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Ich werde von einem Kollegen vergiftet

Ergänzend zu obigem recht guten Beitrag:

Wenn es um flüchtige Substanzen geht, werden sich die in der Luft aufhalten.
Daher müsste morgens, wenn Du kommst, ein reiner Luftaustausch herbei geführt werden, der nichts mit Auskühlen zu tun hat. Also kurz aber heftig. Dagegen wird auch die andere Kollegin nichts haben.

By the way: Bei uns (in einer Behörde) gab es de facto zwei Vorfälle:

Ein Kollege ist am WE durchs Haus gewandert, hat sich überall versucht einzuloggen, mittels einer Eisensäge Klinken erfolglos an-geschnitten wo er nicht rein kam, dann oben beim Amtsleiter eine Banane in die Tastatur versenkt. Es war durch die logins der EDV recht leicht, ihn zu identifizieren.
Leider war der Amtsleiter sauer und hat im nahe gelegt zu kündigen, anstatt sich einweisen zu lassen, denn als Beamter hätte er die bessere Versorgung seiner Depression gehabt.

Dann läuft wohl heute noch ein Geist durchs Haus, der am WE die Heizungen abdreht. Outen will er sich wohl nicht und denkt, dass er besser als die Anlage bestimmen kann, wann rauf und runter gefahren wird. Folglich ist es montags morgens schweinekalt.
Ich hab meinen Heizkörper abgeschlossen. Er darf sich bei mir melden, wenn er zugeben will, fremde Büros zu betreten.

Es also tatsächlich Dinge die es nicht geben darf. Überall.
 
Hier wurden scon einige gute Tipps gegeben. Dafür sorgen, dass er keinen Schlüssel zu deinem Büro hat, Evtl. das Schloß austauschen, dann ist die Gefahr, dass Schlüssel nachgemacht wurden dahin.
 
Sollte dem wirklich so sein, dass dir jemand nach dem Leben trachtet, ist das ein Fall für die Polizei. Dann wärst/bist du in Lebensgefahr - ich denke, ich werde die Polizei vorsichtshalber verständigen.
Sie wird dich und deinen "mordlüstigen" Kollegen schon ausfindig machen, keine Sorge. Dann bist du wieder in Sicherheit.
Meld dich doch einfach nochmal, wie der Stand der Dinge ist, okay?
 
Zuletzt bearbeitet:
asdfgh, meld dich einfach mal, wir machen uns Sorgen. Solltest du nicht auftauchen, müssen wir hier ja vom Schlimmsten ausgehen - und dann geht die Polizeimeldung raus zu deinem Schutz.
 
Entweder bist du verrückt oder dein Kollege Max.
Ich kenne auch Kollegen die nach Dienstschluss Akten entwenden, frisieren und herumgeistern. Beschwerden dass Kollegen Arbeitsmittel entwenden oder verstecken kommen häufig vor. Von daher würde ich solche "Vergiftungsversuche" nicht ganz ausschließen.

Der Rat mit dem Wattebausch ist gut. Sonst am gleichen Tag Blut oder Speichel toxikologisch untersuchen lassen. Problem: Die finden auch nur wonach sie suchen. Die brauchen einen Hinweis wonach sie suchen sollen. Labore die Drogentests auswerten machen sowas, da kann man sich hinwenden. Kamera usw. würde ich lassen. Das darf man nicht am Arbeitsplatz da handelt man sich neue Probleme ein.
 
asdfgh, meld dich einfach mal, wir machen uns Sorgen. Solltest du nicht auftauchen, müssen wir hier ja vom Schlimmsten ausgehen - und dann geht die Polizeimeldung raus zu deinem Schutz.
Wäre mir neu.
Lieber TE, die Vorstellung, von Kollegen, Nachbarn etc. verfolgt zu werden, kann ein typisches Symptom für eine psychiatrische Erkrankung sein. Informiere dich in diese Richtung und verliere nicht die Nerven.
Ein Bekannter von mir litt unter einer ähnlichen Situation wie von dir beschrieben und nun wird er erfolgreich hinsichtlich einer wahnhafte Störung behandelt.
 
Der Rat mit dem Wattebausch ist gut. Sonst am gleichen Tag Blut oder Speichel toxikologisch untersuchen lassen. Problem: Die finden auch nur wonach sie suchen.

Nicht unbedingt. Ein Breitenscreening ist kein klassicher Drogentest. Die Methodik ist grundlegend anders.

Die Analyse solcher Proben erfolgt chromatographisch mit nachgeschaltetem hochauflösendem Massendetektor (Triple-Quadrupol oder Time of Flight).

Zunächst werden über die Chromatographie alle vorhandenen Substanzen der Probe einzeln abgetrennt.

Anschließend werden sie im Massendetektor fragmentiert. Das Fragmentierungsmuster ist dabei eine Art Fingerabdruck für jede Substanz.
Nun wird über nachgeschaltete Datenbanken automatisch ein Literaturabgleich mit den gewonnenen "Fingerabdrücken" gemacht. Solche Datenbanken enthalten 10.000de an Stoffen, alle einigermaßen gängigen Betäubungsmittel, Schadstoffe, Lösungsmittel, Textilimprägnierungen, Insektizide und vieles mehr.

Spezielle forensische Labore bekommen sogar alle paar Tage ein Update ihrer Datenbanken in Bezug auf z. B. "legal highs" oder modifizierte Dopingmittel.
Aber auch jedes "normale" chemische Analyselabor kann die gängien Substanzen sicher finden und identifizieren.

Wenn du dem Lab ein Gefallen tun möchtest, gib die Packung mit der nicht verwendeten Watte mit ab. Dann subtrahieren sie die Stoffe, welche in der Watte per se enthalten sind von der Analyse. Nennt man "Basislinienangleichung" / "Nullung" / "Artefaktsubtraktion".

Schwierigkeiten bekommt man höchstens manchmal bei wirklich extrem geringen Konzentrationen oder sehr sehr exotischen Substanzen. Dafür müsste der gute "Max" jedoch wahlweise Chemiker oder russischer Geheimagent sein. Ich glaube soweit geht es nicht.
Desweiteren ist es sehr schwer KO-Tropfen nach längerer Zeit aus Körperflüssigkeiten (meist Urin) nachzuweisen, weil sie schnell metabolisiert werden. Dies hat aber wieder andere Gründe...

Vielleicht mal ein guter "Side Kick" :
Gute Labore können in jedem zweiten 50-Euro Schein Reste an Koks nachweisen.
Man kann über das Abwasser einer Großstadt deren Drogenkonsum (alles mögliche) in etwa abschätzen, weil nachweisbar.
Selbst im (wiederaufbereiteten) Trinkwasser ist dies mit Spurenanalytik noch teilweise möglich.
 

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