gut mit den Kids klar und mir tat es auch gut, dass er an meiner Seite war. Ich habe früh erkannt, dass er sich nicht öffnen kann und schwer über sich und Gefühle und Erwartungen usw. reden kann. Das habe ich mehr oder weniger immer wieder ignoriert und versucht tolerant zu sein und ihm Sicherheit zu geben. Nun ja, es kam, wie es kommen musste - die Beziehung ist nach 2 Jahren zerbrochen. Durch einen Tipp einer Freundin bin ich darauf gekommen, dass das Verhalten meines Ex in die Richtung "stilles Borderline" geht.

Ich will keine Diagnosen stellen, mir hilft das gerade nur, ihn rückblickend doch besser zu verstehen.

In meiner Aufarbeitung dieser Beziehung auch in Bezug auf mich, auf mein Leben, komme ich an den Rand der Verzweiflung.

Ich frage mich wirklich, warum ich ständig an solche Menschen gerate, die innerlich so kaputt sind. An Menschen, die sich gar nicht selbst reflektieren und so auch kaum Raum für Entwicklung haben. Ich frage mich, warum ich das anziehe und es auch nicht schaffe, das besser zu erkennen und mich früher wieder zu entfernen.

Könnt ihr mir helfen, meine eigenen Muster hier herauszukristallisieren und mich für die nächste Begegnung zu stärken? Ich bekomme schon Panik beim Gedanken an ein Treffen mit jmd. Klar, es ist noch zu früh, das ist ok. Wie gesagt, ich versuche gerade meine Anteile an diesen zum scheitern verurteilten Beziehungen zu verstehen.

Vielen Dank fürs Lesen!
LG Kiwi
Nein, können wir nicht, wie auch.
Liegt doch nicht an den Männern die du kennenlernst, sondern an dir.
Das sich niemand der ( deiner Meinung ) nach OK ist, für dich interessiert.
Wirst wohl was ausstrahlen, das nur solche anzieht, das kann niemand aus der ferne ändern.
Was willst du wirklich, außer andre abzuwerten, um eigen Fehler zu vertuschen?
So wird das nix, wie auch.
 
Vielen Dank euch allen! Ich denke, man kann das Leben einfach nicht kontrollieren und muss sich den Situationen stellen, wie sie kommen. Ich bin mir ja bewusst, dass ich das irgendwie anziehe, das war ja das Thema. Im Prinzip ist es wirklich immer das Gleiche - es wird schon seinen Sinn haben. Hier mit Euch finde ich diesen wohl leider nicht! Danke!

Ich werte sicher niemanden ab! Tut mir leid, wenn das hier so angekommen ist. Meinen Kids und mir gehts gut. Das Verhältnis zum Vater ist in Ordnung.

Das Thema kann geschlossen werden! Danke!
 
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