U
unerkannt
Gast
Hallo,
ich wende mich einfach mal an die User dieses schönen Forums um meine missliche Lage darzustellen.
Ich habe den Beruf Fachinformatiker gewählt und eine 3 jährige Ausbildung gemacht.
Da ich bis zum Abitur absolut gar keine Ahnung hatte, was ich machen wollte (ich war stets der Durchschnittsschüler, ohne irgendwelchen besonderen Begabungen oder Fähigkeiten), habe ich mich von meinen Eltern so mehr oder weniger überreden lassen, diese Ausbildung zu machen, da sie sich eigentlich ganz interessant angehört hat.
Leider habe ich aber irgendwie dann während der Ausbildung gemerkt, dass mir das alles komplett zu abstrakt ist, und ich mit irgendwelcher Syntax beim Programmeschreiben rein gar nichts anfangen kann. Vom Merken solcher Konstrukte ganz zu schweigen.
Ich habe mich also in diesem Fach in der Berufsschule immer durch meine anderen guten bis sehr guten Noten retten können.
Privat habe ich immer mal wieder ein paar PHP-Skripte geschrieben wie z.B. mal ein Gästebuch oder sowas in die Richtung halt
Jetzt bin ich mit der Ausbildung fertig geworden, aber irgendwie trotzdem total unglücklich und ich wünschte ich könnte die Zeit nochmal 3 Jahre zurückdrehen und irgendwie was neues beginnen.
Ich habe zwar einen 2er Abschluss gemacht, aber das heißt ja noch lange nichts, grade in der Praxis.
Ich hatte das Glück direkt bei einer Firma unter zu kommen, doch hier habe ich nun das Gefühl, dass ich den hohen Anforderungen auf Dauer nicht gerecht werden kann, und das macht mich fertig.
Ich würde einfach so gerne einen Beruf ausüben, der mir Spaß macht und den ich "richtig kann", als sowas, wo ich mich erst durch zig-tausend Seiten Wälzer durchlesen muss, und dann noch das ganze praktisch irgendwie umsetzen muss.
Momentan bin ich dann zusätzlich irgendwie noch leicht depressiv, da ich das rauchen mittels dem neuen Wundermittel "Champix" eingestellt habe.
Soweit klappt das auch wunderbar, kein Verlangen usw.
Allerdings macht mich so halt jede Kleinigkeit momentan irgendwie total fertig, so dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin 🙁
Ich fühle mich einfach sauschlecht, wenn ich auf der Arbeit irgendwas nicht hinbekomme, und ständig nachfragen erscheint mir selbst mehr als nervig, zumal sich die Frage stellt, wie lange ich mir die Antwort für zukünftige Dinge merken kann.
Selbst fühle ich mich schuldig, jemand anderem, der das ganze vielleicht um Längen besser drauf hat als ich, den Job genommen zu haben, auch wenn ich wegen meiner abgeschlossenen Ausbildung, wahrscheinlich das gleiche Anrecht darauf hätte wie er.
Ich bin momentan irgendwie einfach nur froh, wenn es 4Uhr oder so ist, und ich mich nach Hause machen kann zu meiner Freundin und unseren Katzen.
War einer von euch vielleicht schonmal in einer ähnlichen Situation und was hat er da gemacht ? Und wenn nicht , was würdet ihr mir raten ?
Soll ich den Beruf weitermachen und erstmal "kaltschnäuzig" in der Firma verweilen, bis sie es selbst leid sind (ich weiß nicht ob sie das nicht gut finden, dass ich nicht so viel kann, sie sagen immer, dass es kein Problem sei, allerdings glaub ich da nicht so dran 🙁 ), und mich rauswerfen.
Ich habe irgendwie das Bedürfnis, nocheinmal irgendeine andere Ausbildung zu machen, aber mit 22 und einem gewissen Lebensstandard ist das halt ziemlich schwer, zumal ich nichtmal weiß, was ich stattdessen machen könnte, bzw. wollen würde, weil ich wie gesagt keine besonderen Vorlieben habe, was ich gerne tue.
Würde mich über Ratschläge freuen, da ich momentan echt nicht weiter weiß...
Unerkannt (m)
ich wende mich einfach mal an die User dieses schönen Forums um meine missliche Lage darzustellen.
Ich habe den Beruf Fachinformatiker gewählt und eine 3 jährige Ausbildung gemacht.
Da ich bis zum Abitur absolut gar keine Ahnung hatte, was ich machen wollte (ich war stets der Durchschnittsschüler, ohne irgendwelchen besonderen Begabungen oder Fähigkeiten), habe ich mich von meinen Eltern so mehr oder weniger überreden lassen, diese Ausbildung zu machen, da sie sich eigentlich ganz interessant angehört hat.
Leider habe ich aber irgendwie dann während der Ausbildung gemerkt, dass mir das alles komplett zu abstrakt ist, und ich mit irgendwelcher Syntax beim Programmeschreiben rein gar nichts anfangen kann. Vom Merken solcher Konstrukte ganz zu schweigen.
Ich habe mich also in diesem Fach in der Berufsschule immer durch meine anderen guten bis sehr guten Noten retten können.
Privat habe ich immer mal wieder ein paar PHP-Skripte geschrieben wie z.B. mal ein Gästebuch oder sowas in die Richtung halt
Jetzt bin ich mit der Ausbildung fertig geworden, aber irgendwie trotzdem total unglücklich und ich wünschte ich könnte die Zeit nochmal 3 Jahre zurückdrehen und irgendwie was neues beginnen.
Ich habe zwar einen 2er Abschluss gemacht, aber das heißt ja noch lange nichts, grade in der Praxis.
Ich hatte das Glück direkt bei einer Firma unter zu kommen, doch hier habe ich nun das Gefühl, dass ich den hohen Anforderungen auf Dauer nicht gerecht werden kann, und das macht mich fertig.
Ich würde einfach so gerne einen Beruf ausüben, der mir Spaß macht und den ich "richtig kann", als sowas, wo ich mich erst durch zig-tausend Seiten Wälzer durchlesen muss, und dann noch das ganze praktisch irgendwie umsetzen muss.
Momentan bin ich dann zusätzlich irgendwie noch leicht depressiv, da ich das rauchen mittels dem neuen Wundermittel "Champix" eingestellt habe.
Soweit klappt das auch wunderbar, kein Verlangen usw.
Allerdings macht mich so halt jede Kleinigkeit momentan irgendwie total fertig, so dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin 🙁
Ich fühle mich einfach sauschlecht, wenn ich auf der Arbeit irgendwas nicht hinbekomme, und ständig nachfragen erscheint mir selbst mehr als nervig, zumal sich die Frage stellt, wie lange ich mir die Antwort für zukünftige Dinge merken kann.
Selbst fühle ich mich schuldig, jemand anderem, der das ganze vielleicht um Längen besser drauf hat als ich, den Job genommen zu haben, auch wenn ich wegen meiner abgeschlossenen Ausbildung, wahrscheinlich das gleiche Anrecht darauf hätte wie er.
Ich bin momentan irgendwie einfach nur froh, wenn es 4Uhr oder so ist, und ich mich nach Hause machen kann zu meiner Freundin und unseren Katzen.
War einer von euch vielleicht schonmal in einer ähnlichen Situation und was hat er da gemacht ? Und wenn nicht , was würdet ihr mir raten ?
Soll ich den Beruf weitermachen und erstmal "kaltschnäuzig" in der Firma verweilen, bis sie es selbst leid sind (ich weiß nicht ob sie das nicht gut finden, dass ich nicht so viel kann, sie sagen immer, dass es kein Problem sei, allerdings glaub ich da nicht so dran 🙁 ), und mich rauswerfen.
Ich habe irgendwie das Bedürfnis, nocheinmal irgendeine andere Ausbildung zu machen, aber mit 22 und einem gewissen Lebensstandard ist das halt ziemlich schwer, zumal ich nichtmal weiß, was ich stattdessen machen könnte, bzw. wollen würde, weil ich wie gesagt keine besonderen Vorlieben habe, was ich gerne tue.
Würde mich über Ratschläge freuen, da ich momentan echt nicht weiter weiß...
Unerkannt (m)