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Ich will keinen Mann mehr!

ja, mir geht es ähnlich und ich verstehe dich. Ich war noch nie so unglücklich wie in den Zeiten, als ich eine Beziehung hatte. Im Gegensatz dazu hatte ich die schönste Zeit immer mit Männern, mit denen ich nur befreundet bin/war. Ich denke, das hängt mit diesem Druck zusammen, ständig schön, witzig, gut gelaunt, sexuell aufgeschlossen/willig, etc. pp. zu sein, damit dir der Partner nicht wegläuft (kann ich mir auch einbilden, aber ich habe das immer so empfunden).


Ich verstehe genau was du meinst. Diesen Druck, den man sich selber macht, kenne ich auch nur zu gut. War darin leider ziemlich gut.
Durch Arbeit an mir versuchte ich, diesen abzustellen bzw. zu verarbeiten.
Es hat nicht hingehauen.
Alles war stress, schmerz, druck, unverständnis, ablehnung, schweigen .............


Ich will es einfach nicht mehr. Wichtig, nein, ganz wichtig für mich ist im Moment bei mir ankommen, frei zu sein von diesen Qualen.....die ich mir in Beziehungen selber auch mache.

Ja, meine Seele ist krank....krank von Grausamkeiten aus meiner Kindheit, krank von schlimmen Erfahrungen von meinem ersten festen Freund....... . Und geprägt von den Erfahrungen, die danach kamen.... .


Ein Teil von mir weiss ganz genau, das ich mich heilen werde. Mit Zeit, mit Hingabe, und viel Geduld.....und Liebe...... alles ohne Mann. Frei.....
 
Eine Frau, die alle Schokoseiten vereinigt.
Ergoogle es mal.
Männlichkeit in Weiblichkeit.
 
Ohje... was muß dir Schlimmes widerfahren sein :wein: Fühl dich mal gedrückt wenn du magst.

Hast Du dir mal Hilfe gesucht um das zu verarbeiten? Eine gute Freundin mit der du es aufarbeiten kannst, oder einen Therapeuten, oder Eigen"therapie", wie Bildermalen, Schreiben oder so?
 
Wer den Weg in die Hölle kennt, findet auch wieder zurück.🙂

Haste Führerschein dafür bekommen?😀

Es gibt Menschen, die kennen sich in der Hölle aus, und das obwohl sie nie dort waren!
Jeder hat doch so seine eigene Hölle. Meine fing schon an, da war ich 7 Jährchen. Das ging fast 5 Jahre. Macht mich dennoch nicht zum Experten für alle Höllen. Weiter Höllen folgten. Das ist bis heute so geblieben. Fragt sich nur warum. Siehe mein Wohnort. 😉

Seis drum.....

@ Harabana;
Die Frage ist: Wie kann man sich gegen noch mehr wappnen, sich gegen das Böse konditionieren?
Man lernt von Unfall zu Unfall/ von Verbitterung zu Verbitterung. (Hoffe ich zumindest.)
Oft genug sieht man das Licht erst, wenn man ganz unten aufgeschlagen ist. Das heißt... es braucht ALLES sein Zeit. In Deinem Fall, eine Aus-Zeit. Als solches würde ich das auch nur sehen!
Es ist "nur" eine Auszeit, in der Du Dich (ernst) nimmst, Dich findest! Das ist Dein Garant für die Stabilität Deines Alltags, den wir nicht kennen.

Bündelt man seine Wut und Hass konstruktiv in den Alltag hinein, dann ist man erstmal auf der etwas sicheren Seite vor neuen Verletzungen. Auch wenn das gerne mal eine Gradwanderung darstellt. Kann auch schnell zum Bumerang werden. Auch weil alte Verletzungen gerne mal blind machen. Betriebsblind, wenn man so will.
Letztlich ist die Auszeit etwas, dass Freiheit bedeutet. Ein Freiraum den man so vielleicht nicht kennt. Einfach mal weil man sich diese Freiheit nimmt, die einen normalerweise zusteht.
Das hat seine ganz eigenen Tücken und auch viele Trännen.

Eines hab ich aus meiner Auszeit kennengelernt! Mich. Stück für Stück mehr.
Es ist nicht wichtig wie Deine Saiten klingen, sondern das sie erklingen können! Auch die neuen! Dann gibt es auch Zuhörer. 😉 Ganz bestimmt!
Das ist das was ich Dir wünsche, Harabana!

Alle Gute...
abendtau
 
Hallo Harabama, Deinen Entschluss kann ich sehr gut nachvollziehen ich lebe ihn selbst seit 15 Jahren. Ich kann und will keinen Mann mehr in meiner Nähe zulassen. Allein zu sein ist nicht toll. Aber ein Mann war es nie in all der Zeit, was mir fehlt.

Lieben Gruß, kiablue
 
Hallo,

ich habe jetzt für mich beschlossen, dass ich keinen Mann mehr in mein Leben lasse.
Zu viele Enttäuschungen, zuviel Schmerz, kurz geschrieben....viel zuviel von allem Negativen auf Dauer.


Sehr wahrscheinlich ist mein Herz und meine Seele komplett wund und alles in mir sehnt sich nach Ruhe, Ankommen und Geborgenheit.....keine seelischen Schmerzen mehr!

Kann das jemand von euch verstehen, nachempfinden.....oder vielleicht emfindet auch jemand ähnlich wie ich?
Hallo Harabana,

ich habe bisher nicht die radikalen Konsequenzen wie du aus meinen Enttäuschungen gezogen, jedenfalls nicht dauerhaft, aber nachvollziehen kann ich deine Einstellung aufgrund diverser bitterer Erfahrungen, die ich in der Vergangenheit gemacht habe, sehr gut! :blume: Obwohl ich es schade finde; denn gerade die Typen, die dich so enttäuscht haben, sind es am allerwenigsten wert, dass du dich für immer zurückziehst und dir somit jede Chance auf wenigstens ein bisschen künftiges Lebens- und Liebesglück nimmst.
 
Hallo!

Zwar hast du nur wenige Zeilen geschrieben, die aber dafür sehr ausdrucksstark das Gefühl rüberbringen. Bei mir verhält es sich anders. Trotz aller Enttäuschungen ist ein Wille ganz schwach vorhanden. Dieser lässt sich nicht abtöten und vermutlich würde ich das auch nie wollen, da ich mich dann vollkommen unnatürlich fühlen würde.

Ich glaube, mir wird es einfach nicht mehr gelingen mit einem Mann zusammen zu sein. Ich werde immer zur platonischen Freundin. Wenn ich diese Ehre nicht hab, hab ich die Männer, die Interesse bekunden, gar nicht mehr auf dem Plan. Da sie mich ebenso über die platonische Schiene doch als DIE Freundin nach zig Jahren auserkoren haben, sind sie nicht mehr als platonische Freunde für mich.

Ich verfüge auch nicht über die Selbstliebe und Selbstvertrauen ist nur geborgt, strahlt nach außen, wenn ich meine alles äusserlich an mir richtig gemacht zu haben. Tiefergehende an mich adressierte Zuneigung nehme ich kaum wahr. Das ist für mich nicht greifbar, denn meine Prägung erfolgte über Erfolge beim Aussehen. Eine Annahme durch andere geschah nur nach Einhaltung gewisser" Aussehensvorschriften", als ich Teenie war. Zuhause war es emotional auch nicht anders, also weiß ich genau, dass eine andere Einschätzung meiner Person nicht bei mir ankommt. Da ich vor zig Jahren mir einen Partner und eigentlich so ziemlich alles im Leben wünschte, was sich nicht erfüllte, setzte mit der zeit eine emotionale Abstufung ein, aus der ich nicht mehr rauskomme.

Plötzlich hab ich Freunde, hab aber nur bedingt Freude mit ihnen. Ich spüre das Schöne am Lachen nicht mehr. ich lache halt und mache meine Scherzchen aus Gewohnheit, weil ich eben so bin. Ganz tief innen fühle ich mich wie eine Ware...Hat sie Mängel, wird sie aussortiert, gute Ware, guter Gebrauch..und ja, sie hat auch ein Verfallsdatum
 

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