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"Ihre Unterlagen zu unserer Entlastung zurück"

Wäre es nicht gerade deshalb klug, sich postalisch zu bewerben und damit aus der Masse herauszustechen? Vielleicht noch in einem besonders hübschen Umschlag.

Nein. Das schaut sich kein Mensch an.

Du verursachst Mehraufwand, weil deine Papierunterlagen sowieso eingescannt werden, damit sie per Mail an die betreffenden Chefs weitergeleitet werden oder in der Cloud gespeichert werden können, worauf die Entscheider Zugriff haben.

Es sei denn, du bewirbst dich bei einem Ein-Mann-Betrieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie lange ist denn die gesetzliche Aufbewahrungsfrist bei eingescannten Dokumenten? Gillt die denn auch für die Kopien der Bewerbungsunterlagen?
Und wenn sie gilt, müsste im Schreiben an die Bewerber dann nicht auch gesetzeskonform wenigstens auch darauf ein Hinweis erfolgen?

Also in etwa die Floskel: "Ihre Unterlagen haben wir eingescannt und bewahren die digitalen Kopien gemäß gesetzlicher Aufbewahrungsfrist x Jahre/ bis <Datum> auf.
Die Orginalunterlagen ihrer Bewerbung senden wir Ihnen zu unserer Entlastung zurück."

Oder hätte man hier im "Bürokratenland" als betroffener Bewerber wenigstens eine Chance, dass bei aktivem "Veto" die Kopien der eigenen Bewerbungsunterlagen entweder wieder aus der Firmendatenbank/Cloud rausgenommen werden oder erst gar nicht dort landen?
Beispielsweise durch expliziten Wunsch, schriftlich in der Bewerbung selbst oder durch anschließende erneute Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Unternehmen (telefonisch, persönlich, per Email z.B.)?

Ob das "sinnvoll" wäre aus sowohl Sicht des Unternehmens, als auch des Bewerbers, dass ist eine ganz andere Frage.
 
Oder hätte man hier im "Bürokratenland" als betroffener Bewerber wenigstens eine Chance, dass bei aktivem "Veto" die Kopien der eigenen Bewerbungsunterlagen entweder wieder aus der Firmendatenbank/Cloud rausgenommen werden oder erst gar nicht dort landen?
Beispielsweise durch expliziten Wunsch, schriftlich in der Bewerbung selbst oder durch anschließende erneute Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Unternehmen (telefonisch, persönlich, per Email z.B.)?
Bewerber, die so einen Zinnober aufführen, sind ganz sicher die Traumkandiaten für jede Firma.

Ob das "sinnvoll" wäre aus sowohl Sicht des Unternehmens, als auch des Bewerbers, dass ist eine ganz andere Frage.
Das ist überhaupt keine "andere Frage". Wenn ich mich wo bewerbe, muss ich denen einige persönliche Dinge über mich schreiben, und ganz egal ob die in Datenbanken gespeichert werden oder nicht, wenn sich die für mich interessieren, was ich ja hoffe, und die mich sogar einstellen, was ich auch hoffe, ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass sich mein künftiger Chef noch an das eine oder andere Detail erinnert.
Und???
 
Ich kann den TE schon verstehen irgendwo.
"Ganz oder gar nicht... Entweder sie wollen mich und ich bleibe oder eben nicht. Dann will ich aber auch keine Daten mehr von mir bei ihnen rumliegen haben."

"Lediglich "zu unserer Entlastung zurück..." wäre dann sogar eine Lüge, wenn lediglich die Originale zurück kommen. Deshalb hatte ich gefragt, ob es hier nicht gar eine gesetzliche Verpflichtung geben würde, die die unternehmen dazu zwingt. mit der ganzen Wahrheit rauszurücken weil ja dann auch diese altmodische Floskel im Antwortschreiben eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.
 
Ich kann den TE schon verstehen irgendwo.
"Ganz oder gar nicht... Entweder sie wollen mich und ich bleibe oder eben nicht. Dann will ich aber auch keine Daten mehr von mir bei ihnen rumliegen haben."

"Lediglich "zu unserer Entlastung zurück..." wäre dann sogar eine Lüge, wenn lediglich die Originale zurück kommen. Deshalb hatte ich gefragt, ob es hier nicht gar eine gesetzliche Verpflichtung geben würde, die die unternehmen dazu zwingt. mit der ganzen Wahrheit rauszurücken weil ja dann auch diese altmodische Floskel im Antwortschreiben eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.

Du willst uns also erzählen das ein Unternehmen auch noch Anzahl X an Kopien anfertigt? Lachhaft!
Mir scheint du umd der TE überschätzt die Wichtigleit eurer Person enorm. Bist du in psychologischer Behandlung oder leidest du vielleicht an Verfolgungswahn?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab kein Problem damit. Nur der TE.
Ich mag nur keine "Halbwahrheiten".

Wenn es wirklich so wäre, dass ein Unternehmen (das gillt ja mit Sicherheit auch nicht für alle Unternehmen) z.B. Kopien von Bewerbungsunterlagen, die noch in Papierform eingereicht wurden, dann in digitaler Form dann in ihrer Cloud speichert und dann den Bewerber mit dem Satz "Hiermit senden wir ihnen ihre Unterlagen zu unserer Entlastung zurück." darüber im Unklaren lässt, was denn mit den digitalen Kopien in der Cloud passiert.

Wenn man sich direkt schon "digital" bewirbt, kommt natürlich auch kein Antwortschreiben bzgl. der eingereichten Bewerbungsunterlagen.
Auch dann würde der Bewerber darüber im Unklaren gelassen, was mit den Kopien in der Cloud passiert, wenn das Unternehmen dies denn tut. (In dem Fall ja eher noch wahrscheinlicher, da das einscannen entfallen würde.)


@glimmer_of_hope
Ich glaube, es lohnt sich nicht, dagegen vorzugehen. Unsere heutige Welt ist halt so.
Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit - oder schon dann, bevor es überhaupt losgeht mit dem Job.
 
Ich hab kein Problem damit. Nur der TE.
Ich mag nur keine "Halbwahrheiten".

Wenn es wirklich so wäre, dass ein Unternehmen (das gillt ja mit Sicherheit auch nicht für alle Unternehmen) z.B. Kopien von Bewerbungsunterlagen, die noch in Papierform eingereicht wurden, dann in digitaler Form dann in ihrer Cloud speichert und dann den Bewerber mit dem Satz "Hiermit senden wir ihnen ihre Unterlagen zu unserer Entlastung zurück." darüber im Unklaren lässt, was denn mit den digitalen Kopien in der Cloud passiert.

Wenn man sich direkt schon "digital" bewirbt, kommt natürlich auch kein Antwortschreiben bzgl. der eingereichten Bewerbungsunterlagen.
Auch dann würde der Bewerber darüber im Unklaren gelassen, was mit den Kopien in der Cloud passiert, wenn das Unternehmen dies denn tut. (In dem Fall ja eher noch wahrscheinlicher, da das einscannen entfallen würde.)


@glimmer_of_hope
Ich glaube, es lohnt sich nicht, dagegen vorzugehen. Unsere heutige Welt ist halt so.
Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit - oder schon dann, bevor es überhaupt losgeht mit dem Job.
Es lohnt sich tatsächlich nicht, weil im Grunde keiner sicher weiß , was damit passiert.
Normalerweise wird das Zeugs einfach gelöscht und vernichtet.
 
Es lohnt sich tatsächlich nicht, weil im Grunde keiner sicher weiß , was damit passiert.
Normalerweise wird das Zeugs einfach gelöscht und vernichtet.

Hi kasiopaja. Du hast Doch zuvor geschrieben, Du seist Personaler oder irre ich mich da (falls ja, sorry vorab). Solltest Du dann nicht wissen, was mit Bewerbungen in Eurem Unternehmen passiert?

Die Unternehmen, die ich kenne und auch aus den Erfahrungen meiner immer noch aktiven Berwerbungsphase kann ich sagen, dass bezüglich Papierbewerbungen, diese bei Absagen selbstverständlich zurückgeschickt und nicht vernichtet werden. Die Mappe und ganz besonders das Bewerbungsbild allein waren teuer.
Wurde das (selten) anders gehandhabt, so wurde das in der Anzeige deutlich kommuniziert. (Dann gabs kein Orignialfoto, nur nen Ausdruck). Ob Kopien gemacht worden sind, kann natürlich keiner sagen. Ich wüsste aber auch nicht, warum sich ein Unternehmen damit belasten sollte.

Bei Bewerbungen per Mail / Homepage kommt natürlich nichts zurück. Aber hier sind Regularien einzuhalten, die von den Unternehmen auch in der Regel beachtet werden. Wie damit umgegangen wird, sollte idealerweise in der Datenschutzerklärung beschrieben sein (guter Indikator, dass die entsprechenden Prozesse auch gelebt werden). Bedeutet, dass Bewerbungsunterlagen nach 6 Monaten gelöscht werden, sofern kein Arbeitsverhältnis zustande kommt.
Zudem sollte die Mailadresse / das KOntaktformular so eingerichtet sein, dass dieses nur an die entscheidungserheblichen Stellen weiterleitet und nicht auch der Hausmeister auf diese Zugriff hat, was zur Folge hat, dass es mit dem Löschen kompliziert bis gar nicht mehr möglich ist. Hier liegt tatsächlich manchmal der Hase im Pfeffer.
 

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