Hallo Lumelly,
es ist bestimmt auch sehr anstrengend, wenn man ein behindertes Kind hat. Diese Anstrengung löst sich leider auch nicht mit den Jahren auf. Weil das Kind unter Umständen - je nach Grad der Behinderung - über Jahre nicht etwas selbstständiger wird.
Ich glaube dir gerne, dass dich das überfordert. Du solltest dir da wirklich auch Unterstützung holen. Die kann man gut gebrauchen bei so einer großen Anstrengung.
Diese Sorge ist schon sehr verständlich. Aber denke bitte auch daran, dass die Liebe, die du deiner Tochter jetzt gibst, deine Tochter für immer erreichen wird 🙂 Auch wenn sie behindert ist, sie spürt das sicher.
Das hört sich an, als denkst du, dass man eine Behinderung eines Kindes verhindern könnte, wenn 'man was richtig macht', oder sie verursacht, indem man etwas 'falsch macht'. Kann man aber leider nicht.
Woher hast du die 'Erkenntnis, dass deine Tochter einen guten Beruf gelernt hätte, einen supertollen Mann mit superhübschem Einfamilienhaus und superhübschen Kindern gehabt hätte?
Ist jetzt sehr übertrieben formuliert, aber Werbung z.B. suggeriert das gerne mal. Obwohl ich ein eher bewusster Mensch bin, ist mir das irgendwann aufgefallen, als meine Kids Brei bekommen haben. Sie hatten eine unerkannte Milchallergie und haben nicht gelacht, wenn sie Brei bekommen haben. Die wollten den nicht. Und ich? Ich dachte, ich mache was falsch. Weil doch... .
Wenn deine Tochter gesund auf die Welt gekommen wäre, weißt du nicht, was mit ihr heute wäre. Du malst dir deine Träume aus. Aber du weißt nicht, ob davon irgendetwas eingetreten wäre.
Hole dir Hilfe. Wo du auch deine Anspannung, Überforderung, Angst, auch was du dir vom Leben gewünscht hast - und was nicht eingetreten ist- formulieren kannst und verstanden wirst.
Ohne dir Vorwürfe zu machen 🙂
Lieben Gruß
Fragende
es ist bestimmt auch sehr anstrengend, wenn man ein behindertes Kind hat. Diese Anstrengung löst sich leider auch nicht mit den Jahren auf. Weil das Kind unter Umständen - je nach Grad der Behinderung - über Jahre nicht etwas selbstständiger wird.
Ich glaube dir gerne, dass dich das überfordert. Du solltest dir da wirklich auch Unterstützung holen. Die kann man gut gebrauchen bei so einer großen Anstrengung.
Jetzt habe ich erfahren, dass meiner Tochter außer einem Schonbetrag von 2600 Euro nichts bleiben wird, wenn wir Eltern sterben! Sie kann nicht mehr zu Ihren geliebten Pferden, sich kein Behindertenfahrrad kaufen, nichts mehr! Es sei denn, man macht ein Behindertentestament und das ist ein irrer Aufwand und verursacht Kosten.....:mad:
Diese Sorge ist schon sehr verständlich. Aber denke bitte auch daran, dass die Liebe, die du deiner Tochter jetzt gibst, deine Tochter für immer erreichen wird 🙂 Auch wenn sie behindert ist, sie spürt das sicher.
Machts besser!
Das hört sich an, als denkst du, dass man eine Behinderung eines Kindes verhindern könnte, wenn 'man was richtig macht', oder sie verursacht, indem man etwas 'falsch macht'. Kann man aber leider nicht.
es ist diese Erkenntnis, dass alle Hoffnungen und Träume, die man für sein Kind hat, das ist in unserem Fall alles hinfällig. Meine Tochter kann nicht machen was ihr Freude macht, nicht heiraten, keinen Beruf ergreifen den sie will, keine Haustiere halten, ach einfach nichts! Sie ist, wenn wir sterben auf andere angewiesen! Als Eltern wünscht man sich doch, das die Kinder ihren Weg machen, der sie glücklich macht
Woher hast du die 'Erkenntnis, dass deine Tochter einen guten Beruf gelernt hätte, einen supertollen Mann mit superhübschem Einfamilienhaus und superhübschen Kindern gehabt hätte?
Ist jetzt sehr übertrieben formuliert, aber Werbung z.B. suggeriert das gerne mal. Obwohl ich ein eher bewusster Mensch bin, ist mir das irgendwann aufgefallen, als meine Kids Brei bekommen haben. Sie hatten eine unerkannte Milchallergie und haben nicht gelacht, wenn sie Brei bekommen haben. Die wollten den nicht. Und ich? Ich dachte, ich mache was falsch. Weil doch... .
Wenn deine Tochter gesund auf die Welt gekommen wäre, weißt du nicht, was mit ihr heute wäre. Du malst dir deine Träume aus. Aber du weißt nicht, ob davon irgendetwas eingetreten wäre.
Hole dir Hilfe. Wo du auch deine Anspannung, Überforderung, Angst, auch was du dir vom Leben gewünscht hast - und was nicht eingetreten ist- formulieren kannst und verstanden wirst.
Ohne dir Vorwürfe zu machen 🙂
Lieben Gruß
Fragende