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Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

Wauwau10

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
Vielleicht gibt es Arbeitgeber/ Chefs unter euch, die mir Ihre Sicht / Einschätzung schildern können?
Ich habe vor einigen Monaten den Job gewechselt. Die Trennung vom alten Unternehmen lief sehr schlecht, da mein Vorgesetzter im Urlaub war und ich nicht persönlich mit ihm sprechen konnte. Leider war man so getroffen, dass es bittere Anschuldigungen gab ich würde das mit Absicht machen, um der Firma zu schaden und hätte das Vertrauen missbraucht. Sicherlich war das nicht nett aber ehrlich gesagt wollte ich meine Nachricht damals einfach nur so schnell wie möglich kommunizieren damit eben kein Engpass entsteht und alles organisiert werden kann. Es gab dann große Auseinandersetzungen wegen des Zeugnisses, da man mir Fehlverhalten unterstellt hat und wichtige Funktionen meiner Tätigkeit einfach weggelassen hat (2 Seiten Untermehmensbeschreibung, halbe Seite zu mir) Ich habe nun über Ecken erfahren, dass man sehr schlecht über mich spricht und wohl auch Kommentare gegenüber meinem neuen Chef hat verlauten lassen (kleine Branche) und behauptet ich hätte einen Scherbenhaufen hinterlassen. Nach Änderung des Zeugnisses hieß es nämlich man werde auf mündliche Nachfrage die Wahrheit nämlich, dass ich einfach gekündigt habe und alle im Stich gelassen habe über mich erzählen.
Mir ist bewusst, dass ich hier direkt wenig tun kann. Wenn es deren Ansicht ist, dann ist das halt so. Mich würde aber interessieren welchen Glauben evtl zukünftige AGs solchen Aussagen meine Ansicht nach "verschmähten Ex-AGs" schenken?
 
Ich kenne nicht besonders viele neue AG, die sich beim alten AG erkundigen.

Ebendarum, weil man sich denken kann, dass der alte AG vermutlich nicht glücklich ist über den Fortgang des AN und daher eine objektive Aussage schlecht zu bekommen ist.
 
Zum Einen: Solche Absprachen über dich unter dm Radar, am Telefon usw. sind verboten. Wenn du da irgendwas mitbekommst kannst du den alten Laden anzeigen.

Dann: Du hast eine Kündigungsfrist, die ist vertraglich, behelfsweise gesetzlich geregelt. Wenn ich als Chef diese zu klein setze, oder länger Urlaub mache, als so ne allgemeine Kündigungsfrist von 4 Wochen, dann muss ich eben damit leben. Frist eingehalten = Du bist im Recht.

Die andere Sache ist, wie sich dein ehemaliger Arbeitgeber fühlt/was er denkt. Seine Meinung darf er ja haben. Aber sowas als Vorwurf durch die Branche zu posaunen geht gar nicht. Damit würde ich mir im Zweifelsfall sogar strafbar machen.

Im Zeugnis darf natürlich nichts falsches stehen und es darf dich nicht benachteiligen. Lass das Zeugnis juristisch begutachten, manchmal ist dieser Zeugnis-Sprech schwer zu verstehen. Zur Not klagst du halt.
 
Hallo,
Hier nochmal der TE. Die Formulierung im Arbeitszeugnis wurde durch einen Rechtsanwalt als unzulässig bestätigt und letztendlich auch durch den Ex-AG berichtigt. Mein Zeugnis ist nun soweit ok, jedoch weiß ich nicht welche rechtlichen Möglichkeiten man hat gegen irgendwelche Nachreden hinter dem Rücken vorzugehen? Beweisen kann ich es halt nur mit Zeugen, fraglich wer sich da bereit erklärt....
Mein aktueller Chef hat mich noch nicht darauf angesprochen, ist halt nur etwas bösartig, wenn man einen Ex-Mitarbeiter vor dem neuen Chef runtermacht und Partner der neuen Firma sich erkundigen, ob man der von Firma xy wäre, der gewechselt ist (so passiert, weil man anscheinend nix Besseres zu tun hat).
 

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