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winnie
Gast
ich arbeite mit 1 € Jobbern zusammen. Das es ein Sprungbrett ins Arbeitsleben sein könnte bezweifel ich ganz stark. 1 € Jobber sollen nur für zusätzliche Arbeiten eingesetzt werden. Leider ist das häufig aber nicht so und sie belegen reguläre Arbeitsplätze. Oft weren sie in Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen eingesetzt, wo kein Geld für reguläre Arbeitsplätze da ist. Sprich: "Sie werden häufig ausgenutzt". So manche Einrichtung wäre ohne 1 Jobber ganz schön aufgeschmissen
Hallo Gast, das Argument kann ich gut verstehen. Auch mit Dumping Löhne habe ich meine Probleme, weil ich der Meinung hat, wer anständig arbeitet, soll auch anständig bezahlt werden...wie gesagt, ich bin auch nciht für ALLES was hier geschieht, aber Arbeit als Strafe anzusehen und von Gesocks zu sprechen...sorry, das stinkt nach folgendem: "Ich will keine Verantwortung übernehmen!
Es gibt auch Ausländer, die keine Arbeitserlaubnis haben und Erfahrungen gemacht haben, die die wieder ungerecht finden. Ich kenne sehr wohl Ausländer, die kämpfen, mehr als Deutsche...wenn ich selbst im Glashaus sitze, dann sollte ich doch lieber nicht mit Steinen werfen, oder...?
Auf der anderen Seite gleich die Flinte ins Korn zu werfen und zu sagen, das klappt sowieso nicht über einen 1Euro Job raus aus meinen Elend, finde ich offen gestanden zu bequem. Wie gesagt, Ungerechtigkeit wird es immer geben und ich erlebe diese auch...aber es nützt doch nix...was bleibt denn übrig? Der Blick nach vorne und tätig werden...
Als ich im Zeitunternehmen gearbeitet habe für wenig Geld, habe ich eine Frau kennengelernt in einer firma, die mir noch einen 360 DM Nebenjob angeboten hat...zack...wieder mehr Geld gehabt...zack...wieder was neues gelernt und wenn es "nur" softskills sind...UND nun habe ich einen richtigen gut bezahlten Job...Zufall? Zufall? ZUFALL?
Ich kann nur etwas ändern, wenn ich nach draußen gehen, Erfahrungen sammle, Leute kennenlerne, mich fortbilde und bewerbe, bewerbe und nochmals bewerbe!!!!