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Ich werde wegen meinem Job bemitleidet

GenerousFly

Mitglied
Hallo,
Ich habe hier vor kurzem schon mal was rein gestellt. Ich bin 24 und arbeite seit Juni 23 im Labor eines Krankenhauses, wo ich sehr gut verdiene.

Ich arbeite auch an den Wochenenden und Feiertagen. Dadurch muss ich mir immer von meinen Freunden und Familie anhören: wie, schon wieder? Oder: du arme etc, willst du dir nicht was anderes suchen? Meine Tante hat letztens die Augen verdreht, wo ich ihr gesagt habe, dass ich gearbeitet habe.

Auf der Arbeit rät man mir das auch: such dir was anderes, sonst hast du kein Leben mehr. Mein Onkel meinte zuletzt auch zu mir, dass wenn ich jedee Wochenende arbeite, irgendwann keine Freunde mehr haben werde (habe ich ja jetzt kaum). Ich musste diesen und letzten Monat 2 mal von 8-12 an den Wochenende arbeiten (die 3 Schicht ist von 11-19, wofür man dann 2 Tage frei kriegt, für die kurzen 1 Tag). Außerdem ist das in der Woche auch unterschiedlich, womit es sehr schwer wird, überhaupt was in meinem Leben zu planen,ohne frei oder Urlaub zu nehmen. Bis jetzt hat das geklappt und die Aufgaben gefallen mir super. Eine Kollegin, die seit 1 Jahr krank war, ist jetzt wieder da. Aber die Realität war, dass ich entweder 2 volle oder 2 volle und 1 halbes Wochenende arbeiten musste.(nur den SA oder SO)

Eine andere Sache sind die Feiertage. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, am 31 zu arbeiten und dann am 01 um 8 wieder auf der Matte zu stehen. Das ist für mich kein Leben. Dieses Jahr habe ich nur den 24.12(11-19) und den 26(9-13) wo ich arbeiten muss. Am 31 und 01 habe ich frei und nächstes Jahr habe ich Urlaub(vom 24-31). Dieses Jahr muss ich die Tage dazwischen arbeiten.

Ich hatte nun bei uns in der Abrechnung vor ein paar Tagen ein Vorstellungsgespräch. Ich hätte Gleitzeit, müsste dann manchmal an 2 Standorte(Innenstadt und Nordstadt) fahren, aber die sind beide nicht so weit entfernt. Hätte keine Wochenenden und Feiertage. Könnte 2 Tage die Woche Home Office machen. Man müsste mich nur von vorne komplett anlernen. Der Vertrag geht 2 Jahre, obwohl ich im Mai einen unbefristeten Vertrag bekommen habe.

Was soll ich tun?
 
Erst einmal komplett weg lassen, was andere so sagen. Das geht sie nichts an, das ist Dein Leben. Und es gibt nunmal Jobs, in denen das so ist und meist sind die für die Gesellschaft sehr wichtig, so wie Deiner.

Außerdem hat es auch Vorzüge, wie eben ein höheres Gehalt wegen der Schicht- und Feiertagszuschläge und ich persönlich finde es auch interessanter als so ein 9 to 5 - Job. Ist unterschiedlich viel los, ist unterschiedliche Stimmung (wenn nichts los ist, kann es sehr lustig und enstpannt sein, wenn viel los ist, sind oft interessante Sachen dabei und die Zeit geht schnell rum). Man hat zu Zeiten frei, an denen andere arbeiten müssen und kann dann problemlos Dinge erledigen, wie Behördengänge oder Arztbesuche.

Es ist auch eine Frage der inneren Haltung. Du arbeitest ja nicht mehr als andere Leute, nur wann anders halt. Wieso das jetzt "kein Leben mehr" sein soll, verstehe ich nicht.

Ich kann mich erinnern, dass Du schon zum Ende der Ausbildung damit herumgehadert hast und hattest gesagt, die Abrechnung sei so langweilig. Finde ich auch.
Wahrscheinlich wirst Du dann auch weniger verdienen.

Ich würde nicht wechseln. Auf keinen Fall.
 
Hallo,
Ich habe hier vor kurzem schon mal was rein gestellt. Ich bin 24 und arbeite seit Juni 23 im Labor eines Krankenhauses, wo ich sehr gut verdiene.

Ich arbeite auch an den Wochenenden und Feiertagen. Dadurch muss ich mir immer von meinen Freunden und Familie anhören: wie, schon wieder? Oder: du arme etc, willst du dir nicht was anderes suchen? Meine Tante hat letztens die Augen verdreht, wo ich ihr gesagt habe, dass ich gearbeitet habe.

Auf der Arbeit rät man mir das auch: such dir was anderes, sonst hast du kein Leben mehr. Mein Onkel meinte zuletzt auch zu mir, dass wenn ich jedee Wochenende arbeite, irgendwann keine Freunde mehr haben werde (habe ich ja jetzt kaum). Ich musste diesen und letzten Monat 2 mal von 8-12 an den Wochenende arbeiten (die 3 Schicht ist von 11-19, wofür man dann 2 Tage frei kriegt, für die kurzen 1 Tag). Außerdem ist das in der Woche auch unterschiedlich, womit es sehr schwer wird, überhaupt was in meinem Leben zu planen,ohne frei oder Urlaub zu nehmen. Bis jetzt hat das geklappt und die Aufgaben gefallen mir super. Eine Kollegin, die seit 1 Jahr krank war, ist jetzt wieder da. Aber die Realität war, dass ich entweder 2 volle oder 2 volle und 1 halbes Wochenende arbeiten musste.(nur den SA oder SO)

Eine andere Sache sind die Feiertage. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, am 31 zu arbeiten und dann am 01 um 8 wieder auf der Matte zu stehen. Das ist für mich kein Leben. Dieses Jahr habe ich nur den 24.12(11-19) und den 26(9-13) wo ich arbeiten muss. Am 31 und 01 habe ich frei und nächstes Jahr habe ich Urlaub(vom 24-31). Dieses Jahr muss ich die Tage dazwischen arbeiten.

Ich hatte nun bei uns in der Abrechnung vor ein paar Tagen ein Vorstellungsgespräch. Ich hätte Gleitzeit, müsste dann manchmal an 2 Standorte(Innenstadt und Nordstadt) fahren, aber die sind beide nicht so weit entfernt. Hätte keine Wochenenden und Feiertage. Könnte 2 Tage die Woche Home Office machen. Man müsste mich nur von vorne komplett anlernen. Der Vertrag geht 2 Jahre, obwohl ich im Mai einen unbefristeten Vertrag bekommen habe.

Was soll ich tun?

Du hast einen guten Job verdienst gut was gibt es da zu überlegen? Nichts,
 
Erst klang es so, als würdest du dich mit deinen Arbeitszeiten wohlfühlen und nur andere sich daran stören.
Dann kam dieser Satz:
Das ist für mich kein Leben.

Dann ist doch alles klar, oder?

Wenn du dir nicht vorstellen kannst, dauerhaft so zu leben, hilft auch der unbefristete Vertrag nichts.

Denkst du denn, die neuen Aufgaben könnten dir liegen? Wenn du Abrechnung öde findest?
Klingt für mich nicht danach.

Vielleicht ist weder der ein noch der andere Job auf Dauer geeignet für dich.
Wieso wartest du nicht und schreibst im neuen Jahr Bewerbungen für ganz andere Stellen?
Oder überlegst dir, was du eigentlich gerne arbeiten würdest, was es da ohne Schichtsystem gibt, und machst eine Weiterbildung?
 
Erst klang es so, als würdest du dich mit deinen Arbeitszeiten wohlfühlen und nur andere sich daran stören.
Dann kam dieser Satz:


Dann ist doch alles klar, oder?

Wenn du dir nicht vorstellen kannst, dauerhaft so zu leben, hilft auch der unbefristete Vertrag nichts.

Denkst du denn, die neuen Aufgaben könnten dir liegen? Wenn du Abrechnung öde findest?
Klingt für mich nicht danach.

Vielleicht ist weder der ein noch der andere Job auf Dauer geeignet für dich.
Wieso wartest du nicht und schreibst im neuen Jahr Bewerbungen für ganz andere Stellen?
Oder überlegst dir, was du eigentlich gerne arbeiten würdest, was es da ohne Schichtsystem gibt, und machst eine Weiterbildung?
Könnte ich auch. Natürlich weiß ich nicht, wie das ist am 01 zu arbeiten. Vielleicht ist es ja ganz okay und ich gewöhne mich dran? Ich muss erstmal abwarten, ob die Abrechnung mich überhaupt nimmt.
 
Was soll ich tun?
Ich würde zufrieden sein vorerst und so nach und nach justieren, bis alles passt. Wie man heraushören kann, passt doch viel, nur noch nicht alles. Das wirst du durchsetzen müssen und auch können.
Jetzt im Moment hast du diese Freizeit, die für Gaude aufgehen halt in eigener anderen Sache gut genutzt. Du kannst dir ein Polster schaffen für die Zukunft. Dann musst du dir anhören: wie kannst du dir das alles nur leisten...
 
Wenn ich etwas gern mache, wenn diese Beschäftigung sich gut anfühlt, dann empfinde ich das eigentlich gar nicht so als "Arbeit"- stimmt das Einkommen auch noch, dann bitte, was willst du mehr?
Urlaube in einem Stück musst du doch bekommen, steht dir das nicht zu?
Falls man zu "frech" wird, sei auch du frech- mach dir frei, bevor du kippst. Niemand anderer kann nachvollziehen, wie belastbar du bist. Du darfst keinen gesundheitlichen Schaden hinnehmen, mach lieber regelmässig "verschriebene" Pause. So erziehst du die Firma zu einer besseren Personalkoordinierung. Wenn sie merken, dass du die Arbeit für zwei machst, dann haben sie keinen Handlungsbedarf. Sei nicht zu beflissen, das verlangt niemand- aber ändern tuts auch niemand, warum auch, solange du das duldest?
 
Könnte ich auch. Natürlich weiß ich nicht, wie das ist am 01 zu arbeiten. Vielleicht ist es ja ganz okay und ich gewöhne mich dran? Ich muss erstmal abwarten, ob die Abrechnung mich überhaupt nimmt.

Was ist so besonders am 01.?
Dass man mit Schichtsystemen nicht klarkommt kann ich nachvollziehen, aber was ist das mit dem 01.?
Weil es dir wichtig wäre, am 31. ausgiebig zu feiern?
Willst du davon einen gutbezahlten Job abhängig machen, bei dem dir die Aufgaben gefallen?

Und wieso muss du abwarten ob die Abrechnung dich nimmt, um wissen zu können, ob dir das Aufgabenfeld jetzt plötzlich doch gefällt? Oder ob du nicht gerade verdrängst, dass es dir dort nicht gefallen hat?
 

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