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Luke2244
Gast
Hallo zusammen,
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich brauche dringend mal eine Meinung von jemand Außenstehenden.
Ich bin Luke und 35 Jahre alt. Vor einigen Jahren ist meine Mutter viel zu jung verstorben. Ich habe noch zwei Schwestern, wovon eine nicht in Deutschland lebt und die andere bereits eine Familie hat. Der Kontakt zu beiden Schwestern besteht eigentlich so gut wie gar nicht mehr, weil Streit gewesen ist untereinander, auch gerade nach dem Tod meiner Mutter. Mit meinem Vater besteht aber ein sehr guter Kontakt. Ich kümmere mich viel um ihn, fahre so oft wie es geht bei ihm vorbei. Seit dem Tod meiner Mutter mache ich mir ziemlich große Sorgen um meinen Dad. Er geht kaum noch vor die Türe, hat in den letzten Monaten unglaublich viel abgenommen und kocht kaum noch für sich selbst. Seine Wohnung sieht aus, er räumt kaum noch auf und macht so gut wie nicht mehr sauber. Er hat sich auch schon seit mehreren Wochen nicht mehr gewaschen. Meine Schwestern aber sehen das scheinbar nicht so. Es ging sogar schon so weit, dass meine Freundin und ich zusammen bei ihm putzen mussten.
Nun war es so, dass er vor gut 3 Wochen einen Zusammenbruch hatte und ins Krankenhaus kam. Dort hat man ihn ein paar Tage zur Beobachtung gelassen. Seitdem ist er wie ausgewechselt, er möchte wieder mehr raus gehen, seine Familie wieder mehr sehen und so weiter. Mein Vater ist schon 70 und nicht mehr in der besten körperlichen Verfassung. Ich weiß dass er viel Unterstützung braucht, aber die kann ich ja nicht alleine leisten. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich auch mein eigenes Leben habe und ich mir die Unterstützung mit meinen Schwestern teilen kann. Das hat er auch so weitergegeben, aber bin der Seite kommt halt einfach nix. Die eine Schwester war nicht mal im Krankenhaus, ich habe mich fast um alles allein gekümmert. Inzwischen ist er aber wieder zuhause. Und es geht ihm eigentlich ganz gut.
Ich glaube dass mein Vater eine Depression hat, weil er mit dem Tod meiner Mutter nicht so gut klarkommt. Könnte das sein?
Worum es mir aber auch noch geht: seit mein Vater im Krankenhaus war, mache ich mir so unglaubliche Sorgen. Habe selbst Lust auf gar nix. Ich bin nur noch niedergeschlagen und traurig und auch meine Freundin oder Freunde bekommen mich nicht mehr aufgemuntert. Ich esse kaum noch was und kann kaum noch schlafen. Und ich hatte nie schlafprobleme. Ich habe momentan einfach das Gefühl, dass alles aussichtslos ist und ich nie wieder glücklich werden kann. Ich erfreue mich an absolut gar nichts und könnte nur noch heulen. So ein Mensch bin ich eigentlich nicht. Ich war immer sehr aufgeschlossen und optimistisch, aber jetzt bin ich in so einem Loch, dass ich nicht weiß wie ich da raus kommen soll.
Was kann das sein? Habe ich selbst eine Depression? Muss ich in Therapie? Was kann ich machen, damit es mir besser geht?
Vielen Dank für eure Antworten.
Lg
Luke
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich brauche dringend mal eine Meinung von jemand Außenstehenden.
Ich bin Luke und 35 Jahre alt. Vor einigen Jahren ist meine Mutter viel zu jung verstorben. Ich habe noch zwei Schwestern, wovon eine nicht in Deutschland lebt und die andere bereits eine Familie hat. Der Kontakt zu beiden Schwestern besteht eigentlich so gut wie gar nicht mehr, weil Streit gewesen ist untereinander, auch gerade nach dem Tod meiner Mutter. Mit meinem Vater besteht aber ein sehr guter Kontakt. Ich kümmere mich viel um ihn, fahre so oft wie es geht bei ihm vorbei. Seit dem Tod meiner Mutter mache ich mir ziemlich große Sorgen um meinen Dad. Er geht kaum noch vor die Türe, hat in den letzten Monaten unglaublich viel abgenommen und kocht kaum noch für sich selbst. Seine Wohnung sieht aus, er räumt kaum noch auf und macht so gut wie nicht mehr sauber. Er hat sich auch schon seit mehreren Wochen nicht mehr gewaschen. Meine Schwestern aber sehen das scheinbar nicht so. Es ging sogar schon so weit, dass meine Freundin und ich zusammen bei ihm putzen mussten.
Nun war es so, dass er vor gut 3 Wochen einen Zusammenbruch hatte und ins Krankenhaus kam. Dort hat man ihn ein paar Tage zur Beobachtung gelassen. Seitdem ist er wie ausgewechselt, er möchte wieder mehr raus gehen, seine Familie wieder mehr sehen und so weiter. Mein Vater ist schon 70 und nicht mehr in der besten körperlichen Verfassung. Ich weiß dass er viel Unterstützung braucht, aber die kann ich ja nicht alleine leisten. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich auch mein eigenes Leben habe und ich mir die Unterstützung mit meinen Schwestern teilen kann. Das hat er auch so weitergegeben, aber bin der Seite kommt halt einfach nix. Die eine Schwester war nicht mal im Krankenhaus, ich habe mich fast um alles allein gekümmert. Inzwischen ist er aber wieder zuhause. Und es geht ihm eigentlich ganz gut.
Ich glaube dass mein Vater eine Depression hat, weil er mit dem Tod meiner Mutter nicht so gut klarkommt. Könnte das sein?
Worum es mir aber auch noch geht: seit mein Vater im Krankenhaus war, mache ich mir so unglaubliche Sorgen. Habe selbst Lust auf gar nix. Ich bin nur noch niedergeschlagen und traurig und auch meine Freundin oder Freunde bekommen mich nicht mehr aufgemuntert. Ich esse kaum noch was und kann kaum noch schlafen. Und ich hatte nie schlafprobleme. Ich habe momentan einfach das Gefühl, dass alles aussichtslos ist und ich nie wieder glücklich werden kann. Ich erfreue mich an absolut gar nichts und könnte nur noch heulen. So ein Mensch bin ich eigentlich nicht. Ich war immer sehr aufgeschlossen und optimistisch, aber jetzt bin ich in so einem Loch, dass ich nicht weiß wie ich da raus kommen soll.
Was kann das sein? Habe ich selbst eine Depression? Muss ich in Therapie? Was kann ich machen, damit es mir besser geht?
Vielen Dank für eure Antworten.
Lg
Luke