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Ich will ja nicht stören, aber...

Schwarz...
Ja eine schöne Farbe, die ich gerne zum verstecken nehme.
Der Hintergrund dazu ist sehr sehr unappetitlich und sehr sehr lang, also ich weiß nicht ob ich das erzählen soll...
Aber übersetzte es doch einfach und nim noch ein bisschen Phantasie, ich glaube das braucht man dafür, und dann hast du vielleicht so eine leise Ahnung.
 
Ich muss dazu sehr weit ausholen.
Also erstmal eine reine Übersetzung:
Blacktime= Schwarze Zeit.
Bei mir ist es eine Lebensspanne.
Mal Angefangen mit der Geburt.
Ich bin ein Drilling, und hatte noch am meisten Pech verkürzte Sehnen blablabla, alles gar nicht so schlimm.
Bevor wir jetzt durcheinander geraten gebe ich jetzt mal allen in meiner Familie einen erfunden Namen mit Persönlichkeitsbeschreibung.
Celia ( 15 ) Sie ist meine Schwester. Ziemlich temperamentvoll, man darf sie bloß nicht verärgern, das kann sehr schmerzhaft enden, eine Tratschtante.
Gerry ( 15 ) mein Bruder. Geht seit kurzem Arbeiten, vergöttert Chris, sehr nervtötend, auch ziemlich aufbrausend wenn ihn etwas nicht passt, aber noch bin ich stärker wie er.
Peter ( 18 ) mein Bruder. Hat vor kurzem seinen Job hingesschmissen und ist abgehauen. Zu stark, ziemlich heftige Wutanfälle, wenn ihm etwas nicht passt, ansonsten eher ruhig.
Chris ( 23 ) ist mein Halbbruder. Ist sehr ruhig. Eigentlich ein reiner Knochenhaufen, der 2m groß ist, war früher der stärkste.
Meine Mutter ( 51 ) ziemlich temperamentvoll, schlechte Laune, oder wenn wir uns nicht ganz korrekt verhalten, naja, kann schmerzhaft enden, oder laut.
Mein Stiefvater ( 65 ) sehr nachtragend, lässt sich aber leichter bei Laune halten wie meine Mutter, und nicht so gewalttätig.
Mein Vater ( 58) meine Mutter hat ihm vor 12 Jahren den Laufpass gegeben. Er kam erst sehr spät darüber hinweg. Der totale Kontrolleur, seit sein erstes Kind an Atemstillstand gestorben ist. Wobei die Mutter erst 15 war, wovon ich auch nicht sehr viel halte.
So.
Naja, um ehrlich zu sein kann ich mich nicht so an meine ersten Lebensjahre erinnern...
Erst ab dem neunten Lebensjahr. Und ich wünschte ich könnte es nicht. Jetzt müsst ihr mich entschuldigen, ich gehe gleich wahrscheinlich in so eine Art Trance und kann nicht kontrollieren was ich schreibe.
Die Blacktime fängt an.
Chris hatte ein Computer. Das einzigste technische Gerät im Haus. Logisch waren wir begeistert davon.* Eines Abends, meine Eltern waren auf irgendeiner politischen Sitzung, und meine Geschwister waren bei Freunden übernachten. Ich schaute ihm wieder über die Schulter und sah zu wie er Rennen fuhr. Chris beendete das Spiel. Ich schaute ihn fragend an. „ Lass uns was anderes spielen. " „ Was denn?" „ Komm, ich zeig dir was. " Neugierig kam ich näher. Er holte sein Teil heraus. Ich hatte sowas schon mal an meinen Vater gesehen, und wusste, dass man es zum Wassserlassen benutzte. Angewidert drehte ich mich weg, und wollte gehen. Die Tür war abgeschlossen. Ich drehte mich um, erkannte die Falle. Er grinste. „ Komm doch her." Ich blieb stehen.* „ Kommst du her!" Ich zuckte zusammen und kam auf ihn zu. „ Brav. Setz dich. " Ich setzte mich auf die Bettkante. „ Nimm ihn, und bewege ihn hoch und runter. Schneller! Noch schneller! " Er nahm meine Hand und übernahm für mich das bewegen, viel zu schnell. Mein Handgelenk schmerzte. „ Stopp. " Chris atmete schneller, schwerer als sonst. Seine Körperhaltung war anders. „ Knie dich hin. " Ich befolgte den Befehl. Bloß nicht verärgern, das hatte ich früh gelernt. Nimm ihn den Mund. Ich biss die Zähne zusammen.* Er zwang meinen Kiefer auseinander...
Irgendwann war er auch damit fertig. „ Brav. Leg dich auf das Bett. " Mechanische Bewegungen. Er zog mir meine Hose aus. Dann nahm er seine Finger dorthin. Fing an, unbestimmte Bewegungen zu machen. Mit jeder Bewegung kam ein neuer Schmerz dazu. Das findest du doch schön? Ich biss die Zähne zusammen, um nicht zu schreien. Ich wollte keine Schwäche zeigen. Ein größerer heftigerer Schmerz durchzog mich. Ich verkrampfte mich. Chris hatte damit begonnen, einen Finger in mich zu stecken und wieder heraus zu holen dann wieder rein. Nach einer Weile einen zweiten, und einen dritten. Es war unerträglich. Kurze Pause. Aufatmen. Ich habe gedacht es wäre vorbei. Aber auf einmal war ein Schmerz da, so wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Er hatte sein Teil anstatt seine Finger genommen. Schwarze Pünktchen tauchten in meinem Blickfeld auf. Ich beobachtete sie wollte einfach nur weit weit weg sein.Dachte über den Tod nach.* Wie herrlich er wohl wäre. Irgendwann hörte er auf. Schloß die Tür auf.* Gab mir noch eine Ohrfeige. „ Zu niemanden ein Wort. " Ich nickte stumm wollte weg. Sah die Bastelschere. Erinnerte mich an die Bücher die ich gelesen hatte. Steckte sie ein ging in die Nacht. Schützende Dunkelheit, die mich versteckte. Lief weiter. Bis tief in den Wald. Eine alte Eiche. Ich kauerte gegen sie. Streckte den Arm aus. Und setzte die Bastelschere an. Warmes Blut. Aber die Wunde verkrustete nach ein paar Minuten,* verschloss sich.
Mein erster sehr schlechter Versuch mich umzubringen.
Er kam ab dann zu jeder Tages und Nachtzeit. Fing mich, manchmal zusammen mit Gerry, den er danach wegschickte, sobald ich gefangen war.
Meinen Eltern erzählte ich, ich hätte Nasenbluten gehabt und die Nase an dem Arm gedrückt.
Nach einem Jahr Ruhe. Chris war ausgezogen.
Ruhe. Erinnerungen wurden eingesperrt. Dann Peter. Der sich einen Spaß daraus machte mich auszuziehen zu knebeln und fesseln und mich dann zu betrachten. Ging "nur" einen Monat so. Wieder Ruhe.
Dann ein Riesen Fehler. Ich wollte Anschluss zu der Außenwelt. Ein Handy. Peter war bereit mir eines zu kaufen. Den Preis den ich zahlte zu hoch. Ein Loch aus dem ich nur schwerlich wieder heraus kam. Ich hatte wieder "Nasenbluten" irgendwann schaffte ich es.
Nicht aufzufallen war jetzt die Devise. Das schaffte ich erstaunlich gut. Selbst meine Eltern hatten mich nach einer Weile kaum noch auf dem Schirm. Ich wollte vergessen werden.
Leider war es nicht gut genug.
Eine Woche bevor Peters Berufsschulinternart begann kam er...
Vollkommen am Boden. Erinnerungen die herein brechen.
Ein Forum, was mir einen Stalker bescheherte. Mit Borderliner Persönlichkeitsstörung. Morddrohung.* Jäger und Gejagte. Die Anmeldung hier. Ich lenkte ihn auf eine falsche Spur erfand dazu. Passte auf das er meine umfrisierte Geschichte schluckte. Dann den Kontakt abgebrochen. Peter der 18 geworden ist, und sich eine Woche danach aus dem Staub gemacht hat.
Ruhe.
Mittlerweile habe ich mich daran Gewöhnt das Unglück anzuziehen wie Licht die Motten
Meine Blacktime.
Da ich noch mitten in der Blacktime war traf sich der Nick ganz gut.
 

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