Ich wünsche Euch ein frohes und gesundes, neues Jahr 🙂
Die letzten zwei Wochen fielen etwas unterschiedlich aus..:
In der ersten Ferienwoche konnte ich Montags nicht arbeiten, da der Kleine noch Fieber hatte. Habe die Kinder nachmittags dann bei ihr abgegeben und Di und Mi viel Zeit zum renovieren der neuen Wohnung verbracht sowie besorgen der letzten Geschenke. (Ja tatsächlich an Heiligabend früh morgens die letzten Teile besorgt).
Heiligabend selbst war ich allein. Ich wollte das an dem Tag aber auch so..
Ich habe mir wie in den Jahren davor meinen Ofenkäse mit Baguette gemacht und noch ein Steak in die Pfanne geknallt - tat beides sehr gut. Dann noch einen meiner Lieblingsfilme gesehen und ins Bett gefallen. Emotional ging es eigentlich - ich habe mir ja viel schönes gegönnt.
Am 1. Feiertag hole ich vormittags die Kinder ab und fuhr zu meinen Eltern, meine Schwester mit Kindern war auch dort, der Tag war schön und abends gab ich die Kinder zurück.
Die Tage danach standen voll im Zeichen der neuen Wohnung und ich habe alles fertig bekommen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, natürlich ist die Wohnung noch leer, aber nun schick und einladend und jeder, der sie live oder auf Bildern sah, war sehr positiv gestimmt - was mich in der ganzen Entscheidung nochmal bestärkt hat.
Mit Fertigstellung der Wohnung ging es emotional allerdings auf sehr dünnes Eis..
Das hat mich erst mal frustriert, es war einfach "falsch" - aber ich denke unterbewusst war der Grund: Jetzt ist alles soweit und der nächste Schritt ist nun mal der letzte - der Umzug.
Ich habe ja die Kinder diese Woche wieder bei mir und der Trubel damit sowie die Gedanken machen mich gerade völlig rastlos und ratlos..
Kurz zwischendurch: Silvester lief gut, der Tag war zwar einer zum Vergessen, aber der Abend schön, meine Eltern und ein guter Freund waren da, es gab Raclette, der Kleine hat durchgeschlafen und der Große zum ersten Mal bis Mitternacht durchgehalten. An Neujahr waren meine Eltern auch noch hier, das war schön und natürlich auch eine Entlastung.
Zurück zu mir und meiner Situation.. ich habe ein echt dünnes Nervenkostüm, spüre eine große Unruhe und meine Gedanken und Pläne mit der Wohnung finden kein Ende... ich habe auch gerade das Gefühl, dass ich mich dazu gern austauschen will, aber kein Freund, Freundin oder Elternteil die richtigen Worte finden, um mir gerade die Hilfe zu geben oder das mitzuteilen, was ich gerade bräuchte, um klar zu werden.
Ich habe das Gefühl, keiner um mich herum checkt das mit dem Wechselmodell??!?? Ich kann immer nur alle zwei Wochen etwas tun, dazwischen praktisch nichts. Die Kinderwoche ist gerade in den Ferien extrem anstrengend... und wenn ich ab nächster Woche wieder arbeite wird es ja auch nicht entspannter.
Ich versuche mir mit meinen verfügbaren Zeiten klar zu werden, wie ich A) Küche und B) alles andere unter bekomme. Hier und da müsste aussortiert und gepackt werden..
Und dann braucht es ein Wochenende und Helfer. Letztere haben an meinen freien WEs kaum Zeit - am zweiten WE hat meine ex auch ohne Absprache einfach die Geburtstagsfeier vom Großen gelegt und alle eingeladen. Seine Patentante und unsere gemeinsame Freundin hat dort nun schon zugesagt... meine Eltern warten natürlich erst mal meine Planung ab.
Ist schon scheiße, jetzt vor die Wahl gestellt zu werden, seinen Umzug planen oder am Geburtstag seines Kindes teilnehmen zu können.
Andererseits... Weihnachten und Silvester haben wir auch nicht "zusammen" gefeiert, warum sollte ich mich und meine Planung nach "ihrer" Feier für ihn richten?!
Ich kann an dem Wochenende auch einfach umziehen und "meine" Feier für ihn eine Woche drauf und dann in meiner neuen Wohnung machen...
Es fühlt sich trotzdem komisch und irgendwie falsch an. Ich weiß nicht, ob es wirklich falsch ist, oder jetzt einfach wieder das erste mal in einer Situation, die nun nach der Trennung halt einfach "anders abläuft"...
Das alles belastet mein Gemüt und meinen Kopf gerade echt sehr und lähmt mich in meiner Entscheidungsfindung - was mich zusätzlich nervt/belastet.. -.-
Vielleicht habt ihr ja Ratschläge, wie ich wieder klar sehen kann in dieser Situation. Oder es hat nicht versuchen soll, sondern erst mal diese FerienWoche überstehen, mit der Arbeit wieder anfangen und erst dann versuchen, einen Plan zu fassen?? Ich habe nicht das Gefühl, dass die Zeit für mich läuft, obwohl der Januar noch jung ist, es lässt mir keine Ruhe, dass ich keinen Plan habe..