Hm, also ehrlich gesagt finde ich es nicht besonders hilfreich dem TE zu sagen: Du musst da jetzt durch, streng Dich an, so easy wie in der Schule wird es nie wieder, später geht der Ernst des Lebens erst richtig los.🙁
In wiefern soll ihm das helfen? Und Berufswahl: Wer weiss mit 15 schon was er werden will?
Wenn man nicht gut in der Schule ist und nur schlechte Noten hat, IST die Schule eine Qual. Es ist eine Qual mit den Lehrern, eine Qual mit den Mitschülern und eine Qual mit den Eltern, die Druck machen, weil die Noten nicht so sind wie sie sein sollen.
Für manche Schüler sind gute Leistungen auch keine Frage von "jetzt reiss Dich mal zusammen", sondern es ist so, dass sie, egal wie sehr sie sich anstrengen, trotzdem keine besseren Noten zaubern können. Es kann auch so sein, dass man als schlechter Schüler irgendwann resigniert weil man das Gefühl hat: Es bringt eh nix, ich schaffe es ja doch nicht. Und in die gleiche Kerbe zu hauen wie die Eltern halte ich auch für kontraproduktiv, ebenso wie den Schulwechsel, solange man nicht weiss was dahinter steckt.
Ich würde dem TE raten mal einen Kinder- und Jugendpsychologen aufzusuchen - ich weiss nicht ob die Schule einen hat, ansonsten im Internet nach einem in der Nähe suchen und anrufen, und einfach mal quatschen, und rausfinden was Sache ist, und dann eine Strategie entwickeln, was man machen kann.
Es gibt viele Möglichkeiten, warum die Schule (oder jegliche Art von Disziplin) starke Abwehrhaltung erzeugt, das muss nicht immer Mobbing sein. Und es ist ein Unterschied, ob man nur "keinen Bock" auf die Schule hat, oder ob man sich richtig dagegen sträubt und ob es einem richtig schlecht dabei geht, hinzumüssen.
Also meandmybrokenheart, das würde ich Dir raten. Es stimmt zwar schon, dass Schulpflicht besteht, aber es steht nirgendwo geschrieben, dass die Schule so ein Alptraum für Dich sein muss. Das kann man ändern. 😉