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Im Haushalt eines Flutopfers...

Raphaela

Mitglied
Ihr lieben, es ist jetzt fast 3 Monate her. Allerdings haben wir immer noch kein Kellerabteil und jede Menge Zeug in der Bude. Für uns und notfallmässig untergebrachte Angehörige, die nichts lagern können.

Ich habe im eigenen Haushalt den Überblick verloren. Weiss zb nicht, wo mein schwarzer Rucksack ist, welche Lebensmittel als erstes weg müssen, wo bestimmte Schuhe sind, wohin ich die Tüte mit den Wäscheklammern geräumt habe...

Wie kriege ich das alles wieder in den Griff?
 

flower55

Aktives Mitglied
Hallo,
Ordnungsstrukturen schaffen Abhilfe; jedoch leichter gesagt wie getan.

Evtl. Kisten umpacken und deren Inhalt auf der Kiste aufschreiben.

alles Liebe
flower55
 
G

Gelöscht 120235

Gast
Hallo,
Ausnahmesituationen sind manchmal vergleichbar wie eine Demenz- Erkrankung, zumindest, was die Merkfähigkeit angeht! Wenn eine bestehende Ordnungsstruktur durcheinander gerät und man selber ein organisierter Typ ist, dann bricht ein ganzes System zusammen.
Hier hilft wirklich nur, und @flower55 hat es ja schon beschrieben, eine konsequente Buchführung über alle einzelnen Handlungen. Insbesondere darüber, wo jetzt bestimmte Gegenstände abgelegt worden sind.
Ich gebe zu, das ist ein enormer Aufwand, aber für all Jene, welche einfach nicht zum "lost and find" geboren sind, eine echte Alternative, bis die althergewohnte Ordnung wieder einziehen kann.
Gruß Odysseus
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Oje, das tut mir leid. Vielleicht hilft es, wenn ihr erstmal alles unsortiert in Kisten packt- dann ist das Zeug erstmal weg und eure Wohnung etwas übersichtlicher. Und dann könnt ihr euch nach und nach die einzelnen Kisten vornehmen und durchsoritieren. Dann habt ihr immer nur einen kleinen Haufen Sachen, anstatt eines riesen Berges.
Wünsche euch alles gute!
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ihr lieben, es ist jetzt fast 3 Monate her. Allerdings haben wir immer noch kein Kellerabteil und jede Menge Zeug in der Bude. Für uns und notfallmässig untergebrachte Angehörige, die nichts lagern können.

Ich habe im eigenen Haushalt den Überblick verloren. Weiss zb nicht, wo mein schwarzer Rucksack ist, welche Lebensmittel als erstes weg müssen, wo bestimmte Schuhe sind, wohin ich die Tüte mit den Wäscheklammern geräumt habe...

Wie kriege ich das alles wieder in den Griff?
Hm - eigentlich müsstest Du fremde Sachen "verdichten". Ich meine damit, dass Du Kartons besorgst und den Kram da hinein tust. Die Kartons werden dann gestapelt und weg dekoriert, zB mit einem dekorativen Wandtuch.
Auf einer Fläche von nur 1 m² kannst Du so locker 2 Kubikmeter Dinge unterbringen, und das ist echt viel.
Wenn die Leute kommen, denen es gehört und sie etwas suchen, müssen sie die Kartons wieder so zurück stellen. Ich denke, wenn Du kostenlos lagerst, ist das das mindeste was man verlangen kann.

Du suchst aktuell Deinen schwarzen Rucksack. Eigentlich ist das ein Zeichen dafür, dass Du Gewohnheiten hattest, die Du vermisst.
Also könntest Du alles was Du aktuell noch nirgendwo sinnvoll eingeräumt hast und das andere sowieso nach Kriterien sortieren. Waschmittel zu Deo und Zahnpasta, Lebensmittel zusammen, Klamotten nach Unterwäsche, Oberwäsche, Hosen Röcken Mänteln Socken sortiert. Also immer nach der Ordnung: was gehört wozu.
Normalerweise passiert sowas automatisch, wenn man sich im Urlaub in einem Hotel einrichtet; auch da erfindet man sofort eine "Ordnung" und räumt ein.
Ich würde - falls Schränke verloren gingen - mich nicht davor scheuen, Stahlregale an eine Wand zu stellen, und diese ebenfalls weg zu dekorieren. Nämlich dann, wenn später ein Keller zur Verfügung stehen wird, in dem man sie wieder verwenden kann.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Evtl könntest Du auch ein kurzzeitiges zusatzlager anmieten. Es gibt doch so anbieter, die vermieten solche Abteile. Ist zwar nicht sooo billig, aber es geht. Dann gewinnst Du ein bißchen Luft und Zeit zum sortieren.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Eigentlich bleibt dir nichts anderes übrig als in einem Raum in einer Ecke anzufangen.
Karton und Kisten und Schränke öffnen und notieren, was drin ist.
Außerdem können nun ja z. B. Sommerkleidungsstücke in Kartons verräumt werden, die man bis unter die Decke stapeln kann.
Generell Dinge, die derzeit nicht wichtig sind, verpacken und dadurch Platz schaffen für Lebensmittel schaffen.

Ich weiß, das ist eine Menge Arbeit, aber sie erleichtert dir auch wieder vieles.
Wünsche dir die Kraft dazu.
 

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