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Gast
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Hallo Gast;
habe das gleiche durchgemacht und mich dann nach langem Leidensweg auch die Nervenenden klammern lassen.
Ohne Zweifel hat es für mich spürbar mehr Lebensqualität gebracht. Ich lebe auch mit den Nachteilen der OP.
Das sogenannte Compensatorisches Schwitzen was im Sommer auch große Probleme bereitet und nicht außer acht gelassen werden sollte. Auch Erkältungen laufen anders ab - hier ist ein Eingriff auf das vegitatives Nervensystem, dass ja einen Sinn von Natur aus hat. Jedenfalls kann man sagen, dass es in einigen Situationen leichter fällt unter Menschen zu sein. Alle Probleme löst aber auch die OP nicht. Die Angst bleibt und verschwindet nicht automatisch nach der OP.
Ich bin 45 und bin äußerlich alles andere als ein schwacher Mensch, aber der äußere Schein täuscht. So tappe ich durchs Leben ohne rot zu werden aber richtig Fuss fasse ich in der Gesellschaft nicht. Menschen wie wir sind nach asiatischer Ansicht sehr stark emotional und reagieren stark auf äußere Einflüsse, die aus unserer Sicht einer Ungerechtigkeit zu grunde liegt. Solche Menschen wurden in Asien als Ratgeber sehr geschätzt und hatten zum Teil hohe Posten inne. Leider ist es in der westlichen Welt nicht so - hier zählen leider andere Dinge und Sichtweisen. Emotionslos und beinahe Rücksichtslos geht es hier zu und das macht uns so sehr zu schaffen. Es gibt auch große Unterschiede innerhalb Europas - Angenehm ist es in England - da wird man nicht direkt angeschaut/angestiert. Hilft ungemein wenn man einfach so durch die Straßen geht, oder mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt. Man sollte sich eines vor Augen halten - Man ist nicht krank - wir sind emotional stärker beeinflussbar als der Durchschnitt, wie einige eine Glatze bekommen. Ihr solltet nicht eine Krankheit dafür verantwortlich machen sondern es aktzeptieren ( fällt schwer ) und einen guten Freund/in finden der ab und an Euch rausboxt wenn ihr in eine rote Situation kommt. Ich sehe die Welt mit anderen Augen und bin für solche Sachen viel toleranter und verständnisvoller.
habe das gleiche durchgemacht und mich dann nach langem Leidensweg auch die Nervenenden klammern lassen.
Ohne Zweifel hat es für mich spürbar mehr Lebensqualität gebracht. Ich lebe auch mit den Nachteilen der OP.
Das sogenannte Compensatorisches Schwitzen was im Sommer auch große Probleme bereitet und nicht außer acht gelassen werden sollte. Auch Erkältungen laufen anders ab - hier ist ein Eingriff auf das vegitatives Nervensystem, dass ja einen Sinn von Natur aus hat. Jedenfalls kann man sagen, dass es in einigen Situationen leichter fällt unter Menschen zu sein. Alle Probleme löst aber auch die OP nicht. Die Angst bleibt und verschwindet nicht automatisch nach der OP.
Ich bin 45 und bin äußerlich alles andere als ein schwacher Mensch, aber der äußere Schein täuscht. So tappe ich durchs Leben ohne rot zu werden aber richtig Fuss fasse ich in der Gesellschaft nicht. Menschen wie wir sind nach asiatischer Ansicht sehr stark emotional und reagieren stark auf äußere Einflüsse, die aus unserer Sicht einer Ungerechtigkeit zu grunde liegt. Solche Menschen wurden in Asien als Ratgeber sehr geschätzt und hatten zum Teil hohe Posten inne. Leider ist es in der westlichen Welt nicht so - hier zählen leider andere Dinge und Sichtweisen. Emotionslos und beinahe Rücksichtslos geht es hier zu und das macht uns so sehr zu schaffen. Es gibt auch große Unterschiede innerhalb Europas - Angenehm ist es in England - da wird man nicht direkt angeschaut/angestiert. Hilft ungemein wenn man einfach so durch die Straßen geht, oder mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt. Man sollte sich eines vor Augen halten - Man ist nicht krank - wir sind emotional stärker beeinflussbar als der Durchschnitt, wie einige eine Glatze bekommen. Ihr solltet nicht eine Krankheit dafür verantwortlich machen sondern es aktzeptieren ( fällt schwer ) und einen guten Freund/in finden der ab und an Euch rausboxt wenn ihr in eine rote Situation kommt. Ich sehe die Welt mit anderen Augen und bin für solche Sachen viel toleranter und verständnisvoller.
Hi!
Ich hatte 20 Jahre das Problem, täglich unzählige male. Teilweise traute ich mich nicht mehr auf die Strasse. Viele Menschen verstehen das nicht, die täglichen " Was ist mit dir?" oder "bist wohl in mich verknallt" . Oft haben mich Frauen bitterböse angeschaut, weil sie meinten ich will was von ihrem Mann! Mit diesem roten Kopf kann man nur was wollen.... Oder an der Kasse "Zeig mal Deine Tasche, hast sicher was geklaut, weil so rot bist".
Das alles kann zu schwersten psychischen Problemen ausarten....
Aber Achtung rot werden ist auch ganz normal. Eigentlich süss - aber wenn es so krass ist wie bei mir, gehts auch nicht mehr weg. Therapie hat auch nie was gebracht!
Ich war vor 4 Jahren bei Dr. Tarfusser in Meran zur OP. Kleine OP, 2 Tage im Spital. Seither ist alles perfekt.... Ich liebe mein Leben 🙂 Er hat wirklich mein Leben gerettet! Bei der kleinen OP wird ein Nervenstrang geklammert.
Bei mir wurde auch eindeutig das krankhafte Rotwerden (Erythrophobie) festgestellt. Eine OP sollte aber der letzte Ausweg sein - nach 20 Jahren Tortour und Therapien ist es das Beste was mir passieren konnte.