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Auch wenn Telefonnummern hier nicht gestattet sind, hoffe ich, daß die vom weißen Ring hier drinnen bleibt. Diese Nummer ist eine Zentralnummer des Weißen Rings.



01803 - 34 34 34

Die schnelle Verbindung zum WEISSEN RING




Kriminalitätsopfer und Interessierte können telefonisch Informationen zu den Hilfen des WEISSEN RINGS anfordern. Mit diesem zentralen Infotelefon betont der gemeinnützige Verein weiter seine Stärke bei der Information über Hilfsangebote.

Der Telefonanschluss 01803 - 34 34 34 kann aus jedem Ort Deutschlands angewählt werden (0,09 € pro Minute). Diese Telefonnummer des Weißen Rings sollte sich jeder Bürger sofort notieren.

Die eingehenden Anrufe werden von geschulten Mitarbeitern entgegen genommen und unverzüglich weitergeleitet. So kann binnen kurzer Zeit der Kontakt zur nächstgelegenen Außenstelle des Vereins oder einem Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle hergestellt werden.

Betroffene, die direkte Hilfe suchen, finden hier Ansprechpartner des WEISSEN RINGS in ihrer Nähe.
 
ich kann auch nur antworten: klar kannst du was machen wie darkside es bereits schrieb.
Einfach so geschieht nie was...du kannst ne Anzeige machen...und kannst das nicht nur, sondern solltest das unbedingt TUN...ohne ZIP und ZAP!
Außerdem solltest du dringend psychologische Hilfe suchen, denn der posttraumatische Stress kann sehr heftig werden und sogar lebenslang wirken, wenn du nix dagegen tust und v.a auch nix gegen diese lebensgefährliche Grundhaltung tust zu denken du könnstest nichts machen. Von dieser Haltung solltest du DRINGEND schnellstmöglich wegkommen und lernen etwas für deinen Schutz zu TUN....denn tun kannst du ne Menge! Fang damit an, dann kriegst du diese Sache und auch dein weiteres Leben gut in den Griff.
Es ist total wichtig dass du über die Sache redest, redest und nochmal redest, sonst holt dich die Sache immer wieder ein und diesen Teufelskreis kannst du nur durch ein günstigeres Verhalten (= drüber reden, dir Hilfe suchen, beim Psychologen in einer Traumatherapie lernen die Dinge auszuformulieren, was zum Aufbau des Selbstschutzes TUN etc.) durchbrechen. Tust du's nicht bleibst du Opfer und wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder Opfer. Du hast keine Alternative, als dich der Sache, den erlebten VERGEWALTIGUNGEN zu stellen...je eher desto besser für dich.

Und noch ein Tipp zum Thema MACHEN: ne Runde Kampfsport, Selbstverteidigung erlernen!!..ist extrem wichtig für Mädels (oder auch Jungs) mit geringem Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein...du scheinst ein solches zu sein...Anzeichen dafür sind opfertypische Schuld- oder Schamgefühle und auch Mangel an Verteidigungsbewusstsein und total zögerlich-passives Verhalten den Täter direkt anzuzeigen etc.
Solange die Sache nicht geklärt ist solltest du natürlich auch nicht alleine durch einsame Gegenden joggen!

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sternschnuppe,

ich denke Beate hat Dir die wichtigsten Hilfen, die es für Dich gibt genannt. Tyra sprach von Selbstverteidigungskurs, der nicht nur Dein Selbstwertgefühl wieder herstellen soll, sondern Dich vor allem schützen soll. Denn eines haben mich die Gespräche mit Vergewaltigungsopfern gelehrt: V*** sind wie Hunde. Sie riechen die Angst ihrer potentiellen Opfer regelrecht. Sie wissen, dass sie in der Regel jede Menge Zeit haben, da ihre Opfer aus Angst schweigen und nichts unternehmen. Aus Scham heraus, aus mangelndem Selbstwertgefühl, aus der Unsicherheit heraus, wie die Umwelt reagieren wird.

Es tut mir leid, aber um Deiner selbst willen muss ich Dir jetzt sogar Angst machen, denn sie ist begründet. Wie ich bereits sagte: V*** sind wie Hunde und riechen es, wenn eine Frau schon einmal ein Opfer war, denn es drückt sich in der Haltung der Frau aus. Die Kerle haben ein untrügliches Gespür dafür.
AB SOFORT IST NICHT NUR DEIN V*** EINE GEFAHR FÜR DICH, SONDERN JEDER POTENTIELLE V*** RIECHT IN DIR DAS WILLIGE OPFER.

Verzeih bitte, dass ich das so krass hier schreibe. Es soll Dir zeigen, dass Du keine Zeit zu verlieren hast, sondern unbedingt handeln musst, um Dich selbst zu schützen.

1. Weisser Ring
2. Selbstverteidigungskursus

Bei allem, was danach kommt, wird Dir weitergeholfen. Aber diese beiden Schritte solltest DU in die Wege leiten.

Mit diesen beiden Schritten hast Du die Öffentlichkeit noch nicht informiert und brauchst keine Angst vor 10000 Fragen zu haben. Aber Du hast der Gefängnistür, die sich für lebenslänglich hinter Dir schließen will, den ersten Tritt verpasst, dass sie offenbleiben kann und Du ein freier Mensch bleiben kannst.

Jeder Tag, den Du wartest, setzt Dich einer erneuten möglichen Vergewaltigung aus. Und glaube mir, je öfter es Dir passiert desto minimaler wird die Chance, dass Du je wieder aus der Opferrolle herausfindest, denn von mal zu mal wird sich Deine Persönlichkeit verändern, bis nichts mehr davon übrig ist als unsägliches Leid und Elend.

Ich habe mit Betroffenen gesprochen, die nur noch verdrängen konnten, die sich zigmal umbringen wollten, die ihren eigenen Körper nach und nach zerstörten.

Du hast es in der Hand, all dem zu entgehen, wenn Du schnellstmöglich handelst. Du wirst hier im Forum jede Unterstützung finden, die Du brauchst.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut. Nur wer gelernt hat loszulassen, ist wirklich frei!
Lass die Rolle des Vergewaltigungsopfers los und gehe die ersten Schritte Richtung Freiheit für Dein jetziges und zukünftiges Leben.

Wir helfen Dir dabei.
Alles Liebe
Luiserl
 
In der jetzigen Situation von Sternschnuppe denkt man an viele Dinge - bestimmt nicht an Selbstverteidigung oder Psychologen.

Menschliche Unterstützung für die wichtigen Dinge der Zukunft - für ein angstfreies Leben ist das A und O. Da ist jede reele Hilfe - Überlebenshilfe.

Was nützt es einem Opfer vielleicht in 2 Monaten für 45 Minuten mit einem Psychodoc zu reden? -Oder Selbstverteidigungstechniken zu lernen ....... und man keinen Schritt weiter kommt in Bezug auf Anzeige etc.? ......

Alles Step by Step ....

Sternschnuppe, vielleicht meldest Du Dich noch mal?
 
ich fahre da eine etwas strightere Linie als Beate und sage immer: keine halben Sachen und einfach tun was zu tun ist....Bei einer Strafanzeige erhält man direkt von einem Polizeipsychologen Hilfe und wird auch direkt in eine Traumatherapie weitergeleitet, hat zunächst ggf. täglich Sitzungen. Es gibt auch spezielle Traumakliniken in denen man für einige Wochen geballte Ladungen an Therapie für sich nutzen kann. Das nutzt enorm viel. Durchweg alle EX-Opfer die ich aus meiner Zeit in einer Beratungsstelle kenne, auch meine Jugendfreundin, die vergewaltigt wurde, die diesen Weg gingen waren nach ca. 1-2 Jahren völlig beschwerdefrei und hatten keinerlei posttraumatischen Stress oder Zusammenbrüche, wie es sehr oft bei Opfern der Fall ist die lange Zeit verdrängen, nie richtig verarbeiten, oft erneut Opfer werden und somit dem Opferhabitus verhaftet bleiben. Ich stelle an sich schon den Anspruch dass in Hinsicht auf eine Grundhaltung wie: "ich bin klein und schwach und kann eh nix machen" falsch oder anders ausgedrückt: ungünstig und selbstgefährdend ist und mit allen möglichen Mitteln radikal revolutioniert werden muss, wenn man im Leben klar kommen will. Gute Mittel sind halt Verhaltenstherapie und Kampfsport. Aber das ist natürlich, wenn man es richtig macht schon harte Arbeit, die wohl viele scheuen. Man wird dabei mit sich selber konfrontiert und natürlich auf mit traumatischen Erinnerungen auch das hält nicht jeder aus...aber wer das vermeidet, immer nur wegsieht und sich ablenkt, der hat oft wesentliche Nachteile im Leben. Man muss sich da halt entscheiden, was man sich wert ist, ob man sich einige Mühen wert ist und ob man bereit ist den Mut aufzubringen sich den Dingen des Lebens zu stellen, auch wenn diese nicht immer angenehm sind.

In einer Gewaltopferberatungsstelle wie z.B dem Weissen Ring erhält man auch direkt psychologische und praktische Unterstützung und Hilfe und die finde ich schon sehr wichtig, auch zur Unterstützung bei einer Anzeige und v.a. zum Erlernen einer an die Situation angepassten Grundhaltung. Das ist menschliche Hilfe...die man nicht oder zumindest nur stark eingeschränkt übers Netz bekommen kann, undan sich nur face to face. Wichtig ist dabei natürlich der Aspekt dass alle Hilfe immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein und bleiben sollte. Sonst kommt es zu schrägen Abhängigkeitskisten.

Es stimmt step by step ist wichtig...aber der erste Schritt sollte möglichst rasch erfolgen..je länger man aufschiebt, desto schwieriger wird es oft.

Grundsätzlich ist für EX-Gewaltopfer auch das Erlernen von Selbstverteidigung total wichtig..für die Grundeinstellung..weg von der Opferstarre hin zu aktivem Gegenwehrverhalten. Kampfsport ist grad nach einem Gewalttrauma Gold bei der Verarbeitung wert und bringt viel Selbstbewusstsein oft enorme Entwicklungsschübe mit sich. Was Keinem schaden kann und meiner Ansicht nach für Mehrfachopfer überlebensnotwendig ist. Es geht ja v.a. um die Nachhaltigkeit einer Verhaltensänderung und meiner Ansicht nach ist ein ganzheitlicher Ansatz (Schulung von Körper und Geist) immer gut, hilft allgemein überall im Leben um sich durchzusetzen und auchmal die Sahneseiten des Lebens zu erleben.

Ich würde in dubio pro securitatem..also im Zweifel auf Nummer Sicher diese Sache mit den Mehrfachvergewaltigungen niemals unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen. Hier ist ein krasses Gewaltverbrechen geschehen, es herrscht Krieg zwischen Aggressor und Opfer und der nächste Schritt sollte auf jeden Fall vom Opfer ausgehen um den Aggressor, der im vorliegenden Fall mehrfach angegriffen hat EINDEUTIG und ein für alle Male in die Schranken zu verweisen. Zaghaftes Vermeideverhalten ist hier total selbstgefährdend...denn wer weiss was im Täter vorgeht?? Der denkt sich ggf beim nächsten Mal dass es besser ist das Opfer für immer zum Schweigen zu bringen, und dann?
Manchmal muss man im Leben dann über seinen Schatten springen und einfach die Flucht nach vorne wagen..wenn das Haus brennt hilft auch nicht dahocken und das Beste hoffen und nur ein Tröpfken Wasser auf die Flammen plätschern lassen. Bei einer ungeahndeten Vergewaltigung brennt die Seele, es gibt einen Straftatbestand dessen Meldung wichtig ist um Mistmaden aus der Gesellschaft (zumindest kurzfristig....immer noch besser als gar nicht!) zu eliminieren und es besteht weiter ja wie sich das anhörte Gefahr eines weiteren Zugriffs durch den Täter, da der noch frei rumläuft, und der nach der zweiten ungeahndeten und unangezeigten Vergewaltigung bereits mit dem Einverständnis des Opfers zum nächsten Mal rechnet. Ohne Bestrafung und klare Grenzen macht der so weiter wie bisher...dem macht so ein Machtspielchen und die Jagd Spass und dem kommen schweigende Opfer sehr gelegen.
Da sollte das Verhalten des Opfers schon eindeutig sein, indem es nicht schweigt und CONTRA gibt und das möglichst direkt und zeitnah nach der Tat. Einen anderen Weg gibt es im Grunde nicht, jedenfalls nicht wenn man normal weiterleben möchte...die Alternative wäre es ständig ängstlich und geduckt durchs Leben zu kriechen, ständig die Leute um sich herum zu belügen, anderen was vorzumachen und irgendwann an seinen Ängsten zugrunde zu gehen. So etwas versaut auf Dauer den Charakter und die Lebensqualität, macht einen nebenher noch krank und erneut Opfertumanfällig und muss an sich nicht sein.

Ganz wichtig für das gute Gelingen einer Strafanzeige ist es am besten professionelle HIlfe einer Gewaltopferberatungsstelle und auch eines spezialisierten Anwalts hinzuzuziehen..damit schart man auch sone Art Schutzleute um sich herum, die auf der Seite des Opfers stehen und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Und auch wichtig für den aktuellen Selbstschutz: nicht alleine durch einsame Gegenden joggen, oder wenn dann nur mit Hand und direkt auf Kamera und Notruf schalten, und ne Gasladung losschicken, wenn der Typ nochmals auftaucht und übergriffig wird.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für Eure lieben Antworten, ich habe sie mir genau durchgelesen.
Zu dem Thema Selbstverteidigung, ich habe jahrelang Judo gemacht und dies auch erfolgreich Aber das nützt mir in der Situation dann nichts mehr, ich bin wie gelehmt und kann garnichts mehr machen 🙁🙁
Wie ist das eigentlich mit dem Weißen Ring, gibt es dort Beratungsstellen in jeder größeren Stadt oder geht das auch per E-mail ?
Ja ich weiß, das mit dem Joggen ist sehr gefährlich, doch wenn man fast jedes Wochenende einen Lauf, Marathon bzw. Triathlon hat, ist das doof wenn man eine Laufpause einlegt, was ich auch zuerst versucht habe, aber dann kann ich wieder alles nach einander aufbauen um wieder auf die Ebene zu kommen..... Und durch den Sport, kann ich mich ablenken vergessen das was war........
Ich könnte, wenn ich nicht in so einer Situation wäre, jeden Mann egal wie groß/dick auf die Matte werfen, aber in solch einer Situation geht dann garnichts mehr 🙁

Nochmals vielen Dank für Eure Antworten 🙂
 
google mal ein wenig und erkundige dich wo die nächsten Beratungsstellen des Weissen Rings überall sitzen.

Wichtig für dich ist, dich NICHT zu sehr abzulenken und halt NICHT zu vergessen was geschah, sonst gerätst du erneut in Gefahr!
Nicht wegrennen vor den Problemen!

Ich war früher auch Langfläuferin, habe Triathlon und Distanzreiten, Ride & Tie etc. gemacht...habe aber so gut wie immer im Rudel mit Freunden trainiert...macht ohnehin mehr Spass und motiviert mehr..grad beim Langlauf hilft es oft sich zwischendurch bei ner Steilhangkrise bei KM 30 oder so mal ein wenig "ziehen" zu lassen...

Und du solltest trainieren die "Karnickelstarre" bei Angriff wegzukriegen....ich rate daher nochmals zur Therapie um zu gucken warum du in Gefahrensituationen so blockiert bist und wie du die Handlungsblockade nachhaltig abbauen kannst. Das Erstarren in Gefahrensituationen ist an sich entwicklungsbiologisch bei Menschen Kleinkindverhalten. Als erwachsene Frau sollte man sowas abgelegt haben.

Es mag jetzt provokativ klingen..aber an sich kann du meiner Ansicht nur mit genügend Kampfgeist auch ne richtig erfolgreiche Sportlerin sein! Und zwar einem universellen Kampfgeist, der nicht vor Problemen davonrennt, sondern auf sie zurennt und sie angeht, direkt und offensiv. Jemand mit Biss, der Angreifern/Aggressoren in den Hintern beisst...im übertragenen oder nicht übertragenem Sinne.
Auch beim Sport geht es wie im Leben um gewinnen oder verlieren...derzeit hast du ggü dem V*** noch verloren, was du ändern solltest! Ist wichtig fürs Selbstwertgefühl, für das Selbstbewusstsein und ohne ausreichendes Selbstbewusstsein ist man sowohl im Leben als auch im Sport nur "zweite Garde".

Als trainierte Judoka könntest du nicht nur jeden Gegner auf die Matte werfen, sondern kannst es! Aber irgendeine Blockade verhindert das derzeit noch...ändere das! Schnell, bevor du erneut Opfer wirst....beim Sport oder am Arbeitsplatz oder sonstwo...dazu hält das Leben generell sehr viele Situationen parat!

Viel Erfolg in deinem weiteren Leben und ich drücke dir feste die DAumen, dass du aufhörst mit der Weglauferei und fängst an richtig zur Hochform aufzulaufen! Meiner Meinung nach bremst dich zu viel Angst, ein unverarbeitetes Trauma zu sehr aus und kann dich früher oder später zu Fall bringen, ich würde frühzeitig was dagegen tun.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Um ALLES durchzustehen, benötigt ein Mensch Erholungspausen. VERGESSEN kann man nie - man kann aber LERNEN mit der Vergangenheit umzugehen. Kein Mensch kann jedoch unentwegt lernen, jeder benötigt Pausen Tyra. Eine ständige Verdrängung wäre ohne Zweifel schädlich, aber Sternschnuppe setzt sich mit ihrer Situation auseinander (sonst würde sie hier nicht schreiben) und das ist der Anfang.
 
Pausen zur rechten Zeit sind o.k. und wichtig aber Pausen im Krieg können tödlich oder zumindest selbstgefährdend sein. Bei erfolgter Straftat herrscht sowas wie Krieg...solange der Täter ungefaßt und unbestraft herumläuft. Manchmal wird es schwieriger statt leichter, wenn man zum falschen Zeitpunkt zu lange Pause macht und notwendig zu erledigende Dinge zu lange aufschiebt.

Selbstredend ist jeder Mensch anders getaktet und einige Menschen brauchen ihre Zeit bevor sie aus den Puschen kommen und handeln. Ich kenne jedoch viele Menschen aus der Beratungsstelle, die erst aufgeschoben haben und sich durch die Bank weg im Nachhinein nachhaltig schimmelig geärgert haben nicht eher gehandelt und somit sich und anderen ne Menge erspart zu haben. Das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis, wenn man nach Gewaltdelikten verzögert reagiert...und damit macht man es sich dann nochmals unnötig schwerer, als es sein muss.

Es stimmt, der erste Schritt ist gemacht, aber sehr viele denken das reicht dann...tut es nicht..es heißt ja step by step...und wichtig finde ich bei einer Auseinandersetzung, die ja jetzt begonnen hat direkt professionelle Hilfe zu haben, damit man da ein wenig aufgefangen und auch in Hinsicht auf die richtige Art der Verarbeitung angeleitet wird, was ein Forum oder Internet nicht leisten kann.

Ich persönlich finde schon, dass man auch sowas wie ne allgemeine Verantwortung hat. Da läuft ein V*** frei herum und welche Opfer erwischt der noch, wenn keine Anzeige mit Personenbeschreibung gemacht wird? Ich persönlich hätte keine Ruhe und Lust auf Päusken, wenn solche Dinge ungeklärt blieben. Mag sein dass einigen diese Linie zu hart ist, aber so ist auch das Leben..wenn man den Härten und dem oft schnell ablaufendem Takt des Lebens mit zu großer Lahmarschigkeit begegnet straft man sich oft dadurch nur selber (oder ggf. auch andere).

Tyra
 
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